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Ina

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Dienstag, 14. Juni 2022, 12:39

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Riho

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62

Dienstag, 14. Juni 2022, 13:56

Hhhmmm - er ist ja mal wieder "sehr deutlich", aber das kennen wir ja von ihm.

In vielem kann ich ihm nur beipflichten, aber das liest sich für mich son bisschen nach Kollektivschuld und das behagt mir überhaupt nicht.

Ich würde gerne wissen, welche Defekte das denn sind, die für den Laien nicht sichtbar sind.

Die Grundidee ist sicher richtig, aber das artet für mich im Moment in Aktionismus aus und der war noch nie zielführend.

63

Dienstag, 14. Juni 2022, 14:11

Da Her Rückert die Beweislastumkehr für Hundehalter gut und richtig finde, schlage ich vor das gilt erstmal für Tierärzte und ihre Behandlungen.

Für mich hat er sich mit diesem Statement disqualifiziert.
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Ina

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Dienstag, 14. Juni 2022, 14:46

@Rita: Als Beispiel fallen mir die Dobis und die Herzgeschichten ein, für Qualzucht, die man nicht sieht.

Und ich verstehe sein Statement (wenn er es denn geschrieben hat) nicht als Kollektivschuldzuweisung. Keineswegs. Aber dass die Möpse so krank sind wie sie sind, liegt natürlich ausschließlich an der Zucht. Woran denn wohl sonst?
Aber natürlich können die Schnauzerzüchter da nix dafür.

Denn die Schnauzerrassen sind doch relativ gesund, würde ich sagen.

Und ich denke, als Tierarzt bekommt er jede Menge Dinge zu sehen, an die unsereins nicht mal denkt. Ich kann mich erinnern dass er mal schrieb, dass ihm die Tränen kamen, als eine englische Bulldogge sich an die Wand lehnte, weil sie keine Luft bekam und die Angst aus den Augen schaute.
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65

Dienstag, 14. Juni 2022, 15:16

Liebe Ina,

das ist alles gut und richtig.

Es ist aber kein Argument um jeden Hund als mit genetisch bedingten Krankheiten belastet, die ihm Schäden und Leiden bringen, einzustufen solange der Besitzer nicht mit aufwendigen Verfahren inklusive teurer Apparatemedizin und mehreren Vollnarkosen nachgewiesen hat, dass das Tier gesund ist.

Und das verlangte der Erfurter Amtstierarzt, den Herr Rückert für die Beweislastumkehr lobt.
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Ina

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Dienstag, 14. Juni 2022, 15:47

Oh Claudia, das muss mir entgangen sein, warst Du dabei? Worum ging es?
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Riho

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67

Dienstag, 14. Juni 2022, 16:56

Stimmt Ina, bei den Dobis sieht man die DCM nicht. Aber ich meine, die mussten seit damals, als es DAS große Thema war, alle herzgeschallt werden. Wie der Verein damit umgegangen ist, weiß ich nicht.

Bei Bullis Möpsen und Co. ist das für mich gar keine Frage und eine elende Quälerei für die Hunde. Auch wenn Hunde so schmalbrüstig gezogen werden, dass die Organe kaum Platz haben, ist das für mich Qualzucht.

Aber wenn Herr Rückert den Erfurter Amtstierarzt als gutes Beispiel nimmt, komme ich auch ins Grübeln. Ich war nicht dort, aber was Hundehalter erzählt haben, die vor Ort waren, lässt mich mehr als den Kopf schütteln.

68

Dienstag, 14. Juni 2022, 17:59

Oh Claudia, das muss mir entgangen sein, warst Du dabei? Worum ging es?


Herr Rückert schreibt doch selber:

Zitat

Das Veterinäramt Erfurt hat nun mit seinen (in unseren Augen sehr mutigen!) Anordnungen eine eigentlich ziemlich revolutionäre Entwicklung angestoßen, nämlich eine Beweislastumkehr in dem Sinne: Nicht wir, die für die Einhaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen zuständigen Behörden, müssen euch, den Ausstellern, beweisen, dass eure Hunde Qalzuchtmerkmale aufweisen! Nein, das läuft genau andersrum! Ihr beweist uns - durch entsprechende tiermedizinische Untersuchungen - schon im Vorfeld der Show, dass eure Hunde im Sinne des Paragraphen 10 Tierschutz-Hundeverordnung ausstellungsfähig sind!


Das heisst auf Deutsch:
Dein Hund zeigt keine - wirklich keine - Symptome einer Einschränkung.
Zeigt keine Schmerzen.
Ein Leiden ist von aussen nicht erkennbar.

Und trotzdem musst Du ihn intensiv untersuchen lassen.
Teilweise unter Vollnarkose, da die geforderten Untersuchungen ohne nicht möglich sind.

Hier Infos zu Erfurt 2022
http://vdh-thueringen.de/erfurt22/
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69

Dienstag, 14. Juni 2022, 18:28

Danke Claudia. Das muss ich mir mal mit dem Laptop angucken, mit dem Handy ist die Darstellung miserabel.

Ich frage aber trotzdem: ist das nach Rassen unterschiedlich? Denn das man für einen Mops eine Gesundheitsbescheinigung bekommt, ist ja relativ unwahrscheinlich. Wenn man den Tierärzten mal Seriosität unterstellt.

Und (zumindest) Riesenschnauzer müssen doch sowieso einige Gesundheitsuntersuchungen vorweisen wenn sie ausstellen wollen, oder nicht? Also ich denke da an HD oder so. Und Ausstellungen sind doch in erster Linie mal für die Zucht wichtig, wenn ich das alles richtig verstanden habe. Und da sind doch je mehr Gesundheitsuntersuchungen, desto besser.

Und ich hab irgendwie so ein Gefühl, dass das wirklich dafür gemacht ist, Qualzuchten über kurz oder lang zu verhindern. Und das alleine ist ne echt richtig gute (wenngleich auch viel zu späte) Sache, wie ich finde.

Und es ist ja ganz oft so, dass etwas zu Nachteilen führt, was eigentlich eine echt gute Sache für andere ist. Und für die Gesundheit anderer Rassen kann man das in Kauf nehmen, wie ich finde.

Und, mal ganz davon ab, viele Dinge werden sich vermutlich noch einspielen. Immer wenn was Neues gemacht wird, gibt es Protest. Ganz normal. :D

Und ich hatte an Dich gedacht Claudia, als ich erneut auf den aktuellen Podcast vom Rütter verwiesen habe.
Du schreibst und formulierst hier immer so schön alles was Du meinst und hast auch Beispiele für alles Mögliche. Und da dachte ich, wenn er schon einen Aufruf macht, dass er gerne Emails zu dem Thema hätte, dass Du Dich da vielleicht äußern magst.
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70

Mittwoch, 15. Juni 2022, 08:03

Liebe Ina,

die Idee hinter dem Gesetz ist sicherlich richtig.

Was aber Amtstierärzte wie der Herr in Erfurt oder (ich glaube dort war es eine Dame) in Neumünster daraus machen, hat nichts damit zu tun.
In Neumünster wurde daher die Ausstellung abgesagt, da die Auflagen für Hunde ohne klinische Symptomatik absurd war.

Gesetze enthalten immer Begriffe die Interpretationsspielraum bieten.
Im Gesetz ist von Schmerzen und Leiden die Rede.
Mancher Amtstierarzt interpretiert dies so, daß dies etwas ist was ein Tierarzt ohne grosse Gerätemedizin am Hund erkennen kann.

So wie Du das für Dich ja auch beim Mops feststellst.

Andere Tierärzte - wie der Herr in Erfurt - betrachten einen Hund mit HD C, der keinerlei Einschränkungen hat, als Qualzucht und schließt diese Hunde damit von jeglicher Veranstaltung - auch Sport! - aus.
Die Amtstierärztin in Neumünster wollte Träger autosomal rezessiver Erbgänge, die definitiv die Krankheit NICHT haben (also gesund sind) von der Ausstellung ausschließen, weil sie ja potentiell Träger in der Nachzucht bringen könnten, die ein unseriöser Vermehrer mit einem anderen Träger verpaaren könnte und diese Nachzucht dann krank werden könnte. (Etwas was im VDH verboten ist und einem Verstoss gegen das Tierschutzgesetz entspricht).

Wenn Herr Dr. Rückert das richtig findet, dann habe ich keine Basis für eine Diskussion mehr.

Und ein Herr Rütter, der meint ein Hund mit Haaren im Gesicht wäre Qualzucht, weil seine Hündin ein Problem hat mit solchen Tieren zu interagieren, ist für mich auch kein Diskussionspartner.

Ich kann nur dazu raten - bevor man etwas verlinkt wie hier - es genau zu lesen und sich zu fragen, wie man zu allen Teilen des Textes steht.

Es ist ein Grundsatz unseres Rechtssystem, daß die Schuld und nicht die Unschuld bewiesen werden muss.
Auch weil es oftmals unmöglich ist zu beweisen, daß man unschuldig ist.

Herr Rückert meint nun, man müsse dies bezüglich Gesundheit der Hunde ändern.
Das funktioniert aber nicht und wenn wir uns darauf einlassen, ist die Rassehundezucht tot.

Liebe Grüße,

Claudia
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