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Delebär

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1

Freitag, 21. Januar 2022, 13:18

Schwarmwissen gefragt

Hallo ihr Lieben,

Ich möchte gern einmal euer Schwarmwissen anzapfen bzw .eure Meinung zu dem Problem hören.

Meine Mäddy hat ein sehr empfindliches Verdauungssysthem , schon von Anfang an , seitdem sie bei mir ist .Leider hat sie sich im vorigen Jahr zweimal einen ganz schlimmen Virus eingefangen, mit Erbrechen von Blut und Blut aus dem Darm .Das haben wir aber wieder in den Griff bekommen, dachte ich .
Unser Problem ist das Mäddy in unregelmäßigen Abständen ihr Futter verweigert , (gestern noch mit Appetit gefressenen, heute geht es garnicht mehr ) ihr Futter erbricht , und dünnen schleimigen Kot hat und das immer nur für einen Tag .Auch hat sie dann scheinbar Schmerzen . Am nächsten Tag wird wieder gefressenen wie immer , kein Erbrechen mehr und auch der Kot ist wieder fest .
Unsere TÄ weiß auch nicht weiter .
Großes Blutbild ohne Befund
Großes Kotprofil ohne Befund auch keine unerwünschten „Untermieter“
Schildrüsenprofil in Ordnung
Test auf Mittelmeerkrankheiten ohne Befund
Ultraschall vom Bauchraum unauffällig

(Mäddy wird frisch ernährt , das heißt ich koche für sie , mit Ausschluss von Fleischsorten und Gemüse und Obstsorten bin ich auch nicht weiter gekommen)

Hat jemand eine Idee in welche Richtung man noch suchen könnte .

Ich würde mich über Antworten freuen.

Gruß
Erika
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Wenn du nicht weißt wie du deinen Hund erziehen musst , frag Leute die keinen Hund haben , die wissen das

Riho

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2

Freitag, 21. Januar 2022, 15:50

Hallo Erika,

so auf anhieb hätte ich zwei Vorschläge, wobei mir der erste nicht besonders gefällt, aber er hat schon sehr oft gut funktioniert.

1. Vorschlag: Es gibt Hunde, die mit Frischfutter überhaupt nicht zurecht kommen, egal ob gekocht oder roh. Mit Trockenfutter geht es ihnen aber prima und zwar nicht mit dem kalt gepressten, sondern mit dem üblichen. Das wäre nicht so meins, aber wenn es dem Hund damit besser geht, muss man halt Kompromisse machen.

2. Vorschlag: Gekochte Haferflocken ins Futter geben und zwar morgens und abends. Die Haferflocken beruhigen die Magenschleimhaut und der Darm freut sich aus dem gleichen Grund darüber.

Wenn sie immer wieder einen Tag nicht frisst und ein empfindliches Verdauungssystem hat, überwiegt die Säure und sie muss spucken. Dann mag sie auch nicht fressen und......

Ist Mäddy bei der Züchterin mit Industriefutter versorgt worden?

Grüße von
Rita

ulrike

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3

Freitag, 21. Januar 2022, 17:29

Jepp, Haferflocken oder Slippery Elm (Ulmenrinde). Eine Freundin hat damit ihr Problem bei ihrer Hovawarthündin in den Griff bekommen.
Sollten Medikamente notwendig sein, sollte eine Stunde zwischen der Gabe von Ulmenrinde und Medis liegen.
Signatur von »ulrike« LG Ulrike mit Lava, Whopper und Summer
und mit Sari und Yellow im Herzen
______________________
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.
Aus " Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry

4

Freitag, 21. Januar 2022, 18:10

Wir haben identische Problematik (RS, 2,5 Jahre). Genau wie Riho empfohlen hat (#1)- habe ich mit TroFu probiert- mit Acana grass fed lamb geht (toi- toi) seit 2 Wochen mehr als OK. Bin gespannt, ob es auch weiter so läuft...
Ich könnte nicht glauben, dass TroFu helfen kann. ;(

Susanne

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5

Freitag, 21. Januar 2022, 19:54

Das hört sich ja nach Leo an :-O. Du weißt ja was ich mit dem Kerl alles mitgemacht habe. Also Durchfall mit Blut ist in der Regel ein Infekt den sich die Hunde schnell mal holen. Hatten wir im Herbst auch wieder. Das hat aber nicht's mit den anderen Symtomen zu tun, die ständig auftreten. Es kann ja durchaus sein, wie Rita auch sagt, dass Sie frisch jetzt nicht mehr verträgt.
Leo hat sein Futter 2 Jahre gut vertragen und dann plötzlich Sodbrennen bekommen.
Wollte ich auch nicht glauben, aber eine Umstellung auf eine andere Sorte mit noch weniger Zutaten, brachte Erfolg. Sodbrennen ist weg. Versuche es doch einfach mal.
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hat Fell und 4 Pfoten.
LG von Susanne und Leo

Karo

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6

Freitag, 21. Januar 2022, 20:02

Hallo Erika,
wenn du willst kannst du die Blutbefunde hier einstellen, dann kann ich dir was dazu sagen. Ansonsten weiß ich leider nicht was getestet worden ist, da ja schon niemand (oder fast) den Unterschied zwischen Blutbild und Blutchemie kennt.
Die Gründe können vielfältig sein, wobei ich nicht so der Freund von kochen oder barfen bin, das meiste was so gefüttert wird, ist bei weitem nicht bedarfsgrecht und macht dann einfach auch einen schlechten gesundheitlichen Zustand, daher auch meine Empfehlung such dir ein Futter aus, irgendwas vielleicht mit Monoprotein, damit nicht zu viel unterschiedliches drin ist. Es muss nicht Trofu sein, Nassfutter geht auch.

was mir so spontan einfällt, was man gucken könnte-CPLI-Pankreas; Gallensäuren? Galle kann auch so Rezidive machen;
darüberhinaus haben manche Hunde eine gestörte Säure/Basenregulation-hier kann Pantoprazol helfen
Leberschutz-auch wenn Leberwerte nicht erhöht sind, kann auch was bringen

Hatte dein Hund eine Bauch OP-Kastration? oder egal was?-Verklebung des Omentum Majus mit dem Darm machen auch so Probleme und das wird man im Ultraschall nicht wirklich sehen können, passiert durch relativ unsterile OP und Verwechselung der Chirurgie mit dem Metzgerhandwerk

So das ist genug Glaskugeltherapie

LG und gute Besserung
Karo
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Riho

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7

Samstag, 22. Januar 2022, 09:23

Hallo Karo,

dass du von Frischfutter nichts hältst, ist klar und bleibt dir unbenommen. Aber ich muss dazu doch etwas sagen. Unsere Hunde werden seit über 40 Jahren mit Frischfutter versorgt und sind zwischen vierzehn und sechszehn Jahre alt geworden. Bei sieben Schnauzern kann das doch sicher kein Zufall sein.

Grüße von
Rita

Delebär

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8

Samstag, 22. Januar 2022, 16:35

Danke , das ihr euch Gedanken gemacht habt .

@ Rita ,
Mäddy hat bei der Züchterin Industriefutter bekommen , aber auch frisches .

Den Vorschlag mit Trockenfutter hat unsere TÄ auch gemacht — aber , da Mäddy eh sehr wenig trinkt bin ich davon nicht sehr begeistert.
Ich hab jetzt aber den Hinweis auf ein spezielles Nassfutter bekommen und werde einen Versuch damit starten .

@ Karo ,
leider habe ich die Blutwerte nicht vorliegen .
Aber, ist es nicht so , das bei Sodbrennen viel Gras gefressen wird und es zum Erbrechen von gelb— grünen Schleim kommt ?
Das ist bei Mäddy nicht der Fall.
Mäddy ist auch nicht kastriert und hatte auch keine andere Bauch OP .

Ich hoffe , wir bekommen das Problem bald in den Griff ; Nachts mit dem Hund im kalten Regen zu stehen weil er Bauchschmerzen hat ist für beide Seiten nicht lustig :-|
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Samstag, 22. Januar 2022, 16:42

Hallo Rita,

wie ich schon gesagt habe, bin ich nicht unbedingt Freund vom barfen/kochen, deine Aussage ich halte nichts davon ist ja etwas überspitzt und nicht richtig. Man kann das schon machen, wenn man AHNUNG von der Materie hat oder sich das von einer Fachperson ausrechnen lässt, jedem Welpenkäufer und Hundebesitzer eine Frischfütterung zu empfehlen halte ich aber schlichtweg für fahrlässig, denn in den Praxen kommen reihenweise diese Hunde mit Mangelerscheinungen an, jedoch kommt keiner mit Mangel der ein Fertigfutter bekommt, komisch oder?

Es gibt auch Hunde mit Pedigree , Chappi und Co die so alt werden, meines Wissens gibt es dazu keine wissenschaftliche Studie..und natürlich soll jeder füttern , wie er denkt, solange die Tiere dabei gesund sind und bleiben. Habe ich aber schon einen "Problemhund", kann ich doch über ein Fertigfutter zumindest auf längere Sicht diese Fragezeichen nach einer Mangelernährung zur Seite schieben und mich auf andere Punkte konzentrieren.
Denn was bringt die beste medizinische Therapie, wenn das Problem hausgemacht ist? Aber darum sollte es sicherlich nicht gehen und es ist nicht Thema von Erikas Beitrag.

Aber ich unterstütze definitiv den Vorschlag ein Fertigfutter zu geben und ja auch gerne mit Getreide oder einer anderen Kohlenhydratquelle , falls die Frage aufkommt. :thumbsup:

LG
Karo
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Riho

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Samstag, 22. Januar 2022, 16:44

Hallo Erika,

das Trockenfutter könntest du einweichen. Bei Dose haben manche Hunde dünne Verdauung, aber das kannst du hin bekommen, wenn du Weizenkleie unter mischst.

Die Epigenetik hat heraus gefunden, dass es eine erbliche Komponente hinsichtlich Futterverträglichkeit gibt. Hunde, deren Vorfahren zum Teil über Generationen mit Industriefutter versorgt wurden, kommen mit dem Frischfutter nicht klar. Es gibt natürlich Ausnahmen, aber sehr oft ist das so.

Grüße von
Rita

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