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1

Donnerstag, 17. Dezember 2020, 18:19

Pinscher-Mix Welpe nervt ältere Hündin

Hallo, ich bin neu im Forum und brauche Ratschläge von erfahrenen Pinscher-Haltern. Meine Pinscher-Mix Hündin (mit sehr viel Pinscher drin) ist nun 7 Monate alt und wir haben uns recht gut zusammengerauft. Ich habe sie mit 8 Wochen übernommen. Ich denke, ich bin eine halbwegs konsequente aber gleichzeitig liebevolle Hundehalterin. Wir haben Welpenschule besucht und trainieren fleißig. Folgendes Problem: zweimal pro Woche nehmen wir zu unserer Mittagsrunde eine ältere Retriever-Hündin einer Bekannten mit. Meine kleine Pinscher-Mix-Knalltüte springt unablässig an ihr hoch. Ich versuche das während des ca. 1,5h-langen Spazierganges konsequent mit strengem „Nein“ zu verhindern und ziehe sie gefühlte 1000 Mal mit der Leine weg. Die ältere Hündin lässt es leider geschehen und reagiert kaum. Die Spaziergänge sind dadurch echt nervig. Was kann ich tun?

Traudel

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2

Donnerstag, 17. Dezember 2020, 18:29

Ihr mal zeigen , wo der Hammer hängt !
Nein nicht zu eng sehen, ich höre schon das Geschrei :D

Aber wenn ich das nicht will, tut mein Hund dies nicht, ohne wenn und aber.
Mit lieben Worten wirst du das nicht schaffen, da mußt mal ein hartes Wort mit deiner Hündin gesprochen werden und dann ist der Spuck vorbei :)
Ich hoffe du verstehst mich, Petersilie.
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Colonia

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3

Donnerstag, 17. Dezember 2020, 19:19

.. .konsequent mit strengem „Nein“ zu verhindern ...


Traudel hat da etwas recht freundlich zum Ausdruck gebracht.
Ich bin weniger diplomatisch und sage mal ganz einfach:
die Annahme, dass Dein Hund in der Lage ist, zu verstehen, was ein menschliches " Nein " bedeutet " geht schon sehr in Richtung Lassie und Rin Tin Tin.
Bedeutet: nein ist eine menschliche Lautäußerung zur s o f o r t i g e n Handlungsunterbrechung und hat immer , bei Nichtbeachtung, Konsequenzen. Und bei diesen Konsequenzen ist ganz bestimmt nicht die " stille Treppe " in der modernen Pädagogik , oder das tanzen des Wortes Nein nach Walldorf gemeint. Und keine Sorge - im Tierreich wird das dann auch schon mal körperlich !
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Riho

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4

Donnerstag, 17. Dezember 2020, 19:53

Hallo Petersilie,

deine Maus braucht eine klare Ansage - und nicht nur in dieser Situation. Ich vermute mal, dass du ein wenig zu nett bist und das nutzt sie aus. Das heißt nicht, dass du sie nun verhauen sollst, aber sie mal am Kragen (rechts und links am Hals unter den Ohren) packen und auf den Boden der Tatsachen holen, wäre schon nötig. Wenn eine Einwirkung nichts bringt, muss man sie ändern und nicht 1000 Mal das gleiche tun. Dein "Nein" zeigt keine Wirkung, wahrscheinlich, weil es bei Nichtbefolgen keine Konsequenzen hatte. Das "Nein" ist als Abbruchkommando nicht so gut geeignet, weil man es im Alltag viel zu oft einfach so nebenher sagt. Ich empfehle immer, dafür einen neutraleren Begriff zu nehmen. Welchen du nimmst, ist egal, dein Hund muss nur lernen, dass du es damit ernst meinst und es ungemütlich wird, wenn sie dein Abbruchsignal ignoriert. Aber nicht nach dem Motto, ich habe ihr das schon so oft gesagt. Das muss sie lernen, wie alle anderen Lautsignale auch.

Grüße von
Rita

5

Donnerstag, 17. Dezember 2020, 20:01

Ich bin eine Anhängerin der anderen Erziehungsrichtung.

Mir ist bei deiner Frage nicht ganz klar - springt dein Hund an der Bekannten oder deren Hündin hoch? Dass ein Mensch nicht angesprungen werden soll hat bei uns immer mit Wegdrehen, also dem Hund den Rücken zudrehen, geklappt. Ignorieren, abwenden.Die Kontaktaufnahme geht damit einfach in's Leere.

Klappt alles auch ohne körperliche Maßnahmen und mit Freundlichkeit.
Signatur von »Gudrun1960« Liebe Grüße von Gudrun und Nastja

Riho

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6

Donnerstag, 17. Dezember 2020, 20:19

Gudrun, das klappt nicht bei jedem Hund. Zwei meiner Schnauzer hätten dir die Kralle gezeigt. Wir hatten über 20 Jahre immer ein "Rudel" mit drei Schnauzern. Wenn die jeweilige Chefin etwas durchsetzen wollte und die gemaßregelte Hündin hat auf Körpersprache nicht reagiert, dann gab es was um die Ohren. Da war nix mit ignorieren.

7

Donnerstag, 17. Dezember 2020, 20:36

Vielen Dank für die vielen hilfreichen Gedanken! Meine kleine Knalltüte springt die alte Hündin an, nicht die Bekannte... und ich sage nicht nur 1000mal streng „Nein“ oder „Eyh“ sondern ziehe sie unsanft weg (also ich trau es mich ja kaum zu schreiben, aber bei jedem dritten Mal bekommt sie dabei auch einen sanften Fußtritt. Alles ohne Erfolg. Sie ist so wild auf die Lefzen der großen Freundin, dass alles andere nicht interessiert. Bei anderen unerwünschtem Verhalten wirkt mein „Nein“ übrigens (wenn sie etwas Verbotenes anknabbern will oder losbellt). Dann schaut sie mich sehr schuldbewusst an. Aber mit der alten Dame hab ich so gar keine Chance....was meint Ihr mit „klarer Ansage“ so richtig?

Riho

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8

Donnerstag, 17. Dezember 2020, 21:34

Ein Kommando geben und dabei eine negative Einwirkung geben, ist kontraproduktiv. Ein Kommando soll den Hund zu etwas motivieren und erst wenn er es nicht ausführt, kommt die Einwirkung. Wenn das Kommando gleich negativ besetzt ist, mag der Hund es nicht ausführen.

Meine klare Ansage ist, Kommando geben - kommt die Ausführung, sofort loben - kommt die Ausführung nicht, sofort negative Einwirkung. Keine Romane erzählen wie "Ich hab dir gesagt, du sollst.... Vorausgesetzt natürlich, der Hund hat ein Kommando wirklich verstanden und weiß, was du von ihm willst. Alles andere wäre nicht fair.

Wenn dein Mädel bei dieser Hündin nicht auf dein "Nein" reagiert, solltest du es gar nicht so weit kommen lassen, bis du sie "im Griff" hast. Baue erst mal ein Kommando auf - ohne jegliche Ablenkung - auf das sie wirklich reagiert und mit dem du sie von allem und jedem weg bekommst. Wenn dein "Nein" wirklich zuverlässig wäre, würde sie darauf auch bei der Hündin reagieren.

ori1412

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Samstag, 19. Dezember 2020, 12:42

Zwei Stufen

Hallo,
für meinen Charlie habe ich zwei Signale eingeführt: das erste ist LASS ES und soll eine Handlung im Ansatz unterbrechen. Ignoriert er diese, herrsche ich mit einem SCHLUSS JETZT und einem strengen Blickkontakt an. Sollte er dann immer noch nicht reagieren, oder er meinem Blick ausweichen, halte ich ihn kurz fest und wiederhole das SCHLUSS Signal. Du solltest das auf zweite Signal auf Deinen Hund abstimmen, wenn es ein Sensibelchen sein sollte, kann das auch zu viel sein.
Ich habe gelernt, dass die Betonung auf im Ansatz liegt. Auch hier ist das Timing wichtig.
Habe ich Charlie im Freilauf dabei und uns begegnet ein Fahrrad oder Jogger, beobachte ich meine Fellnase ganz genau und werfe bei der ersten Reaktion ein LASS ES und das funktioniert erstaunlich gut.
Hast Du denn die Möglichkeit, die beiden unangeleint spielen zu lassen? Vielleicht kommt dann die erhoffte Ansage seitens der Älteren?
Auf jeden Fall viel Erfolg beim Training, LG Olaf.

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