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Riho

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Donnerstag, 10. Dezember 2020, 15:06

Persönliche Weihnachtsgeschichten aus der Kinder- und Jugendzeit

Hallo ihr Lieben,

vielleicht macht euch das Thema ja auch Spaß und ihr habt etwas zu erzählen. Ich fange mal an.

Als mein Vater aus der Kriegsgefangenschaft kam, lernten meine Eltern sich kurz darauf kennen und heirateten bald. Da es ja kaum Wohnraum gab, lebten sie zunächst in einem Zimmer der Wohnung meiner Großeltern. Dann fanden sie eine Wohnung, die nicht besonders groß war. Es gab eine Wohnküche, ein Schlafzimmer und das Kinderzimmer war untervermietet. Also spielte sich das ganze Familienleben in der Wohnküche ab. Natürlich sollte es zu Weihnachten einen Tannenbaum geben, aber wohin damit?! Der einzige Platz, der sich anbot, war neben dem Fenster. Es gab damals noch keine elektrischen Kerzen, die in der kleinen Wohnung sicher passender gewesen wären, und der Baum wurde mit echten Kerzen geschmückt. Es duftete herrlich und wir Kinder waren begeistert. Mein Vater hatte eine Decke in Reichweite gelegt, falls es ein kleines Feuerchen geben sollte. Wie der Teufel es will, fing die Übergardine am Fenster neben dem Baum Feuer. Bei Feuer drehte meine Mutter durch - wohl durch die Erlebnisse während des Krieges. Sie dachte überhaupt nicht an die Decke, holte einen Eimer mit Wasser und klatschte den auf die Gardine und den Tannenbaum. Alles drum herum stand unter Wasser und als mein Vater heim kam, kriegte er sich nicht mehr ein. Er fragte meine Mutter, warum sie den nicht die Decke genommen habe und sie meinte nur, dass da Feuer gewesen sei und beschrieb das in ihrer Panik so, als ob das halbe Haus gebrannt hätte. Mein Vater war sowas von sauer, denn er durfte nun die ganze Wohnküche tapezieren und den aufgeweichten Lenoleum Boden ersetzen ;(
Sobald es sie gab, kamen dann nur noch elektrische Kerzen an den Baum ^^


Grüße von
Rita

Riho

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Freitag, 11. Dezember 2020, 11:09

Soooo viele Zugriffe und keiner schreibt was. Gefällt euch das Thema nicht?

Delebär

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Freitag, 11. Dezember 2020, 15:55

Vielleicht ist das Thema einfach zu persönlich :gr?:

meine schönsten Erinnerungen an die Vorweihnachtszeit in Kindertagen ist das Plätzchen backen mit meinem Vater .(Mein Vater war Konditor , konnte aber wegen einer Mehlstsauballergie seinen Beruf nicht mehr ausüben .In der Vorweihnachtszeit kramte er seine alten Rezepte aber aus , unter anderem Spekulatius mit ganz vielen wunderbar duftenden Gewürzen .Ich durfte dabei helfen und die fertigen Plätzchen probieren bevor sie in eine Dose kamen und bis Weihnachten verschlossen blieben .
Leider sind seine alten Rezeptbücher nicht mehr auffindbar; das alte Spekulatzbrett habe ich aber noch .Es hängt als Deko im Esszimmer ^^

Vorweihnachtliche Grüße

Erika
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Traudel

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Freitag, 11. Dezember 2020, 17:03

Ja, Weihnachten mit meinem ersten Riesen bei den Eltern.

Meine Mama backte zum Nachtisch immer ihren super Käsekuchen hatte ihn in der Küche auf dem Tisch stehen, so wie jedes Jahr.
Später dann mußte das gute Teil ja in das Wohnzimmer, aber es kam nur ein halber Kuchen :rolleyes:
Askan schlief tief und fest.
Ihr könnts euch denken was passiert war, das Hundetier hatte sich gütlich getan an unserem Kuchen ^^
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Riho

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Freitag, 11. Dezember 2020, 17:24

Hallo Erika,

die schönsten Geschichten sind immer persönlich, weil das Leben sie schreibt. Anekdoten aus der Jugend waren bei unseren Familienfeiern immer das Beste :xmas-smilie:

Ich habe auch noch zwei Holzmodel für Spekulatius von meiner Uroma, die ich leider nicht mehr kennen lernen durfte. Den Uropa schon, der wurde 88 Jahre alt. Die Model hängen bei mir auch als Deko in der Diele.


Traudel, Askan hat es sicher seeeehr gut geschmeckt :xmas2-laugh: Aber ich weiß, die Menschen finden das gar nicht lustig :xmas-rolleyes:

Phoebe18

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Freitag, 11. Dezember 2020, 21:52

Meine Eltern waren beide selbstständig. Meine Mutter hat direkt bei uns Zuhause gearbeitet, aber mein Bruder (6 Jahre älter) und ich waren oft im privaten Bereich alleine.
Mein Bruder hatte irgendwie mitbekommen, dass meine Eltern die Weihnachtsgeschenke auf dem Schlafzimmer Schrank versteckten. Ich war wohl so 7-8 Jahre alt. Mein Bruder hat mich auf den Schrank gehievt und wir haben die Geschenke runtergeholt. Die haben wir dann ganz vorsichtig ausgepackt und damit gespielt.
Ich komme aus einer „ Zockerfamilie“ d. h. wir haben immer sehr viel gespielt und zu Weihnachten gab es ein neues Gesellschaftsspiel. Heiligabend gab es auch immer nur kalte Küche, damit wir mehr Zeit zum Spielen hatten.

Früher waren die Spiele nicht eingeschweißt. Das Spiel war ziemlich kompliziert und mein Bruder hat es mir beigebracht und am Heiligabend konnten wir das Spiel sehr gut.
Nach der Bescherung sollte das neue Spiel gespielt werden. Wir hatten wieder alles gut verpackt und es war meinen Eltern nicht aufgefallen.

Mein Bruder hat kurz die Anleitung gelesen und es uns erklärt. Ich hatte es natürlich sofort verstanden, meine Eltern jedoch hatten logischerweise viele Fragen. An dem Abend waren meine Eltern so stolz auf ihre „intelligenten“ Kinder.

Im kommenden Jahr sind wir aufgeflogen und danach wurden die Geschenke erst am 24.12. aus dem Geschäft meines Vaters geholt.


Und noch eine Erinnerung. Viel später. Mein Bruder lebte schon in einer eigenen Wohnung. Er hatte einen jungen Rottweiler. Der Hund kam rein und rannte direkt auf den Weihnachtsbaum zu. Dann nahm er eine Kugel in die Schnauze, ging damit rückwärts und schmiss den Baum um. Das ging so schnell, dass keiner reagiert hat.
Da waren die Kerzen zum Glück noch nicht an, aber es waren viel Weihnachtsschmuck kaputt und an dem Abend haben wir vorsichtshalber keine Kerzen am Baum angezündet.


Die Erinnerung begleiten uns durch unser Leben. Mein Bruder ist früh gestorben und meine Eltern sind auch schon nicht mehr da, aber die Erinnerungen bleiben und in Gedanken muss man immer noch lachen.

Traudel

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Samstag, 12. Dezember 2020, 10:03

Durch mein Nachdenken gestern , hatte ich heute Nacht gar schöne Träume :)
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Riho

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Samstag, 12. Dezember 2020, 10:35

Schön Traudel :xmas2-smilie:
Dann schreibe ich mal weiter. Mir fällt noch allerhand ein :xmas-smilie:




Ich bekam eine dunkelhäutige Puppe geschenkt (wie die früher hießen, darf man ja nicht mehr sagen). Sie saß in einem großen Himmelbett (Geschenk von Oma und Opa) mit rosa Himmel und rosa Bettwäsche. Mein Bruder - 3 1/2 Jahre jünger als ich - kam um die Ecke zum Weihnachtsbaum und schrie wie am Spieß. Er hatte eine solche Angst vor der dunklen Puppe, dass ich nicht mit ihr spielen konnte. Er sah nicht mal die Eisenbahn, die für ihn unter dem Tannenbaum lag und mochte auch nicht mit ihr spielen. Das haben dann mein Vater und ich gemacht :xmas2-laugh:
Es dauerte lange, bis er sich an die Puppe gewöhnt hatte und so ganz geheuer war sie ihm nie :xmas2-confused:

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Montag, 14. Dezember 2020, 14:07

Bei uns gab es Weihnachten immer Gänsebraten aus eigener kleiner Zucht. Meine Mutter briet sie schon 1, 2 Tage vorher und stellte den Bräter samt Inhalt in den Keller zum abkühlen. Mein Vater hatte aus Versehen unseren Hund im Keller vergessen - er war ihm treu gefolgt - oder war es der gute Duft, der ihn lockte? Auf jeden Fall kann es sich jeder denken: der Gänsebraten verschwand samt Haut und Knochen :exla:
Meine Mutter fand das gar nicht lustig, mein Vater schmunzelte.
Ich weiß leider nicht mehr, was es an diesem Weihnachten zu essen gab ;)
Signatur von »BilboBabsy« "Die Welt ist im Wandel. Ich spüre es in der Erde. Ich spüre es im Wasser. Ich rieche es in der Luft." Galadriel aus Herr der Ringe!

Riho

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Montag, 14. Dezember 2020, 14:42

:xmas-laugh:
Ich möchte nicht wissen, wie viele Weihnachtsessen in Hundebäuchen verschwunden sind :xmas-confused:

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