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1

Freitag, 20. November 2020, 10:44

Anti-Giftködertraining - Literatur gesucht

Wer hat mit seinem Hund ein Anti-Giftködertraining gemacht?
Und war der Kurs erfolgreich?

Es gibt verschiedene Bücher zum Thema.
Welche könnt ihr empfehlen?

Ich hab noch keine Ahnung, wie so ein Training funktioniert
und ob es verschiedene Methoden gibt.

Cisco

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2

Freitag, 20. November 2020, 11:34

In meinem DVG Verein bieten wir auch Antigiftköder Workshops an. Für einen kleinen Einblick war auch das regionale Fernsehen "Pönitz TV" bei uns und hat berichtet. Die Problematik ist immer wieder aktuell, den nächsten Workshop gibt es aber frühestens wieder im Frühjahr.
LG Olaf

3

Freitag, 20. November 2020, 12:10

In meinem DVG Verein bieten wir auch Antigiftköder Workshops an. Für einen kleinen Einblick war auch das regionale Fernsehen "Pönitz TV" bei uns und hat berichtet.
Die Dame ist ja toll! Mir gefällt, wie sie über euren Verein erzählt.
Wer in der Nähe wohnt, sollte mit seinem Hund da hingehen.

Ich wohne in Brandenburg, das ist leider zu weit weg.
In meiner engen Familie sind drei Risikopatienten,- darum bin ich vorsichtig- wegen Corona.

Ich möchte mit meinem Hund üben und suche darum Literatur.


Eine Frage, die ich zu diesem Thema auch gleich habe:
Kann man durch falsches- oder unsauberes Training etwas verderben?

So dass das Training bei meinem Hund nicht fruchtet- und spätere Versuche auch nicht?

Wenn jemand ein gutes Buch empfehlen kann, würde ich mit freuen.

Eine Methode wird hier beschrieben. Clickertraining.
https://www.trainieren-statt-dominieren.…ng-die-kurzform

4

Freitag, 20. November 2020, 12:39

ich habe mit einem meiner Straßenhunde ein Anti-Giftködertraining gemacht, weil sie ein richtiger Staubsauger war...

mit den beiden anderen hab ich zu Hause trainiert - es hat bei allen 3 prima geklappt. :love:

der Kurs war bei Teamcanin

mit Literatur kann ich Dir leider nicht weiterhelfen
Signatur von »skippy« das Herz hat seine Gründe die der Verstand nicht kennt (Blaise Pascal)

Cisco

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5

Freitag, 20. November 2020, 13:18

Die Dame ist ja toll! Mir gefällt, wie sie über euren Verein erzählt.

Klar, ist ja auch meine Frau ;)
Sooo weit weg ist Brandenburg doch auch nicht :D wir waren dort "hundesporttechnisch" auch schon. Und zu uns kam sogar letztens jemand aus Brandenburg zu einem RO Turnier. Einfach mit Urlaub an der Ostsee verbinden :D
Nein, zur Zeit ist das ja alles nicht einfach. Auf dem Hundeplatz findet nichts statt und die Planungen für das nächste Jahr können nur sehr grob sein.
Deswegen hier mein Literatur-Tipp: Sonja Meiburg, Anti-Gift-Köder-Training, Thalia Verlag

6

Freitag, 20. November 2020, 18:18

Deswegen hier mein Literatur-Tipp: Sonja Meiburg, Anti-Gift-Köder-Training, Thalia Verlag
Danke schön!

Ich erklär kurz, warum ich frage. Bücher gibt es ja zahlreiche.

Ich habe in der Beschreibung eines Buches gelesen, dass den Hunden ein Tausch angeboten wird.
Du überlässt mir den Scheiss, den du fressen möchtest und von mir bekommst du für ein Lekerchen.

Ein Leser, der diese Methode bei seinem Hund getestet hat, schrieb dazu, dass sein Hund danach allen Blödsinn angeschleppt hat,
weil er das Tauschdystem verinnerlicht hatte. :D
Es hätte 2 Wochen gedauert, dem Hund das wieder abzugewöhnen.

Es scheint viele Wege nach Rom zu geben und man muss gucken, welcher Weg zum eigenen Hund passt.

Darum meine Frage an eure Lernerfolge und ob es dazu Bücher gibt.

LG

edit:

:D


Ich sehe gerade, die Tauschmethode stammt aus dem Buch,
das mir Cisco empfohlen hat

Coquette

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7

Samstag, 21. November 2020, 11:23

Mit Literatur kann ich leider nicht dienen.

Hier um die Ecke ist eine Hundetrainerin, die Anti-Giftköder-Training anbietet. Ich habe bei ihr ein paar allgemeine Trainingseinheiten bei ihr besucht. An einem Termin hat sie die Anfänge des Giftköder-Trainings mit uns geübt.

Ihre Methode beruht darauf, dass der Hund erst fressen darf, wenn der HF es erlaubt, bzw. nach Blickkontakt. Der erste Schritt war sich mit Leckerlies in der Hand vor den Hund zu stellen und die Hand geschlossen zu halten, wenn der Hund mit der Nase ran geht um an die Leckerlies zu kommen. Irgendwann resigniert der Hund, geht zurück und wenn er Blickkontakt mit dem HF aufnimmt bekommt er das Futter.

ICH würde als nächsten Schritt was Leckeres auf den Boden legen und mit dem Hund drauf zu gehen, davor stehen bleiben, warten bis der Hund Blickkontakt sucht und ihn erst dann fressen lassen.

Grundsätzlich wäre es gut, wenn alles Essbare erst nach Blickkontakt freigegeben wird.

Colonia

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8

Samstag, 21. November 2020, 11:51

ICH würde als nächsten Schritt was Leckeres auf den Boden legen und mit dem Hund drauf zu gehen, davor stehen bleiben, warten bis der Hund Blickkontakt sucht und ihn erst dann fressen lassen.

Kleiner Hinweis:
bei sportlich geführten Hunden im Nasenarbeitsbereich besteht null Chance auf Erfolg, da es in dem Bereich durchaus Usus ist, mit selbstständig auf zu nehmendem Futter zu arbeiten.

Grundsätzlich wäre es gut, wenn alles Essbare erst nach Blickkontakt freigegeben wird.

Was bei der täglichen Nahrungsverabreichung gezeigt wird, hat mit den Gegebenheiten - insbesondere unter den o.a. Umständen bei der Ausbildung - bei der Giftköderübung kaum Aussicht auf Erfolg.

Ist aber nur meine Erfahrung aus der Praxis und nicht gestützt durch Literatur.
Signatur von »Colonia« Burkhard
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Titch

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9

Samstag, 21. November 2020, 12:27

ich bin seit Jahren im Hundesport aktiv.

Ich lese wegen Giftköder gespannt und mit Bedauern. Tiere bereichern unsere Leben, v. Schecken bis zum Elephant.
n
Ich liess meine Hunde früher im Wald und sonst im Freien bis etwa 15 m frei laufen. Darüber hinaus, rief ich sie zürück, bis ich sie "sichtlich" erörten konnte.

Es passierte sehr wenig, dass sie am Waldrande beschnuppert haben, die Freiheit diente für sie "Bewegung".

Trotzdem werden ich / wir beim nächsten Hund vermehrt aufpassen.


Liebe Grüsse
Gill
Signatur von »Titch« Bevor i mi uffreg isch mrs lieber egal

10

Samstag, 21. November 2020, 13:05

bei sportlich geführten Hunden im Nasenarbeitsbereich besteht null Chance auf Erfolg, da es in dem Bereich durchaus Usus ist, mit selbstständig auf zu nehmendem Futter zu arbeiten.
@Colonia
Nasenarbeit mache ich mit meinem Hund.

Ich habe genau diese Frage an eine Hundetrainerin gestellt, die Giftködertrainingskurse anbietet.
Ich hab gesagt, dass ich dann mit der Nasenarbeit aufhören muss und die mache ich mit ihm ja gerade zur Auslastung.
Ich verstecke Futter und Leckeren im Freien, gebe ihm das Kommando und er sucht, findet und frisst es.
Die Trainerin meinte, das sei kein Problem. "An diesem Futter ist ja dein Geruch. Er lernt, das darf er fressen."
Futter, das nach einer anderen Person riecht, nimmt er dann nicht an.

Soweit ihr Erfolgsversprechen.
Ich habe diesen Kurs nicht besucht. Angeblich nimmt der Hund dann auch nichts mehr aus dem Katzenklo.


Ich werde jetzt wie Choquette vorschlägt mit Blickkontakt und Freigabe anfangen.
Das ist ja nicht nur ein Schutz gegen Giftköder, sondern überhaupt sinnvoll.

Ein Freund hat seinen jungen wundervollen Schäferhund verloren und ein Onkel einen Spitz

mit dem er von ganzem Herzen hing. Zur Trauer kommt der Anblick der sich quälenden Tiere.

Wie Tich sagt: aufpassen

und wir werden uns jetzt an die Arbeit machen.
Trotzdem weiter Nasenarbeit.

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