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1

Donnerstag, 25. Juni 2020, 10:27

Mittelschnauzer im Seniorenheim

Hallo zusammen,
erst mal ein wenig zu meiner Person. Ich bin 49 Jahre alt, verheiratet und habe keine Kinder. Wir hatten elf Jahre lang einen Zwergschnauzer Rüden, den wir leider ende 2019 durch Krebs verloren haben.
Obwohl ich noch immer sehr traurig bin, spüre ich das ich bereit bin wieder einen neuen Hund zu uns zu holen. Ich arbeite in einem Altenpflegeheim. Ich arbeite Teilzeit, mit Früh- Spät und Nachdiensten.
Mein Mann arbeitet 2-3 Tage im Homeoffice. Das gute daran ist schonmal, dass der Hund nicht oft alleine wäre. Sollte das mal vorkommen, würde meine Mutter einspringen.
Jetzt zu meiner eigentlichen Frage. Ich hätte Spaß an einem Schnauzer (Mittel) schwarz. Diesen würde ich gerne im Nachtdienst mit zur Arbeit nehmen. Nachtdienst bedeutet 10 Stunden und die können alleine ganz schön lange werden.
Der Hund müsste sehr ausgeglichen sein und da es vorkommt, dass auch Bewohner nachts schon mal durch die Flure schleichen nicht anschlagen und Bellen. Ich weiß das vieles mit Erziehung erreicht werden kann, es wäre aber für mich mal interessant zu erfahren was Schnauzer Besitzer dazu sagen.
Wenn der Welpe zu uns kommen würde, hätte ich 3 Wochen Urlaub. Ich würde dann schon ab dem zweiten oder dritten tag mit ihm auf die Arbeit fahren, damit er sich an die Senioren und ihre Eigenheiten gewöhnen kann. Er soll Rollstühle, Rollatoren und sonstiges dort kennen lernen.
Freue mich über Rückmeldungen
Grüße Sonja

Riho

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2

Donnerstag, 25. Juni 2020, 11:33

Hallo Sonja,

willkommen im Schnaupi :)


Schön dass du wieder einen Hund haben möchtest, aber du weißt schon, dass es einen Unterschied macht, einen Zwerg oder einen Schnauzer zu haben?! Schon rein körperlich ist es anders, einen 6 bis 8 kg Zwerg oder einen 20 kg Schnauzer an der Leine zu haben. Damit der seine Körperkraft nicht ein setzt, ist eine beharrliche Erziehung notwendig.


Für deine Zwecke müsste der Züchter dir einen ruhigen Welpen mit guten Nerven heraus suchen. Ihn schon nach drei Tagen mit zur Arbeit zu nehmen, halte ich für keine gute Idee. Der Kleine muss doch erst mal bei euch an kommen und sich bei seinen Menschen und in seinem neuen Umfeld sicher fühlen. Was du mit deinem Hund vor hast, erfordert eine Ausbildung und die dafür notwendigen Anforderungen kann ein so junger Hund nicht leisten. Du musst ja selbst erst mal lernen, ihn unter Kontrolle zu bekommen und mit ihm Zusammen die Grundlagen für den Alltagsgehorsam erarbeiten. In den ersten drei Jahren haben die Schnauzer reichlich Temperament im Hintern und wenn er in seinem Übermut eine Seniorin oder einen Senioren über den Haufen rennt, ist das sicher nicht gut. Sie sind von Natur aus sehr wachsam und auch diese Eigenschaft muss gelenkt werden, wenn du ihn mit zum Nachtdienst nehmen möchtest. Es wäre sicher gut, wenn du dir einen Trainer vor Ort suchst, der mit dir und deinem Hund arbeitet und Erfahrung mit Hunden für deine Zwecke hat.


Grüße von
Rita

3

Donnerstag, 25. Juni 2020, 13:05

Hallo Rita,

Danke für deine Rückmeldung.
Genau das was du schreibst waren auch so meine Gedanken. Ich muss zugeben, dass ich damals als der Zwerg zu uns kam, mir kaum Gedanken gemacht habe und ziemlich naiv und blauäugig war. Es war trotzdem ein toller Hund, aber es gab auch Angewohnheiten, die ich zu lange toleriert habe und die später auch schwierig zu korrigieren waren.
Bitte nicht falsch verstehen, ich will ihn nicht gleich nach 3 Tagen mit allem konfrontieren. Ich dachte nur ihn mal mit zunehmen für ca. ne halbe stunde. So wie ich auch mal in die Stadt fahre oder zum TA. Ich dachte je früher umso besser.
Wie gesagt es wäre schön wenn es klappt aber Gott sei Dank kein muss.

Gruß Sonja

Susanne

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4

Donnerstag, 25. Juni 2020, 15:15

Hallo Sonja,
Willkommen bei uns. Prinzipiell finde ich es toll, wenn Tiere im Seniorenheim erlaubt sind. Ich halte den Kontakt für die Senioren für sehr wichtig Wenn man als Arbeitnehmer die Möglichkeit hat seinen Hund mit zur Arbeit zu nehmen, um so besser. Aber wie Rita schon schrieb, ist der Schnauzer sehr wachsam und würde bestimmt bei nächtlichen Geräuchen anschlagen. Unser Schnauzer ist von der ruhigen Sorte :D ,mit ihm könnte ich mir solche Aktivitäten auch vorstellen.
Wichtig dafür ist aber,daß der Hund ansonsten ausgelastet und beschäftigt wird.
Nur dann hat man einen ruhigen Partner bei der Arbeit.
Signatur von »Susanne« Das Mittel gegen Stress und schlechte Laune
hat Fell und 4 Pfoten.
LG von Susanne und Leo

Traudel

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5

Donnerstag, 25. Juni 2020, 18:03

Hallo Sonja,
wenn das hinbekommst, dann Hut ab :D
Die Menschen im Heim würden sich freuen über den Hund.
Ich kann mir das schon Bildhaft vorstellen, wenn so ein Tierchen
auch die Menschen erreichen kann, das ist dann wieder eine gewisse Lebensqualität !

Wünsche dir alles Glück bei deinem Vorhaben :)
Signatur von »Traudel« Liebe Grüße, Traudel und alle meine Tierchen

Lancelot

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Hunde: Riesenschnauzer Maximus von der Fortuna-Ranch geb. 2005 seit Jan. 2018 im Regenbogenland, Riesenschnauzerin Floria Tosca von den Bachquellen geb. 2005 seit April 2020 bei Maximus und Riesenschnauzer Koolmann Ventus Barbatus, geb. 2017

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6

Dienstag, 30. Juni 2020, 11:04

Hallo Sonja,
bei meiner Mama im Seniorenheim haben fast alle Pflegekräfte ihre Hundchen mit, es sind meistens Kleinere.
Das muss gut durchdacht werden mit der Rasse. Viele alte Menschen haben Angst vor schwarzen Hunden.
Naja, Du wirst das schon machen, ich persönlich halte diese Rasse eher für nicht so geeignet für Deine Bedürfnisse. :D

Liebe Grüsse Doris
Signatur von »Lancelot« Riesengrüsse von Doris und Koolman Ventus Barbatus
mit Maximus und nun noch Tosca ganz fest im Herzen

Eine neue Liebe kann die alte nicht ersetzen, aber sie kann den Schmerz lindern.

Highlander

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7

Dienstag, 30. Juni 2020, 20:42

Zwei "unserer" Hunde gehen mit ins Seniorenheim. Sind allerdings Zwergschnauzer :)

Ina

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8

Dienstag, 30. Juni 2020, 22:20

Meine Tante ist Bewohnerin eines Seniorenheims, meine Hunde sind dort beliebt. Die Hundeschule und -Pension die auf demselben Gelände ist, würde Lotta am liebsten zur Therapiehündin machen.

Aber ich glaube, hier ging es doch ursprünglich darum, den Hund zum Nachtdienst mitzunehmen, oder? Dann wird er ja sicherlich deutlich weniger Berührungen mit den Bewohnern haben.
Ich glaub sowas kann immer klappen. Genauso wie es immer in die Hose gehen kann. Also abwarten und Tee trinken. :D

Ich drücke die Daumen, dass alles so klappt wie Ihr Euch das vorstellt.
Signatur von »Ina« Viele Grüsse, Ina, Lotta und Mücke

9

Mittwoch, 1. Juli 2020, 08:55

Hallo zusammen,

Ich glaub sowas kann immer klappen. Genauso wie es immer in die Hose gehen kann.


... ja ... so ist das.
Nur welche Folgen hätte es, wenn es in die Hose geht?
Ist dann die Hundehaltung noch problemlos möglich oder ist die Betreuung des Hundes darauf ausgerichtet, daß es klappt?
Wenn ja, ist es kein kleines Risiko.

Der Hund müsste sehr ausgeglichen sein
]

... auch wenn ich bisher nicht geantwortet habe, so war dieser Satz etwas, an dem ich schon beim ersten lesen hängen blieb.
Mittelschnauzer sind eher Energiebündel, als daß sie typischerweise von klein auf an sehr ausgeglichen sind.

Ich hab hier zwei Exemplare aus der "Produktionsreihe Coole Socke" - der 7,5 jährige würde überall nicht bellen und ruhig bleiben bei Geräuschen, wenn er sich einmal (und das geht bei ihm sehr schnell) eingewöhnt hat. Er bellt auch Fremde nicht an.
Sein 9 monatiger alter Neffe geht in die selbe Richtung, ist aber - altersgemäß - noch lange nicht so souverän und bellt schonmal bei ungewöhnlichen Geräuschen. Auch wenn er sehr sehr tolerant und cool sein kann. Sehr viel entspannter als die meisten meiner anderen Schnauzerwelpen in dem Alter (okay - ausgenommen von seinem Onkel ...)

Sein Onkel ist im Büro aufgewachsen und hat nur dann gebellt, wenn ein Kurierfahren quasi ins Büro gerannt kam. Solange fremde Menschen in entspannten Schritt und nicht übermässig aufgeregt ins Büro kamen, blieb er absolut ruhig. Und das mit bereits 10 Wochen.

Diese beiden Hunde sind meiner Meinung nach diesbezüglich aber nicht typisch. Und genau so einen Mittel zu bekommen, erachte ich für nicht einfach.

Der Schnauzer war ursprünglich ein Hund der bewachte und Wachsamkeit ist bis heute etwas, was für die Rasse typisch ist.

Ob ein Schnauzer die richtige Wahl ist für einen Nachtdienst ... ich bin mir nicht sicher ...

Liebe Grüße,

Claudia
Signatur von »Claudia_R« .. ich hab ja sonst nix zu tun ...

schnauzer.claudia-ringwald.de - Q, U-Man & Ziggy im Netz
www.riesenschnauzer-forum.de - Das Riesenschnauzer-Forum

10

Donnerstag, 2. Juli 2020, 08:51

Danke für eure Antworten.

Es ist nicht so, dass es ein unbedingtes muss ist und nur darauf ausgelegt. Die Betreuung ist auch ohne Gewährleistet.
Ich werde jetzt erstmal verschiedene Züchter anschreiben und schauen.
Da durch Corona auch viele eine Zuchtpause eingelegt haben, wird es bestimmt 2021 bis ein Hund bei uns einziehen kann.
Ich werde dann einfach schauen wie er oder sie sich entwickelt. Ich glaube man kann schon nach ein paar Wochen sehen wohin die Reise geht.


LG Sonja

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