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1

Montag, 9. März 2020, 17:44

Dt. Pinscher Welpe 12 Wochen, brauche Tips / Erziehung

Ein nettes "Hallo" in die Runde...
Ich benötige heute einmal euren Rat. Zwar sind wir wenn es um die Rasse geht "alte Hasen" denn 15 Jahre lang teilten wir mit unserem Deutschen Pinscher Luca unser Leben.
Nach einer Pause ist nun die kleine Fellnase Nala bei uns eingezogen. Und natürlich muss ich euch nicht sagen, dass die Maus regelmäßig ihre "pinschigen" 5 Minuten hat... ;-) Alleridngs stellt sie mich erziehungstechnisch in der Phase auf die Probe. Einerseits weiß ich, dass Pinscher eine strenge Erziehung brauchen, aber..... bin ich zu früh??? Meine Meinung....??? Nicht erst durchgehen lassen und dann ändern wollen.... also GLEICH konsequent sein.
Folgendes Verhalten bei ihr..... wir kommen zum Beispiel wie heute vom Gassi gehen. Getobt, gelaufen..... etwa 30 Minuten waren wir unterwegs. Das ist schon recht lang für sie.... Kommen dann zurück und sie nimmt direkt Kurs auf Anrichte, Stuhlbein und co. ...... Ich schiebe sie dann mit unserem Schlüsselwort "hej" davon weg. Das tue ich so lange bis sie ablässt. Da beginnt das erste Problem. Sie sucht sich dirket ein neues "Opfer"..... Schicke ich sie (als Strafe) in ihr Körbchen, spring sie dirket wieder raus und los..... wenn es sich weiter hochschaukelt, was ich gar nicht möchte, sich aber so ergibt, da sie mir nicht zeigt das sie nachgibt, fängt sie an zu bellen und schnappt/beißt. Das tut sie sowieso sehr gerne.... :-(

Ich habe schon div. Risse von ihren Zähnen in meinen Händen. Nicht etwa weil wir so mit ihr spielen, viel mehr von dieser Art der Reglementierung wie ich sie eben beschrieb.

Bis zum Schluß habe ich in keinster Weise das Gefühl das sie lernt, merkt oder zurückfährt. ?(Wie kann ich ihr noch zeigen, dass ich die Hosen anhabe.....????

Könnt ihr mir helfen.....???? Habt ihr Tips?
Mache ich etwas falsch? Was kann ich anders machen.....?
Versteht sie überhaupt was ich von ihr will???? ;-)

Unser Rüde war damals auch nicht unbedingt leicht, er war eigensinnig und stur. Hat allerings nicht gebissen und nachgegeben wenn man ihm über den Fang griff oder ihn auf den Rücken legte und einen Moment wartete..... Nala macht dies nur noch wilder/aggressiver...... :wacko:

Ich danke euch lieb vorab.... -:-

Riho

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2

Montag, 9. März 2020, 19:02

Hallo Smarti,

stell dich doch erst mal vor, damit wir bisschen wissen, mit wem wir es zu tun haben :)

Du hast selbst schon einen Schlüsselsatz geschrieben - versteht sie überhaupt, was ich von ihr will!!!

Die Kleine muss alle Begriffe, eure Körpersprache, alle Ge- und Verbote erst mal lernen. Das muss trainiert werden. Ihr das sagen, hilft nix, weil sie die Bedeutung nicht kennt.

Wie bei den Schnauzern ist es auch bei den Pinschern, liebevolle Konsequenz ist angesagt. Vor allen Dingen ruhig und gelassen bleiben. Ein guter Chef ist cool und nicht aufgeregt.

Überdreht sie, ist auch mal einfach nur fest halten angesagt, bis sie ruhig wird, auch wenn sie meckert und sie wehrt.

Zu lange Spaziergänge und zu viele neue Eindrücke auf einmal sind kontraproduktiv, das kann sie rein verrückt machen.

Grüße von
Rita

3

Montag, 9. März 2020, 20:02

Hallo Smarti,

das erste was mir bei Deiner Erzählung in den Sinn kam:
Hat die Kleine denn eine Alternative?
Also etwas, in daß sie reinbeissen darf, wenn ihr danach ist?

Bei meinen jungen Hunden liegt immer etwas rum, was ich dem Hund als Alternative anbieten kann, damit nicht das Stuhlbein gebraucht wird, weil das Zahnfleisch in der Zahnung juckt oder man Langeweile hat oder was auch immer.

Bei mir kommt auch ein "Öhem" wenn Jungspund sich das Kissen greift um dran rumzuknabbern - aber dann biete ich ihm eine Alternative an.

Die Welt sollte doch Hauptsächlich aus "das darfst Du" und nicht aus "Nein" bestehen.

Liebe Grüße,

Claudia
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4

Montag, 9. März 2020, 22:09

Hallo ihr 2.... und lieben Dank euch für die Rückmeldung.

Wir haben die Maus jetzt 3 Wochen und haben auch schon einiges geübt/gelernt. Es gibt vieles was wirklich schon gut klappt und das erwähnt man so selten.
Aber klar, sucht man hier sicher gern nach Tips zu den Dingen, die eben nicht so hinhauen.

Sie hat viele Alternativen. Wir bieten ihr am Tage Kauknochen/Welpensticks an, mal eine Möhre, aber auch eine Baumwurzel etc...... Spielzeug noch und nöcher.... Was allerdings nicht immer alles frei herumliegt,
sondern bei Bedarf genommen wird um mit ihr zu spielen. 1-2 Dinge hat sie so aber immer zu ihrer Verfügung.

Über den zu höhen Reiz mit dem Gassi gehen (wir haben 2 Kinder) die gerne mitgehen, denke ich nach. Wobei sie die Phasen auch an ruhigen Tagen zu Hause hat.

Und ich muss auch ehrlich sagen, mir geht es um den Punkt wo sie nicht nachgibt. Wo sie, so empfinde ich es, sich aufbäumt und mich in der Dominanz übertrumpfen möchte. Sie bellt, springt und schnappt in meine Richtung.
Einfach mal festhalten hattest du noch geschrieben Rita, das versuchte ich auch.... ich halte sie dann mit dem Rücken zu mir, nicht zu fest aber betsimmt mit den Händen an der Brust, jedoch beisst sie so um sich, das ich aus Selbstschutz zu meinen Händen iwann nachlasse. Ich weiß auch das die Hunde über "das hast du gut gemacht lernen" und nicht über "das ist falsch". Aber dennoch legt sie ein falsches Verhalten an den Tag indem sie die Möbel ankrabbert, das ich ja nun mal unterbinden muss..... ich kann ihr den den Phasen schlecht immer einen Knochen unter die Nase halten, dann macht sie es in Zukunft immer lieber.... ;-) (kleiner Spaß)

Bis auf ihre "täglichen Phasen" ist sie eine verkuschelte Hündin, lieb zu den Kindern, mit vielen Ruhephasen um zu verarbeiten....

Ich danke euch nochmals....
Liebe Grüße, Merle

ulrike

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5

Montag, 9. März 2020, 22:29

Ich finde die Idee, einen jungen Hund zur Strafe in den Korb zu schicken, sagen wir, suboptimal.
1. ist Dein Hund dafür noch viel zu jung.
2. Sollte so ein Rückzugsort immer positiv belegt sein (nach meiner Meinung)
Ich habe eher den Eindruck, dass Dein Hund zu wenig Ruhe hat.
Wenn er nach dem Spaziergang nicht wieder runter kommt, mache ihm eine Box mit einer Knabbermöglichkeit schmackhaft. Dort kann der Welpe wieder ruhiger werden und wird schnell einschlafen.
Signatur von »ulrike« LG Ulrike mit Lava und Summer
und mit Sari und Yellow im Herzen
______________________
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.
Aus " Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry

6

Montag, 9. März 2020, 22:56

Hallo Merle,

Aber dennoch legt sie ein falsches Verhalten an den Tag indem sie die Möbel ankrabbert, das ich ja nun mal unterbinden muss..... ich kann ihr den den Phasen schlecht immer einen Knochen unter die Nase halten, dann macht sie es in Zukunft immer lieber.... ;-) (kleiner Spaß)


Meine Erfahrung ist eine komplett andere.
In dem Alter Deiner Hündin habe ich es immer so gemacht, daß ich wenn sie an was knabbern wollten, was ich nicht beknabbert haben wollte, ich eine Alternative angeboten habe. Und das Ergebnis war bei allen meinen Hunden (und ich hab mittlerweile 8 Schnauzerrüden aufgezogen), daß sie nichts angeknabbert haben, was ich nicht angeknabbert haben wollte.
Aktuell hab ich hier einen 5 Monate alten jungen Rüden, der mir genau garnichts bisher kaputt gebissen hat, ausser 2 Knotentaue, die er genau dafür angeboten bekommen hat.

Wenn Du festhältst und sie schnappt nach Dir und Du lässt dann los, weil es Dir zu sehr weh tut, hat sie gewonnen und sie wird das Verhalten weiter intensivieren. Festhalten bringt nur etwas, wenn man den längeren Atem hat und länger durchhält als der Hund - egal wie weh es tut.

Liebe Grüße,

Claudia
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Colonia

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7

Dienstag, 10. März 2020, 08:23

Da ich einen gewissen Erfahrungsschatz mit eskalierenden Hunden im Laufe meine HF - Lebens sammeln durfte, kann ich Claudias Gedankengang -

Wenn Du festhältst und sie schnappt nach Dir und Du lässt dann los, weil es Dir zu sehr weh tut, hat sie gewonnen und sie wird das Verhalten weiter intensivieren. Festhalten bringt nur etwas, wenn man den längeren Atem hat und länger durchhält als der Hund - egal wie weh es tut.

- nur unterstreichen. :!:

Ich sage mal ganz flapsig: man sieht der Hund stellt etwas an - man wägt ab: ist mir das wichtig oder Latte - man greift ein und dann gibt es kein Zurück mehr. Daher sollte es gut überlegt sein, wann, wie und mit welchen Mitteln steige ich ein. Als 2. Sieger vom Platz zu gehen ist für ein weiteres, harmonisches Zusammenleben nicht unbedingt förderlich.
Allerdings halte auch ich - speziell in der Entwicklungsphase - Maßnahmen ala "stille Treppe " ( Körbchen ) für suboptimal. Dann lieber Klappe auf und ab in die Box. Kauknochen mit rein und es ergibt sich keine negative Besetzung.
Auch mein aktuelles Kleinteil hat im zarten Alter von 14 Wochen mal mit aller Gewalt nachgefragt, wer Chef im Ring ist - und das wird nicht unbedingt das letze Mal gewesen sein. RSs im Arsch...ch - Modus :exla:
Antwort wird immer die gleiche sein: I C H
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8

Dienstag, 10. März 2020, 19:53

Festhalten bringt nur etwas, wenn man den längeren Atem hat und länger durchhält als der Hund - egal wie weh es tut.

Kleiner Nachtrag zur wirkungsvollen Gegenwehr.
Wenn die Kleine zuschnappt, gib ihr die Hand ( die Löcher heilen :D ) und sorge dafür, dass der Daumen der rechten Hand auf der unteren Lefze liegt. Die ziehst Du jetzt mit dem Daumen gefühlvoll auf den hinteren Backenzahn und übst Druck aus.
Schau mal, wer nach gibt. :exla:
Der Rest ist Lernprozess: Handbeißen - unangenehm.
Aber bitte mit großer Ruhe und ohne Emotion :!: :!: :!:
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Der Beitrag von »smarti481« (Donnerstag, 12. März 2020, 12:46) wurde aus folgendem Grund vom Benutzer »Highlander« gelöscht: Doppelpost (Donnerstag, 12. März 2020, 20:19).

10

Donnerstag, 12. März 2020, 12:49

Einen lieben Dank an die nette Community hier... ^^
Man lernt nie aus und so habe ich mir den ein und auch den anderen Tip von euch zu Herzen genommen und muss sagen, es klappt! Nicht einwandfrei und ohne Rückschritte, aber darum geht es ja auch gar nicht. Die vergangenen Tage waren durchaus harmonischer und meinen Händen geht’s auch besser.

Nochmals danke, bleibt gesund...
Liebe Grüße,
Merle

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