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Susanne

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1

Montag, 6. Januar 2020, 15:04

Veränderungen

Unser Schnauz benimmt sich in den letzten Wochen eigenartig. Er,der mit Herrchen oft stundenlang im heimischen Wald und Feld unterwegs war, jeden Trampelpfad kennt, hat plötzlich keine Lust mehr. An jeder Wegkreutzung diskutiert er rum, nach dem Motto:"Hier links geht's am schnellsten nachhause " Mein Mann ist ganz schön genervt und wohl auch enttäuscht, daß sein Kumpel ihn so hängen lässt.
Ich hab es jetzt ein paar mal getestet, wenn ich dabei bin gibt es keine Probleme.
Und wenn ich mal keine Zeit oder Lust habe mache ich es wie bei Hänsel und Gretel :D Ich setze die beiden im Wald aus und dann muss er ja mit Herrchen nachhause laufen.
Auch im Haus hat sich einiges geändert, er liegt nur noch vor meinem Bett, vor meiner Couch. Ich habe mir noch nie so viele Gedanken darüber gemacht, Herrchen war beim Dackel ja auch der Chef und ich eigentlich immer nur da. Bei Leo läuft es nicht anders .
Ich füttere ihn, ich bürste ihn und ich stehe Morgens und Abends oder Nachts im Schlafanzug im Garten ,alles wie immer. Hat sich wirklich etwas geändert oder war es von der ersten Sekunde mein Seelenhund?
Nachdenkliche Grüße
Signatur von »Susanne« Das Mittel gegen Stress und schlechte Laune
hat Fell und 4 Pfoten.
LG von Susanne und Leo

Ina

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2

Montag, 6. Januar 2020, 15:25

Moin Susanne!

Klingt auf den ersten Blick nach Kontrolle. Und Pubertät. Zumindest bei nem Riesen würde ich drauf tippen.
Vielleicht ist Dein Mann wirklich Kumpel und Du Chef. Dann ist ja klar warum er sich so benimmt.
Aber natürlich ist es hier wie bei allen anderen Ferndiagnosen auch. Im Grunde lässt sich keine stellen. Aber es macht Spaß zu spekulieren. :D
Ich würde drauf wetten, dass sich was geändert hat. Garantiert. Ihr bemerkt es bloß nicht. Was jetzt natürlich KEINE Beleidigung sein soll, sondern nur eine zwinkernde Anmerkung. Passiert ja doch öfter mal, dass sich was einschleicht, ohne dass man es wirklich wahrnimmt.

Ich vermute mal, Dein Mann wird sich ne Spasstaktik überlegen müssen, um sich schlicht interessanter zu machen unterwegs. Könnte klappen.

So, Glaskugel weg, ich habe fertig.

Liebe Grüße an den Leo (und Deinen Mann!) :wi:
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Delebär

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3

Montag, 6. Januar 2020, 15:38

Hallo Susanne,

ich weiß natürlich nicht , ob bei euch eine Veränderung eingetreten ist ; ich spekuliere einfach mal in die Richtung , das es Leo mit deinem Mann unterwegs langweilig wird . Für Leo sind Spaziergänge mit dir vielleicht interessanter :gr?: .

Naja wahrscheinlich reine Spekulation :rolleyes:

Erika
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Wenn du nicht weißt wie du deinen Hund erziehen musst , frag Leute die keinen Hund haben , die wissen das

Colonia

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4

Montag, 6. Januar 2020, 16:10

Spekulieren ist schön und macht Spass !
Also - wie bei den Lottozahlen - ohne Gewähr
Mein Mann ist ganz schön genervt und wohl auch enttäuscht, daß sein Kumpel ihn so hängen lässt.
Ganz schnell den Gedanken " löschen " :!:
Absolut vermenschlichte Sichtweise und wird dem Hund nicht gerecht :!:
Auch im Haus hat sich einiges geändert, er liegt nur noch vor meinem Bett, vor meiner Couch. I
Würde ich nicht als Kontrolle bezeichen - das macht Rütter gerne -, für mich ist das Ausdruck von Bindung und dem Bedürfnis von sozialer Nähe
Hat sich wirklich etwas geändert oder war es von der ersten Sekunde mein Seelenhund?
Es hat sich wohl was geändert, nur kommen dafür verschiedene Aspekte in Frage.
Ohne Wertung, nur so als Aufzählung:;
- übertriebene Dominanz des Mannes ( Schnauzn ist kein Teckel !!!!!!!!)
- die beiden hatten einen Disput, von dem Du nix weißt und nun wird nachgekartet
- der Hund schwenkt im Laufe seiner Entwicklung - auch hormonell - in der Wahl des " Leitbildes " um
- Duwirkst durch das ständige Kümmern verlässlicher
usw, usw

Solange Dein Mann Enttäuschung auch nur im geringsten empfindet, würde I C H ihn gar nicht mit dem Hund alleine unterwegs lassen. Wer weiß, in was die sich reinsteigern.
Erst wenn das menschliche Empfinden tatsächlich als nicht angebracht erkannt wurde, kann er anfangen, über Neugestaltung des Kontaktes nach zu denken.
Nur, wie bei einer Teetasse - kitten ist langwierigere als zerdeppern.

Aber noch mal - nur meine Gedanken, will damit keinem zu nahe treten. Da ich aber mal bei einem meiner Hunde f a s t so einen Abbruch hatte ( ja, meine Schuld, wollte der " Über - HF sein ), weiß ich um die Problematik, aber auch - das kann man wieder hinkriegen, braucht aber Intuition und Ausdauer. :streicheln:
Signatur von »Colonia« Burkhard
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Riho

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5

Montag, 6. Januar 2020, 17:28

Hallo Susanne,

erst einmal denke ich auch, dass das vermenschlichende Denken deines Mannes weg muss. Er muss den Hund so sehen, wie er ist und nichts hinein interpretieren.

Die Hunde gucken sich ihre Menschen aus und daran kann man rein gar nichts ändern.

Möglicherweise ist bei einem Spaziergang mit deinem Mann irgend etwas vorgefallen, was dem Hund schwer in die Knochen gefahren ist und was deinem Mann gar nicht bewusst ist.

Wenn dein Mann es nicht erträgt, nicht mehr Chef bei Leo zu sein, muss er an sich selbst arbeiten und nicht am Hund.

Hier bei uns bin ich Julchens Mensch. Sie ist möglichst immer um mich herum, außer wenn sie weiß, dass ich nun eine Weile auf Nummer sicher bin und nicht weg gehe. Dann hält sie sich auch mal in einem anderen Raum auf. Wenn wir zusammen draußen sind und mein Mann ruft sie, kommt sie zu mir. Außer sein Ton ist strenger, dann gehorcht sie. Sie schläft neben meinem Bett und niemals bei Charlie. Trotzdem lümmelt sie mit ihm zusammen auf der Couch rum und lässt sich von ihm den Bauch kraulen. Sie geht auch mit ihm spazieren, wenn ich im Haus bin. Gehe ich weg, will sie nicht mit. Auch da gehorcht sie, wenn Charlie was sagt. Aber sie ist ganz und gar mein Hund und Charlie hat damit kein Problem.

Warum die Hunde sich den einen Menschen ausgucken und den anderen nicht - keine Ahnung. Bei Welpenkäufern von uns war es mal die Oma, mal eines der Kinder oder sogar ein Verwandter oder Freund des Hauses. Damit muss man halt leben.

Grüße von
Rita

Susanne

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6

Montag, 6. Januar 2020, 18:21

Ina und Erika,
Wahrscheinlich eine bunte Mischung von alldem. Interessanter bin ich glaub ich nur,weil ich immer etwas zu Essen in der Jackentasche habe :D Die tollsten Klettertouren hat Herrchen gemacht.

Burkhard
Deine Argumente sind alle einleuchtend. Ich sehe die Nähe zu mir auch als Bindung, nicht als Kontrolle. In der wichtigen Prägephase war mein Mann noch so voll Trauer um den Dackel, daß er Leo noch nicht so in sein Herz schliessen konnte. Ich glaube das fehlt.
Ich kenne meinen Mann ja schon ein paar Tage :D, deßhalb vom ersten Tag an die Ansage:"Wenn du gestresst von der Arbeit Heim kommst, geht der Hund mit mir raus!!"
Man musste die ersten Monate ja schon Nerven wie Drahtseile haben.
Mein Mann behauptet steif und fest, Leo würde sich täglich mehr mir zuwenden. Trotzdem freut er sich wie ein Keks, wenn Herrchen Mittags Heim kommt.

Rita
Ob mein Mann jetzt wirklich so ein Problem damit hat, muss ich mal in Ruhe mit ihm bereden. Er hat ja von Kindheit an auch die Erfahrung gemacht. Schwiegervaters Hunde waren immer gerne mit ihm zusammen, aber wenn der Chef Heim kam war er abgemeldet.
Ich dachte bei Leo auch an die Hormone, er ist mit 2,5 Jahren schon etwas reifer im Kopf :D
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7

Montag, 6. Januar 2020, 18:47

Kann Bindung und Kontrolle dasselbe sein? Oder das eine bedingt das andere? Denn der Hund kontrolliert ja normal nur Ressourcen, die für ihn wichtig sind. Oder mache ich da einen Gedankenfehler?
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Susanne

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Montag, 6. Januar 2020, 19:00

Wahrscheinlich wieder menschlich gedacht, aber bei Bindung sehe ich die emotionale Schiene und bei Kontrolle wirkliche Kontrolle der Situation oder Ressourcen.
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LG von Susanne und Leo

Riho

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Montag, 6. Januar 2020, 19:33

Susanne, hier ein Beispiel, dass DER Mensch für den Hund nichts mit Leckerchen und andere Annehmlichkeiten zu tun hat.

Der Züchter unserer schwarzen Afra war den ganzen Tag aus dem Haus und kam immer erst am späten Nachmittag heim. Seine Frau hat sich den ganzen Tag um die Hunde gekümmert, hat ihnen bei den Geburten geholfen, hat die Welpen betreut, die Hunde gepflegt und gefüttert. Sobald ihr Mann nach Hause kam, war sie für die Hunde Luft. Sie gingen dann nicht mehr mit ihr nach draußen und waren nur noch um Herrchen herum. Die beiden waren mal mit den Hunden bei uns, die Männer hatten was zu tun und ich meinte, dass wir mit den Hunden laufen könnten. Wir haben sie ins Auto gepackt - was schon ein Akt war - und als wir am Spazierort ankamen, bekamen wir die Hunde nicht aus dem Auto raus. Das wäre nur mit Gewalt gegangen. Ich fragte, was los sei und die Züchterin sagte, dass sie sich schon sowas gedacht hatte, dass die Wuffis ohne ihren Mann nicht mit kämen.

Die Hinwendung zu einem Menschen hat nichts mit den Hormonen zu tun, obwohl manche sagen, dass Frauen und Rüden und Männer und Hündinnen besser passen würden. Bei uns war das nie so und Julchen klebte schon an mir, als sie mit 4 1/2 Monaten zu uns kam.

Riho

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Montag, 6. Januar 2020, 19:35

Hmmm Ina,

ich denke nicht, dass Bindung und Kontrolle das gleiche sind. Es gibt unter den Hunden Kontrolettis, die wenig Bindung zu dem Menschen haben, den sie kontrollieren wollen und es gibt sehr starke Bindungen, die man nicht mit Korntrolle vergleichen kann.

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