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  • »09Falter18« ist weiblich
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1

Donnerstag, 9. Mai 2019, 09:21

BH und IGP-Vorbereitungstraining ohne Leckerchen- und Spielzeugbelohnung?

Hallo zusammen,
ich würde gerne mal hören, wie eure Erfahrungen bei der Erziehung eines Jungriesen mit und ohne Leckerchen oder Spielzeug sind.

Bei uns auf dem Hupla gibt es 2 Fraktionen: eine mit Fütterung oder Bespassung, die andere, von einem Diensthundeführer praktizierte Methode, komplett ohne. HIer soll die Belohnung ausschliesslich über die Stimme und Körpersprache laufen, selbst das Fährtentraining macht er so..
Ich bin nun hin und her gerissen, mir leuchtet die Argumentation für "Mit-ohne" durchaus ein, bin aber nicht sicher, ob das auf die Dauer im Alltag durchsetzbar ist ?(.
Was meint ihr dazu?
Ich bitte um eine rege Diskussion :D Grüße Annette

Riho

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2

Donnerstag, 9. Mai 2019, 10:29

Hallo Annette,

bei jungen Hunden nehme ich zum Anlernen Lecker oder Spielzeug, je nachdem, worauf der Hund anspricht. Damit führe ich ihn z.B. in die Platz-Position. Wenn er die jedes Mal ein nimmt, sage ich ihm, wie das heißt, was er tut mit dem Kommando "Platz". Ich arbeite dabei mit der Immer-Bestätigung, dann mit der variablen Bestätigung und dann mit der sporadischen Bestätigung. Ist der Hund gut gearbeitet und kann eine Übung wirklich, gibt es bei mir weder Lecker noch Spielzeug, sondern nur noch verbale und körpersprachliche Bestätigung.

Grüße von
Rita

Julia

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3

Donnerstag, 9. Mai 2019, 14:03

Hallo Annette,





wir üben gerade für die Bronzeprüfung im Herbst. Mr.Spock
ist aber auch schon 6 Jahre. Ab und an hab ich mal ein kleines Leckerchen mit.
Eigentlich dann wenn ich merke,
dass ihm
alles andere mehr interessiert.
Ansonsten brauchen wir sehr viel Ruhe. Umso weniger
ich spreche umso besser können wir arbeiten.
Wenn ich zu laut Lobe, meint er
oft die Übung ist um.


War am Anfang einfach zu wenig gelassen und schnell fast
schon gereizt, da er extra nur quatsch gemacht hat.
Heute arbeiten wir ganz
anders. Aber im jungen Alter brauchte er auch eine ganz klare Ansprache.
:)



Ich würd schauen wie es dem Hund und dir am meisten Spaß
macht (mit oder ohne Leckerli) denn das eigene Gefühl ist am wichtigsten, das
überträgt sich halt auch auf den Hund.


Gruß Julia

Riho

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4

Donnerstag, 9. Mai 2019, 15:36

Hallo Annette,

habe vergessen, noch was zu schreiben.

Wenn ein Hund alles wirklich verstanden hat und immer weiter Lecker oder Spielzeug als Bestätigung bekommt, arbeitet er irgendwann nur noch für "Bezahlung". Das haben wir so oft auf dem Platz erlebt. Sobald auf meine Anweisung hin alles weg gelassen wurde, hat der Hund diesen :bah: gemacht. Er folgte dann nur noch, wenn er gerade nichts besseres zu tun hatte.
Abgesehen davon werfen z.B. Hundemütter bei der Erziehung auch nicht mit Lecker um sich. Die Belohnung ist dann, dass es keinen Ärger gibt.

Ganz krass fand ich, was ich gerade von einer Hundehalterin gehört habe. Sie hat einen 15 Jahre alten Schnauzer, der ihr nun zu langsam läuft (er kann halt nicht mehr schneller). Damit er flotter wird, hält sie ihm beim Spaziergang ständig ein Lecker vor die Nase und "zieht" ihn sozusagen damit durch die Gegend. So können Lecker auch missbraucht werden :-|

Grüße von
Rita

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Donnerstag, 9. Mai 2019, 17:06

Die UO mache ich jetzt ohne Lecker oder Spieli, Fährte bleibe ich dabei mit ! Ich merke aber, dass er dann in der UO langsamer wird, dafür genauer in der Ausführung.
Vermutlich liegt die passende Erziehung genau zwischen allen "Stilen"!
Gruss aus dem verregneten BaWü, Annette

Traudel

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6

Donnerstag, 9. Mai 2019, 18:26

Unterodnung habe ich immer mit Lecker oder Beißwurst-Ball gemacht,
je nach Hund.
Fährte nur mit etwas ganz "Leckerem"
Das alles wurden später abgebaut, aber immer mal eine Belohnung, das brauchen die Tiere !
Wenn alles erledigt ist , dann Freude :thumbsup:

Drogenhunde bekommen auch "IHRE" Belohnung !!!
und das jedesmal wenn sie Erfolgreich waren .

Burkhard könnte jetzt genau schreiben wie das belohnt wird, gelle :)
Signatur von »Traudel« Liebe Grüße, Traudel und alle meine Tierchen

Riho

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Donnerstag, 9. Mai 2019, 18:29

Hallo Annette,

wenn ein Hund gelernt hat, für alles was er richtig macht, Lecker oder Spielzeug zu bekommen, dauert es eine ganze Weile, das zu ändern. Je nach Veranlagung des Hundes kann er sich dann gar nicht konzentrieren, weil er immerzu auf Lecker und Co. wartet. Darum baue ich das auch ganz schnell wieder ab, sobald der Junghund begriffen hat, was ich von ihm will. Es geht natürlich auch von Anfang an ohne Lecker und Co., nur dauert es dann meistens etwas länger. Wenn beim Menschen die Geduld dafür da ist, gefällt es mir persönlich eh viel besser.

Grüße von
Rita

Akut

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8

Donnerstag, 9. Mai 2019, 19:01

Ich denke es sind die kleinen Dinge die den Unterschied machen, dabei ist es relativ unwichtig ob mit Futter, Spielzeug oder gutem Zureden.

Wenn ich (und das ist nur ein Beispiel, aber steht hier gerade geschrieben) lese wie Rita einem Junghund etwas anlernt, ist es nicht verwunderlich, dass bei längerer Anwendung dieses Trainings der Hund nur noch für Futter arbeiten will, so muss sie das Futter also wieder frühzeitig absetzen.

Mein Hund ( 6Jahre ) bekommt selbst verständlich immer Futter und/oder Ball wenn eine Übung erfolgreich absolviert wurde !

Die Frage ist halt, wie der Übungsablauf exakt gestaltet wird, wenn der Hundeführer aus dem Bauch handelt (was ich hier sehr oft lesen kann), ist es wenig verwunderlich, wenn der Hund es auch tut.

Kurzum, wenn Du Deinen Hund im richtigen Licht siehst, ein schlüssiges Konzept hast, wird Dein Training einen Hund produzieren, der an dem gelernten echten Spaß hat und dies auch gerne, immer und schnell ausführen wird, trotz und wegen der Belohnung.
Signatur von »Akut« Autoritätsdusel ist der größte Feind der Wahrheit.
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9

Donnerstag, 9. Mai 2019, 19:32

Ich habe keinen Riesen, aber bei meinen Hunden gebe ich immer Leckerchen im Training und auf Spaziergang, aber beim Turnier geht es auch ohne :) da reicht die Körpersprache und Stimme :)

Du musst wissen, womit du dich am besten fühlst
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10

Donnerstag, 9. Mai 2019, 21:15

Hallo,

ich kennen keinen Hundesportler, der in den letzten Jahren irgendwann mal irgendwas auf die Reihe bekommen hat, der auf jegliche Motivationshilfsmittel wie Futter oder Spielzeug verzichtet hat. Gerade im Aufbau und im Anlernen kann ich es mir nicht ohne diese Hilfsmittel vorstellen.

Es gibt eben einen Unterschied zwischen Bestätigen und Locken. Ebenfalls gibt es einen Unterschied, ob ein Hund ausschließlich für Belohnung arbeitet oder ich ihn irgendwann mal in die Richtung handlungsmotivierter Arbeit bekomme, bei der dann Futter und Spielzeug nur noch Verstärker sind, aber kein alleiniger Grund, warum der Hund arbeitet.

Die erfolgreichen Sportler arbeiten meistens mit einer Mischung, bringen viele Emotionen in die Arbeit und verstärken das gemeinsame "Arbeiten dürfen" mit dem Hund über diese Hilfsmittel. Es ist also nicht die Frage ob mit Futter ODER Lob, sondern immer mit beidem, wobei irgendwann das Lob und die Emotionen (also das Erleben der Zusammenarbeit mit dem Hundeführer) für den Hund wichtiger wird als das Futter.

Ich kann da für das Grundverständnis der sportlichen Unterordnung das Buch "Gemeinsam erfolgreich" von Peter Scherk, also dem Team Heuwinkl, empfehlen... da ist das sehr anschaulich, detailliert und nachvollziehbar beschrieben und auch für Anfänger geeignet.

Viele Grüße

Sören

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