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1

Donnerstag, 6. Dezember 2018, 19:06

Knurren

Ich erstelle wieder ein Thema ohne das Thema "Futterneid" durchforstet zu haben ;-)
Ich verarbeite einmal im Jahr ein geschlachtetes Schwein. Nicht im Magen aber zu Wurst. ;-)
Rudi war als Welpe dabei und dieses Jahr auch wieder. Beim Verarbeiten fallen auch "Dinge" herunter.... Ok. Ich will schreiben:Er ist nicht unterfüttert.

Heute hole ich einen GUTEN Knochen aus dem Tiefkühler und konnte ihn nicht gleich servieren. Sein Leid war mein Leiden und ich habe versucht das Ding in der Microwelle etwas schneller SCHLINGbereit zu machen. Dann war es zu heiss und musste in den Schnee auf der Terasse gelegt werden. Die ganze Zeit tingelt ein Untier um mich herum.
Endlich war es soweit. Rudi bekam das Teil, verpisste sich auf seinen Platz unserer großen Couch.

Und NUN. Er begann zu knurren als ich mich näherte. Ich habe dann ein paar Versuche gestartet. Selbige haben mir wahrscheinlich das Gegenteil bewiesen. "Wegnehmen" und "Wiederreichen" machen eher noch saurer...;-)
WAS ich wissen will: War es besonders lecker? Fühlte er sich durch die Aufwärmung und Abkühlerei des Knochens strapaziert?? Macht ihn mein konsequentes "Wegnehmen" wegen dem Knurren dann nur noch geiler?
Er lag auch mit dem Knochen und knetschend auf dem Sofa. Klar lässt er sich anfassen und auch den Knochen wegnehmen...

Bin gerade Rudi ratlos...
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Riho

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2

Donnerstag, 6. Dezember 2018, 20:01

Hallo Rudi,

Knochen haben für Hunde einen ganz besonderen Stellenwert - frag mich warum?!

Wir haben bei einem unserer Würfe vier Wochen alten Welpen einen frischen Kalbsgelenkknochen in den Auslauf gelegt und die Kleinen wurden zu Furien. Die haben sich gehauen, angeknurrt, jeder hat versucht, den großen Knochen alleine in Sicherheit zu bringen. Wir haben das Teil schnell wieder entfernt.

Auch bei den erwachsenen Hunden mussten wir in der Nähe bleiben, wenn sie frische Knochen bekamen, sonst hätte es leicht Zoff gegeben.

Grüße von
Rita

3

Donnerstag, 6. Dezember 2018, 20:08

Simple Antwort:
normsles Rudelverhalten erlaubt es selbst dem " Schütze Arsch ", seinen Knochen gegen einen Rudelführer zu verteidigen, wenn er ihn erst mal hat.
Gemäß Trummler: " ein Rudelführer ist ein Souverän und kein Despot ", ist echte Führerschaft, die Finger vom Knochen zu lassen und dem Ganzen nicht die geringste Bedeutung bei zu messen.
Der Despot meint, er müsse etwas demonstrieren und versucht den Knochen weg zu nehmen.
An sich ganz einfach, keine Raketenwissenschaft.
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4

Donnerstag, 6. Dezember 2018, 20:09

Dieser Knochen war sicher ein dickes Ding. Moderne Menschen sagen "Highlight".
Trotzdem will ich kein Geknurre wenn ich mich der ihm von mir servierten Mahlzeit nähere. ... Ich drücke mich etwas verschwurbelt aus. Doch wieso knurrt er mich als Geber an??
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Ina

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5

Donnerstag, 6. Dezember 2018, 20:12

Also so richtig verstanden habe ich das nicht. Er hat Dich angeknurrt, damit Du ihm nicht den Knochen wegnimmst? Den er auf Eurer Couch gefuttert hat? Denselben Knochen um den Du erst ein Mords-Gedöns gemacht hast?
Ist ja immer schwierig, aus der Ferne was dazu zu sagen.
Wenn das alles so war wie ich es oben beschrieben habe, dann würde das bei uns so ablaufen:

a) Knochen aus dem Tiefkühler nehmen und in Ruhe auftauen lassen. Vorfreude ist kein „Leid“.

b) Knochen dem Hund geben. Hund kann in Ruhe fressen, allerdings nicht auf meinen Sitzmöbeln. Wenn er es wagt, mich anzuknurren, bekommt er eine Ansage und der Knochen geht weg vom Hund.

Ende der Geschichte. Wenn sich alles beruhigt hat, bekommt der Hund den Knochen wieder und kann ihn in Ruhe auffuttern.

Und noch eine Frage. War das ein roher Schweineknochen? Oder hab ich da was falsch verstanden? Gibt’s in Norwegen kein Aujetzki?
Signatur von »Ina« Viele Grüsse, Ina, Lotta und Mücke

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6

Donnerstag, 6. Dezember 2018, 20:12

Hallo Rudi,

das Verhalten ist das eine, ich würde keinen Schweineknochen füttern, weder roh noch in der Microwelle (wenn ich das richtigverstanden habe) gegart füttern.
Gekochte/gegarte Knochen sind ein No-Go, rohe Sachen vom Schwein sowieso, Infektionsgefahr!

Lg Bettina

7

Donnerstag, 6. Dezember 2018, 20:19

@ Colonia

Ich bin Raketenwissenschaftler. Aber das kann man lesen bei "raketenwissenschaftlermithunden.de"... Die Frage war jedoch: Wieso geschieht das nach vielen leckerlies und Knochen ? Ich schiesse mich symbolisch oft selbst ins Knie, wenn ich merke das in einer Situation Souveränitet der Mangel war. Da brauche ich keine Erklärung.Wenn er mich beim Knochen anknurrt, wäre es also souverän gewesen, grienend abzuhauen??
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8

Donnerstag, 6. Dezember 2018, 20:24

In Norwegen lassen die Jäger nach dem Abschuss immer die Reste von Hirsch usw. im Wald und auf der Wiese liegen. Wenn Rudi und ich dann dort "rumschnarchen" darf er alles fressen, anknabbern und mitbringen was er will....

Bettina. Du und ich sind wie Döner und Vegan... :P
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Rudi hat signiert.

9

Donnerstag, 6. Dezember 2018, 20:31

a) Knochen aus dem Tiefkühler nehmen und in Ruhe auftauen lassen. Vorfreude ist kein „Leid“.


JETZT muss ich mit Rudi reden. Ich erkläre ihm Punkt a. :D
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Riho

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10

Donnerstag, 6. Dezember 2018, 21:26

Hallo Rudi,

von Trumler habe ich ein Video, in dem gezeigt wird, wie sich die Hunde bei der Fütterung verhalten. Der Chef liegt auf einem etwas erhöhten Platz und hat die anderen im Blick. Als sich zwei wegen eines Knochens in die Wolle kriegen, steht der Chef ganz ruhig auf, geht zu den Streithanseln, schaut sie an, gibt nur einen leisen Brummton von sich, dreht sich um und legt sich genau so ruhig wieder auf seinen Platz. Die anderen beiden hören sofort auf zu streiten, jeder nimmt sich ein Stück und legt sich woanders hin. Der Chef hat ihnen den Knochen nicht weg genommen, hat aber unmissverständlich klar gemacht, dass er Zankereien nicht duldet.
So haben wir das auch bei unseren Hunden gehalten. Wir waren in der Nähe, wenn es Knochen gab und wenn einer Stunk machen wollte, reichte von uns ein "Hey" und es war Ruhe. Weg genommen haben wir ihnen die Knochen nicht. Es war nur keine Zankerei erlaubt.

Grüße von
Rita

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