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ulrike

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1

Dienstag, 27. November 2018, 17:44

Höllenhunde, wie gefährlich sind Pitbull&Co

https://www.youtube.com/watch?v=fQijH4vvDMo
Eine Doku, die bei Arte ausgestrahlt wurde - hat nicht direkt etwas mit Pinscher und Schnauzer zu tun, ist aber trotzdem vielleicht interessant - dauert 30 Minuten
Inhalt:
"Wo sie zubeißen, hält kein Knochen stand. Dafür sind sie jahrhundertelang eigens gezüchtet worden. Doch heute sind die sogenannten Kampfhunde ein Problem für die Gesellschaft und die wenigen Auffangstationen platzen aus allen Nähten, auch weil viele Halter mit der Erziehung der Hunde überfordert sind. Wie stehen die Chancen auf eine Resozialisierung von Pitbull & Co?

Vanessa Bokr ist Hundetrainerin und weiß, wie sich Bisse anfühlen. Neulich erst blutete sie im Gesicht, ein Hund hatte zugepackt, Berufsrisiko, "da habe ich einen Moment nicht aufgepasst". Vanessa arbeitet mit auffälligen und gefährlichen Tieren. Ihre Auffangstation, die "Hellhounds Foundation" in der Lüneburger Heide, ist für Problemhunde oft die letzte Chance, der Todesspritze durch einen Tierarzt zu entgehen. Von den 50 Hunden, die Vanessa und ihre Helferinnen betreuen, haben mehr als ein Dutzend schon Menschen angefallen. Sie versuchen, diese Hunde wieder zu resozialisieren, sie in den Griff zu bekommen. Manchmal gelingt es, manchmal nicht. Es gibt Hunde, Vanessa nennt sie "Brecher", die nie wieder unter Menschen kommen werden. Bei "Murphy" besteht aber noch etwas Hoffnung. Der Doggenmix terrorisierte seine Halter, biss sie, beide wussten nicht mehr weiter. Als "Murphy" einen anderen Hund attackierte, gab es von Amtswegen nur die Wahl: ins Tierheim oder den Hund so trainieren, dass er einen Wesenstest besteht - den Test, der zeigen soll, dass der Hund wahrscheinlich keine Gefahr mehr darstellt. Der Tag, an dem Vanessa mit "Murphy" zur Tiermedizinischen Hochschule Hannover fährt, um ihn dort von Experten testen zu lassen, wird ein Schicksalstag für Hund, Herrchen und Frauchen. Denn beide Halter wollen ihren "Murphy" unbedingt zurück.
"
LG Ulrike mit Lava und Summer
und mit Sari und Yellow im Herzen
______________________
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.
Aus " Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry

Ina

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2

Dienstag, 27. November 2018, 22:40

Hallo Ulrike!

Ich hab diesen Bericht von Dir jetzt nicht angeschaut, aber ich kenne die Höllenhunde (also den Verein) aus einem Bericht unlängst im TV. Ich finde es gut, dass es auch für solche Hunde Menschen gibt, die sich kümmern.
Was mich jedesmal wieder auf die höchste Palme bringt ist, dass Menschen es echt fertig bringen aus diesen wunderbaren Hunden solche Krüppel zu machen. Auch Hunde die in der Pit kämpfen mussten, sind niemals auf Menschen losgegangen.
Aber gut, das führt hier zu nix glaub ich, das hatten wir alles schon mehrmals. :)

Was diese Resozialisierungen anbelangt, hab ich kein allzu gutes Gefühl, muss ich ehrlich sagen. Wenn ein Hund eine reelle Chance erhält, wieder bei Menschen leben zu können ist das natürlich wünschenswert. Aber eben nicht auf Biegen und Brechen. Und dort leben ja auch Hunde, die eher keine Chance mehr haben. Und ob denen damit geholfen ist, dass sie dann so „vor sich hin leben“... Das mag jemand anderes beurteilen, ich kann das nicht.

PS: Hab doch eben mal reingeschaut. Das ist genau der Bericht aus dem TV den ich gesehen hatte. Ich glaub ich hatte damals einen Thread dazu erstellt und es wurde drüber diskutiert....
Viele Grüsse, Ina, Lotta und Mücke

3

Mittwoch, 28. November 2018, 11:48

Was diese Resozialisierungen anbelangt, hab ich kein allzu gutes Gefühl, muss ich ehrlich sagen

Ein sehr diffizieles, aber auch emotional belastetes Thema, das man im hiesigen Rahmen schwer diskutieren kann.
Aus eigenem Erleben - zwei meiner Hund hätte man im Trend der heutigen Zeit in die Kategorie " Höllenhund " eingeordnet - komme ich zu einer bestimmten Meinung. Beide sind vorher erfolgreich und mehrfach gegen Menschen, auch Hundehalter, vorgegangen.
Um solche Hunde zu halten und zu führen ist in meinen Augen zwingend
- ein völliger Ortswechsel
- ein typmäßiger Kontrast beim Hundeführer
absolut notwendig. Die schädigenden Eigenschaften dieser Hunde waren immer mit Örtlichkeiten und Menschentypen verquickt - und das muss man zwingend aufbrechen.
Weitere Aspekte würden aber den hiesigen Rahmen sprengen.
Übrigens macht Frau Bakr das recht medienwirksam, wobei es absolut lobenswert ist, sich um solche Burschen zu kümmern. Ein Thomas Baumann kann das aber z.B. auch erfolgreich, aber mit weniger Publicity.
Burkhard mit Yoda v. Nordexpress
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Die Haltung macht den Unterschied
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Ina

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4

Mittwoch, 28. November 2018, 12:08

Ja das stimmt Burkardt. Medienwirksam ist für einen Verein aber völlig ok, wie ich finde. Wenn sie da 50 Hunde finanzieren müssen, kostet das sicher ne Menge. Da kann eine breite Aufmerksamkeit sicher nix schaden.
Und von Thomas Baumann hab ich auch schon viel gehört und hab sogar ein Buch! :D Hat mir meine Hundetrainerin empfohlen, sie spricht mit viel Respekt von ihm.
Die Frage am Ende ist wohl, wieviele Menschen es wohl gibt, die dann wirklich einem so resozialisierten Hund wirklich das bieten können, was er braucht und die auch über den nötigen Sachverstand verfügen. Wenn ich mich so in meiner Welt umgucke, kann es doch insgesamt höchstens eine Handvoll davon geben.
Sieht man doch an Chico. Ich kann mich gut erinnern dass Du Dich damals schon darüber aufgeregt hast, dass der Typ in Lederhose mit ihm außerhalb des TH Gassi ging. Da sieht man doch schon dass nicht mal alle fähig sind, die es eigentlich sein sollten.
Viele Grüsse, Ina, Lotta und Mücke

Akut

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5

Mittwoch, 28. November 2018, 12:44

Die Frage am Ende ist wohl, wieviele Menschen es wohl gibt, die dann wirklich einem so resozialisierten Hund wirklich das bieten können, was er braucht und die auch über den nötigen Sachverstand verfügen.
Sehr interessante Frage, sollte nicht jeder Hundehalter dem Hund das bieten können was er braucht und auch über den nötigen Sachverstand verfügen ?
... nicht für seine Sicherheit, sondern zum Wohle des Hundes ?
Autoritätsdusel ist der größte Feind der Wahrheit.
Albert Einstein

Ina

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Mittwoch, 28. November 2018, 12:50

@Udo: ich fürchte, ich verstehe Deine Frage nicht. Ich schrieb ja extra „ein so resozialisiertere Hund“. Und das sind ja wohl andere Kaliber als „Haushunde“ Lotta und Mücke. Ich würde mir soviel Sachverstand in der Praxis keinesfalls zutrauen (Theorie ist ja immer was anderes) und deshalb die Finger davon lassen.
Meine Hunde zu halten wie es sich gehört (und zwar für beide Seiten und auch für „die Welt da draußen“) gelingt mir ganz gut, denke ich.
Viele Grüsse, Ina, Lotta und Mücke

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Mittwoch, 28. November 2018, 12:56

Hallo Udo,

jetzt bin ich mal ganz fies. Wenn du das voraus setzt, dürfte die Hälfte der Hundehalter keinen Hund haben.
Ich denke aber auch, dass bei solch speziellen Hunden ein normales Hundehalterauge nicht ausreicht. Da muss man nicht nur den Hund gut lesen können, man muss quasi voraus ahnen, wann es kribbbelig werden könnte und schon reagieren und agieren, bevor was hoch kocht. Das ist kein einfacher "Job" und erfordert gute Nerven, große Ruhe und ein ausgeglichenes Gemüt.

Grüße von
Rita

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Mittwoch, 28. November 2018, 13:47

Der Film hat mich sehr gerührt.

Ich habe nie Angst vor Hunde, auch Streunende, nicht. Ich kann sie gut "lesen" aber das was dargeboten wurde, hat mir sehr traurig gemacht. Die Frau, wie ich verstanden habe, wurde ins Gesicht gebissen wurde, aber macht weiter. Das sind keine Bestie - das sind Hunde die nie eine normale Chance hatte "hundegerecht" aufzuwachsen.

Unser Molosser, Gaucho v. Auenland, wurde v. Kinder geliebt. Die Erwachsene hatte Angst vor ihm -
Das sagt mir was :gr?:
Für gewöhnlich schaue ich meinen Hund an und denke „Wenn du ein bisschen schlauer wärst, könntest du mir sagen, was du gerade gedacht hast“. Und er sieht mich an, als wollte er sagen „Und wenn du ein bisschen schlauer wärst, dann müsste ich das nicht“. (Fred Jungclaus)

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Akut

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9

Mittwoch, 28. November 2018, 15:28

@ Ina und Rita, wo legt denn der Unterschied zwischen einem resozialisiertem Hund ( der sich also wieder „normal“ verhält ) und unseren Hunden ?
Haben nicht vielleicht auch ein wenig Glück, das unsere Hund auf unsere Fehler nicht mit beißen reagieren ?
Die im Video gezeigte Dogge ist nun wahrlich keine Bestie, und trotzdem aggressiv?
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Mittwoch, 28. November 2018, 15:50

Das fragst Du,einfach so?
Für gewöhnlich schaue ich meinen Hund an und denke „Wenn du ein bisschen schlauer wärst, könntest du mir sagen, was du gerade gedacht hast“. Und er sieht mich an, als wollte er sagen „Und wenn du ein bisschen schlauer wärst, dann müsste ich das nicht“. (Fred Jungclaus)

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