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Chiara

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1

Mittwoch, 24. Oktober 2018, 09:58

Benötige dringend einen Rat :-(

Hallo Zusammen,



bei meiner 14 jährige Zwergschnauzerhündin Chiara, wurde vor 3 Jahren ein Mastzellentumor an der Schulter diagnostiziert. Aufgrund ihres damaligen Alters und der Prognose wollten wir sie nicht mehr operieren lassen.

Der Tumor hat sich 3 Jahre lang kaum entwickelt und ihr ging es bislang sehr, sehr gut. Dabei möchte ich noch erwähnen, dass sie schon die Milchleiste, die Milz und die Gebärmutter aufgrund eines Tumors und den darauffolgenden Operationen verloren hat.

Jetzt hat sie seit 3 Wochen einen Tumor ( der zunehmend wächst, sodass wir auch hier auch von etwas bösartigem ausgehen müssen) an der linken Pfote, worauf hin uns zunächst empfohlen wurde, die Zehe amputieren zu lassen.

Bei der OP-Vorbereitung hat noch einmal eine andere Tierärztin untersucht und dabei ein Milchleisten Rezidiv festgestellt, der inoperabel ist...

Die Tierärztin meinte in der Prognose, es handele sich jetzt wohl nur noch um Wochen anstatt Monate, bis wir von unserer " Motte" Abschied nehmen müssen, da nicht die Pfote das Problem sei, sondern der Tumor im Bauch.

Dieser wird wohl, laut ihrer Erfahrung, als erster platzen.

Für uns ist das unvorstellbar, denn es geht ihr weiterhin gut, sie hat einen ausgedehnten Appetit ( der anscheinend nie enden will...:) ) , sie spielt sogar und trägt noch ganz fröhlich ihr Stöckchen im Wald.

Allerdings leckt sie sich ständig und jetzt zunehmend ihre Pfote, sodass sie zu Hause eine Babysocke trägt. Dann kann sie den Tumor wenigstens nicht auflecken.

Nun zu meinen Fragen falls jemand damit Erfahrung hat:

sind es Schmerzen die sie hat, wenn sie leckt? Oder juckt es sie einfach nur?

Wann merkt man denn, wenn ein Hund nicht mehr kann?



Unsere Chiara ist unser 1. Hund und sehr hart im Nehmen, aber wir möchten ihr nicht unnötiges Leid zufügen indem wir sie einfach nicht loslassen können...



Vielleicht habt ihr auch Tipps für mich wie ich sie einigermaßen schmerzfrei bis ans Ende begleiten kann? ;(





Ganz liebe Grüße und vielen Dank im Voraus

Ellen

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2

Mittwoch, 24. Oktober 2018, 10:09

Ich weiß nicht wo Du wohnst.

Bei uns hier im Heilbronner Raum gibt es einen sehr guten Tierheilpraktiker,
der überwiegend austherapierte Hunde behandelt.

Er wird Deine Hündin nicht mehr heilen können, aber Euch evtl. Noch eine schöne Zeit zusammen geben können.

LG
Barbara
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Riho

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3

Mittwoch, 24. Oktober 2018, 10:23

Hallo Chiara,

da kann man schlecht einen Rat geben, weil solche Geschichten ganz individuell ablaufen.

Hunde stecken sehr lange etwas weg, weil ihr Instinkt ihnen sagt, dass sie verloren sind, wenn sie Schwäche zeigen. Gerade auch unsere Rassen sind hart im nehmen und man muss immer genau hin schauen um zu sehen, wann es wirklich nicht mehr geht. Oft passiert das von jetzt auf gleich. Vor drei Monaten mussten wir unsere 16 Jahre alte Zwergin Korry einschläfern lassen. Abgesehen von den Alterszipperlein ging es ihr lange noch recht gut. Aber dann klappte sie innerhalb einer Woche zusammen und es ging nichts mehr. Laut Tierarzt multiples Organversagen. Vorher gab es immer mal nicht so gute Tage und wir standen schon auf dem Sprung, aber dann erholte sie sich wieder und war ganz munter. Dann denkt man natürlich, dass man einen solchen Hund doch nicht einschläfern kann. Aber im nachhinein hätten wir vielleicht doch früher reagieren sollen. Diese Zweifel hat man allerdings bei jedem Hund, den man gehen lassen muss. Bei uns war es der siebte Hund, von dem wir uns verabschieden mussten und es war genau so schwer und es tauchten die gleichen Zweifel auf, wie bei den anderen. Wir haben zum Glück einen Tierarzt, der einen Hund nicht mit allen Mitteln am Leben halten will und der sehr feinfühlig signalisiert, dass man allmählich dran denken muss.
Es ist eine schwere Zeit und ich wünsche euch Kraft und schließlich auch das richtige Bauchgefühl.

Grüße von
Rita

Chiara

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4

Mittwoch, 24. Oktober 2018, 10:23

Liebe Barbara,

vielen Dank für die Antwort und den guten Tipp.
Wir wohnen in Hannover, aber hier wird es bestimmt auch Heilpraktiker für Hunde geben.

Mache mich gleich mal auf die Suche.

Liebe Grüße

Marliesa

Chiara

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5

Mittwoch, 24. Oktober 2018, 10:33

Liebe Rita,

auch an dich lieben Dank, für die schnelle Antwort.
Es ist wirklich eine so schwere Entscheidung und es tut so weh zu wissen, genau diese Entscheidung in absehbarer Zeit treffen zu müssen. Unsere " Schnauzi´s" können ja nicht sprechen, und ich möchte ja nur in ihrem Sinne entscheiden.

Wie ich jetzt merke tut es auch gut, sich mit Hundebesitzern auszutauschen, die so etwas schon durchmachen mussten.
Leider musste ich bisher feststellen, nicht mit jedem darüber sprechen zu können :(

Deswegen noch einmal vielen Dank

und einen schönen Tag

Chiara

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Mittwoch, 24. Oktober 2018, 10:40

P.S an dieser Stelle natürlich noch einmal meine Aufrichtige Anteilnahme zu eurem Verlust. ;( liebe Rita

Riho

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7

Mittwoch, 24. Oktober 2018, 10:48

Danke dir Marliesa :)

Unser Julchen ist ja noch da und das hilft schon sehr. Im nachhinein bin ich froh, dass wir nicht noch länger gewartet haben. Die Trennung ist immer sehr schwer, aber die vielen schönen Jahre zusammen waren um so schöner und die möchte ich niemals missen. Auch wenn am Ende immer die Traurigkeit steht. Alle unsere Hunde sind irgendwie immer noch bei uns, tauchen auch in Gesprächen immer wieder auf und das ist schön :)

Grüße von
Rita

Ina

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Mittwoch, 24. Oktober 2018, 11:29

Hallo Marliesa!

Ich halte mich normalerweise aus Krankheitsfragen eher raus, weil ich mich nicht so gut auskenne und meiner TÄ sehr vertraue. Aber aus aktuellem Anlass (noch junger Hund in meiner Bekanntschaft, der auch Mastzellentumor hat) möchte ich doch etwas dazu schreiben.

Hunde können Tumore riechen. Bei Menschen und auch bei Hunden und auch bei sich selbst. Ich denke, dass das der Grund ist, warum Dein Hund die Pfote leckt. Sie merkt sicher dass das was ist, was da nicht hingehört und tut das einzige, was sie kann um sich zu helfen.

Den richtigen Zeitpunkt zu finden um Deinen Hund gehen zu lassen, kann schwierig sein, kann aber auch einfach sein. Das kann man aus der Ferne wirklich nicht beantworten. Aber ich bin davon überzeugt, dass Du es richtig machen wirst, weil Du Dich damit beschäftigst. Das ist eine sehr gute Voraussetzung um die Zeichen zu bemerken.
Ja, die Schnauzer (egal welche Größe) sind hart im Nehmen, aber sie sind Hunde. Sie verstecken Schmerz und Leid nicht, sie empfinden das einfach anders als Menschen. Daher kann ich Dir nur den Rat geben, auf Dein Gefühl zu hören, dann wirst Du spüren, wenn es soweit ist.

Und zu guter Letzt kann ich Dir eine sehr gute Tierheilpraktikerin empfehlen, wenn Du magst. Sie ist nicht direkt in Hannover, aber im Großraum. Wobei ich, wenn ich ehrlich bin, bei einem Hund, der nicht mehr lange zu leben hat, mit herkömmlichen Schmerzmitteln vom TA vorgehen würde. Ich hoffe, Du nimmst mir meine direkten Worte nicht übel.

Schick mir einfach PN, dann gebe ich Dir die Nummer!

Und ansonsten wünsche ich Euch alles Gute! :k:
Viele Grüsse, Ina, Lotta und Mücke

ulrike

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9

Mittwoch, 24. Oktober 2018, 13:56

Das ist eine schwere Zeit. Wann muss man helfen, wann nicht - das ist die Gretchenfrage...!
Nach meiner sehr persönlichen Erfahrung wartet man oft doch zu lange, weil man immer hofft, dass es doch noch mal eine Verbesserung gibt. Ich habe persönlich auch schon erlebt, dass mein Hund vermutlich deshalb gekämpft hat, weil ich noch nicht bereit war, ihn gehen zu lassen... Das bedauere ich heute zutiefst und habe bei den folgenden Hunden, die ich gehen lassen musste, anders gehandelt.

Und zu guter Letzt kann ich Dir eine sehr gute Tierheilpraktikerin empfehlen, wenn Du magst. Sie ist nicht direkt in Hannover, aber im Großraum. Wobei ich, wenn ich ehrlich bin, bei einem Hund, der nicht mehr lange zu leben hat, mit herkömmlichen Schmerzmitteln vom TA vorgehen würde. Ich hoffe, Du nimmst mir meine direkten Worte nicht übel.

Dem möchte ich mich gerne anschließen.
Als meine knapp 4jähige Hovawarthündin an einem unheilbaren Lymphom erkrankte, habe ich sie hochdosiert mit Cortison behandelt. Das hat das Wachstum etwas verzögert und uns noch gut 3 Monate gegeben. Vor Spätfolgen muss man sich an dieser Stelle nicht sorgen. Wenn der Hund Schmerzen hat, müssen die abgestellt werden! Ich würde mit dem TA darüber sprechen und man einen Versuchsballon starten. Wenn der Hund unter Schmerzmitteln immer noch an der Zehe leckt, ist der Grund dafür ein anderer. Wird nicht mehr geleckt, würde ich regelmäßig Schmerzmittel geben.
Alles Gute für Euch!
LG Ulrike mit Lava und Summer
und mit Sari und Yellow im Herzen
______________________
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.
Aus " Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry

Chiara

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Mittwoch, 24. Oktober 2018, 14:37

Ihr Lieben,

eigentlich stand ich " Portalen" immer etwas skeptisch gegenüber. Aber seit heute weiß ich, das ich hier sehr gut aufgehoben bin.

Danke an Euch allen, das ihr euch die Zeit genommen habt, um mir in meiner Zerrissenheit zu helfen und die zahlreichen Tipps.

Damit hätte ich wirklich nicht gerechnet... ;(

Und, liebe Ina, ich werde keines der geschriebenen Worte " übel" nehmen, dafür freue ich mich einfach zu sehr, das es Menschen gibt, bei denen ich das Gefühl habe, ernst genommen und nicht wie gewohnt
belächelt zu werden, bei diesem schwierigen und traurigem Thema .

Fühlt euch alle gedrückt
und lasst es Euch, Euren Familien und Hundi´s
gut gehen :**:

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