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Rocket

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1

Samstag, 10. März 2018, 12:38

kein Kontakt zu anderen Hunden?

Hallo ihr Lieben,

ich habe mal eine Frage an euch, wie meint ihr das genau: mein Hund braucht keinen Kontakt mit anderen Hunden. Es sind ja verschiedene Äusserungen gemacht worden. Meint ihr überhaupt keinen Kontakt? Es gibt ja tatsächlich Aussnahmen die keinen Kontakt mit Artgenossen möchten, da ist es ja klar. Hatte ich auch in der Nachbarschaft einen Goldi, dem schon als Welpe die Menschen lieber waren.

Wenn ich mit meinen Hunden laufe und es kommen fremde Hunde, dann werden meine angeleint. Es wird gegrüßt und kontaktlos weiter gelaufen. (die Tutnixe und unbelehrbaren lass ich mal aussen vor) Jetzt haben wir hier Hunde die wir täglich treffen, diese dürfen dann frei miteinander laufen. Oft ist es der Rocket mit vielen Mädels und manchmal ist auch ein Kastrat dabei. Gespielt wird zwischenzeitlich weniger. Wir lassen sie auch nicht aufeinander zudonnern, erst wenn es erlaubt ist. Den Fehler hatte ich im ersten Jahr gemacht, in der Nachbarschaft waren damals 6 ungefähr gleichaltrige Junghunde.

Weder Rocket noch Leni dürfen auf fremde Hunde los rennen, noch brauchen wir neuen Kontakt. Gut, hin und wieder unterhält man sich aber da bleiben die Hunde angeleint und müssen warten.

Meint ihr wirklich überhaupt keinen Kontakt?

Grüße Harriet
Grüsse von Harriet mit Rocket vom Schwarzwaldtal und "Leni" Pigy ZH
Es gibt keine Treue, die nicht schon gebrochen wurde, ausgenommen die eines wahrhaft treuen Hundes. (Konrad Lorenz)

Riho

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2

Samstag, 10. März 2018, 13:11

Hallo Harriet,

das lasse ich meine Hunde entscheiden, ob sie Kontakt wollen oder nicht und das ist/war sehr unterschiedlich. Als wir noch drei Schnauzer Mädels hatten, waren die sich als Gruppe genug und hatten wenig Interesse an anderen Hunden. Sie wurden nicht frech sondern gingen einfach ihrer Wege. Korry konnte andere Hunde noch nie verknusen und brüllte zu Anfang jeden an. Das habe ich ihr schnell abgewöhnt und dann zeigte sie nur noch körpersprachlich, dass sie keinen Kontakt wollte. Erstaunlicherweise haben das alle fremden Hunde respektiert. Julchen hatte als junge Hündin Späßchen bei jeder Hundebegegnung, aber das hat sich, als sie älter wurde, geändert. Nun gibt es auch mal welche, die sie nicht verknusen kann und bei Hündinnen, die pampig sind, muss ich aufpassen.

Ich habe immer darauf geachtet, dass Begegnungen mit anderen Hunden in ruhigen Bahnen ablaufen. Leinen los und juche gab/gibt es bei uns nicht. Erst wird Kontakt mit den Menschen aufgenommen, geschaut wie die Hunde drauf sind und wenn alles entspannt ist, kommen die Leinen ab. Im Freilauf stürmen die Hunde eh nicht aufeinander los. Je nach Alter, Geschlecht und Veranlagung wird erst mal ein Ritual abgespielt. In der Regel laufen unsere nur dort frei, wo nur freundliche Hunde unterwegs sind. In diese Gebiete kommen kaum Hundehalter mit pampigen Hunden, weil die eine volle Ladung kollektiven Unmuts ab bekommen, wenn ihre Hunde sich daneben benehmen. In fremden Gebieten bleiben meine Hunde erst mal an der Leine oder ich leine sie an, wenn der andere Hund auch angeleint ist. Meistens sind das keine aggressiven Hunde, sondern welche, die ab hauen oder läufige Hündinnen. Julchen ist mittlerweile ein guter Anzeiger bei pampigen Hunden. Sie bekommt das schon mit, wenn ich den anderen Hund fast noch gar nicht sehen kann. Ihre Körpersprache ist da eindeutig. Ich nehme sie dann an die Leine, gebe sie ins "Platz" und stelle mich vor sie. So wissen alle gleich, worum es geht. Ich regel das, Julchen wird durch mich geschützt und ab geschirmt und es gibt keine Aufregung.

Meinen Hunden den Kontakt mit anderen Hunden grundsätzlich zu verbieten, käme mir nicht in den Sinn.

Grüße von
Rita

kaiman

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3

Samstag, 10. März 2018, 13:16

Hallo Harriet :)
Also ich glaube, hier meint das JEDER im Zusammenhang mit den ungewollten/unerwünschten/ungefragten Zusammentreffen der Hunde beim Spazierengehen
Komplette Isolation von Artgenossen? Nee, das ist damit ganz bestimmt nicht gemeint ;)

Rocket

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4

Samstag, 10. März 2018, 14:36

Nachdem ich das öfters gelesen hatte, da wollte ich vorsorglich nochmals nachfragen. Es gab auch eine Äußerung das Hunde keine anderen Hunde brauchen.
Wenn man sieht wie oft Threads gelesen werden, da besteht bestimmt beim ein oder anderen der gleiche Gedanke. Wenn ich Zweifel habe, dann frage ich einfach nach und könnte nach dem Grund fragen.
Von Rita kenne ich schon sehr viele Posts, da konnte ich ihre Antwort schon erahnen.
Grüße
Grüsse von Harriet mit Rocket vom Schwarzwaldtal und "Leni" Pigy ZH
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Riho

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5

Samstag, 10. März 2018, 14:43

:D Harriet

Es gibt sicher Hunde, die man nicht auf die Hundegesellschaft los lassen kann. Wir hatten einen solchen Rüden. Der hat alles verdroschen, was ihm vor die Nase kam, war nie verletzt, aber die anderen hatten Löcher. Ich will nicht nur, dass mein Hund nicht verletzt wird, ich möchte das auch nicht bei anderen haben. Also blieb der Kerl nach etlichen Keilereien, die immer passierten, wenn ein anderer Hund um die Ecke kam, an der Leine. Ich konnte das nicht mehr verantworten, dass andere Hunde immer wieder zum Tierarzt mussten. Seine Bewegung bekam er am Rad, es ging halt nicht anders.

Grüße von
Rita

Rocket

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Samstag, 10. März 2018, 15:09

Rita, so ähnlich geht es mir mit Rocket bei Rüden. Er möchte sie auf unserer Hauptgassistrecke gleich mal auf den Boden klatschen, wenn der andere auch so wie er ist dann kann es schnell ernst werden. Deshalb muss Rocket eh an die Leine. Meine Vorgänger Rüden waren nicht so gestrickt. Sind bei fremden Hunden dennoch an die Leine gekommen. Vor 50 J. als ich die Assi hatte, da waren die meisten Hunde sogar in der Stadt frei. Irgendwie kann ich mich nicht erinnern das die aufeinander zu gerast sind.
Grüsse von Harriet mit Rocket vom Schwarzwaldtal und "Leni" Pigy ZH
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7

Samstag, 10. März 2018, 20:10

Nun Harriet, ich persönlich glaube, es hat sich im Vergleich zu vor 50 Jahren sehr viel verändert:
- die urbanen Gegebenheiten
- die Einstellung vieler Menschen zum Hund ( Stichwort Behandlung auf Augenhöhe )
- das Vermögen der Hundebesitzer, ihre Hunde zu sozialisieren
- die Auslastung der Hunde
- die Erkenntnis, das es Hunde gibt, die gar nicht spielen, sondern lediglich klarstellen.
usw
Wenn früher alles recht natürlich ging, erleben wir heute vielerlei Begrenzungen von außen, aber auch von einem selbst her.
Beispiel
Ich habe einen arbeitenden Sporthund. Ich wüsche keinen Kontakt mit mir nicht bekannten Hunden und haltern, da i c h keine Lust habe auf
- Impfgegner, die gar nichts mehr machen
- Menschen, denen es völlig egal ist, ob ihre Hunde " Untermieter haben
- Menschen die meinen, die Hunde müßten mal ordentlich zusammen toben. gerade bei diesen Gelegenheiten kommt es öfters mal zu muskulären und anderen Verletzungen, die erstens mein Geld kosten und zweitens möglicherweise meine persönlichen sportlichen Ziele in Frage stellen.
Ich sorge für eine körperliche und geistige Auslastung meines Hundes unter Beachtung gefährdender Momente. Wissenschaftlich gibt es Studien, dass Hunde Menschen als Sozialpartner annehmen. Wo bitte ist da also das Problem ?
Treffen wir auf Gespanne, die ähnlich gestrickt sind - ok, why not.
Nur anderseits: alle meine Diensthunde haben nie mit Artgenossen gespielt, waren körperlich und geistig völlig ausgelastet und zeigten nie psychische Auffälligkeiten, unter Artgenossenentzug zu leiden - wenn ich fehlte sah es anders aus :D
Burkhard mit Yoda v. Nordexpress
Attitude Makes The Differenz
Die Haltung macht den Unterschied
www.working-dog.eu

Rocket

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8

Samstag, 10. März 2018, 20:53

Also Burkhard, gibt es bei dir auch gewählten Kontakt. Uns gehen ja schon einige Hundebesitzer aus dem Weg, alleine schon weil Rocket ein großer, schwarzer Hund ist.

Zwischenzeitlich muss man aufpassen das man nicht in der Zeitung kpmmt, wenn etwas durch einen Hund passiert.

Die Frage ist nicht wertend, nur persönliches Interesse.

Grüße Harriet
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Anke E.

unregistriert

9

Sonntag, 11. März 2018, 08:19

Ich habe festgestellt, dass der Unterschied zu früher auch der ist, dass man früher eben nicht der Meinung war, dass jeder Hund mit jedem Hund spielen muss um glücklich zu sein. Ich habe schon vor 30 Jahren die Leine benutzt. DAS ist heute total out. Distanzlosigkeit/respektlos kann man das wohl nennen. Die Hunde werden aber auch anders behandelt, da bin ich ganz bei Burkhard(Kinder übrigens auch...). DAS gabs gefühlt früher auch nicht sooo oft wie heute. Dadurch gibt's heutzutage die schon oft beschriebenen Probleme. Es gibt Hunde wie der genannte ZS , die möchte einfach keinen Kontakt aber Mensch denkt sie muss eben weil die Medien es so suggerieren und die Umwelt auch....
Ich wurde schon mal angepampt, weil ich darum gebeten habe, dass der mein Rudel und mich deutlich bedrohende Labi-Mix doch bitte vor RS Ronjas Nase entfernt werden soll. Mehrfaches Rufen der Besitz vorab hatte ihn nicht zur Umkehr bewegt...Die war zum Glück sehr relaxed, frei nach dem Motto"du möchtest heute sterben? Kein Problem! Bist du dir da WIRKLICH ganz sicher?" und dann blieben die Tutnixe stehen und drehten für gewöhnlich ab. Naja dieses Ding nicht wie gesagt und dann haben die es im Vorbeigehen mitgenommen und mir wurde gesagt, dass der nur spielen wollte aber meine Hunde ja so schlecht erzogen sind, dass die angeleint sein müssen-warum ich nicht in eine Hundeschule gehe!? Arme Hunde!Unfähiger Besitzer! etc. :m: :m:
Ich lasse mein 4er Rudel auch nur mit bekannten Hunden zusammen, meist auch nicht alle zusammen einfach weil die anders agieren wenn sie zusammen sind. Abgesehen davon kann so jeder auch mal mit seinem Kumpel alleine spielen :)

Titch

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10

Sonntag, 11. März 2018, 09:01

Tolle Antwort :thumbsup:

Vor Jahren hat Walter Kreipl so was propagiert beim Seminar in Zürich. Er liesse sein Rüde ab und zu mit einer Hündin spielen wenn sich die Gelegenheit ergäbe, aber sonst nie.

Die heute vielmals beschäftigte Hundebesitzter sind oft froh, wenn ihre Hunde mit anderen Hunden "auspowern" können.
Für gewöhnlich schaue ich meinen Hund an und denke „Wenn du ein bisschen schlauer wärst, könntest du mir sagen, was du gerade gedacht hast“. Und er sieht mich an, als wollte er sagen „Und wenn du ein bisschen schlauer wärst, dann müsste ich das nicht“. (Fred Jungclaus)

Schotten sind wegen Verschwendung vertriebene Schwaben

Enya's Spruch: My home is my castle

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