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Rocket

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1

Dienstag, 4. Juli 2017, 08:04

Der gebrauchte schwierige Hund

Guten morgen,

habe heute morgen diesen Text auf FB gelesen, dieser wurde von einem Tierheim geschrieben. Habe ihn für gut befunden und möchte ihn mit euch teilen.

Weshalb die Hunde, Hunde mit "Special Features" wurden ist ja auch so ein aktuelles, heißes Thema.


Zuhören ist eine Gabe!

Wenn Menschen sich bewusst für einen “schwierigen” Hund entscheiden, dann finde ich diesen Mut bemerkenswert. Wenn man aber einen “besonderen” Hund übernimmt, sich dann aber die Welt bunt malt und schlichtweg ignoriert, dass dieser Hund gewisse Dinge im Alltag schlecht bis gar nicht bedienen kann – puh, dann wird es schwer mit der Nachsicht.

Ein Hund mit “Special Features” zieht also zu einer Familie mit Kindern und Ersthund.
Bitte keine fliegenden Bällchen, nicht in die Verantwortung für Haus und Hof schicken und nicht unbeaufsichtigt mit Kindern und dem Ersthund rumtoben lassen – so grob die Ansage bei der Übergabe des Hundes!

Gut, der Mensch ist wie er ist und sagt "ja,ja" und meint “ich mach was ich will!”.

Es kommt wie es kommen muss und die im Vorfeld angesprochenen Probleme treten auf. Der Hund ist an der Leine im Pöbelwahn, knurrt auch mal die Kinder an, auch der andere Hund bekommt Ansagen getätigt. Und die Menschen, tja – man belächelt es und erkennt nicht den Ernst der Lage!

Man bestellt sich auch mal den Fachmann ins Haus, der es wieder und wieder erklärt, die Sache mit den Bällchen, dem schmusi schmusi auf der Couch, dem Belächeln von Übergriffen auf den anderen Hund. Und dennoch geht es eben lustig weiter auf der Autobahn des Irrsinns.
Hund wird wichtig gemacht, dauernd in die Verantwortung geschoben, auf dem Schoss hockt das Tier, wird dabei gerne abgelichtet, weil “ist doch gar kein Problemhund”, nö, ein Kampfschmuser sei es. Der Hund sieht es anders, egal, Mensch hört nicht zu und lebt weiter seinen Traum von der Idylle mit Kindern und Hunden!

Der Hund wird geliebt und niemals würde man das Tier missen wollen. Bis zu dem Tag, an dem der Hund erneut zeigt, dass er so nicht klar kommt. Ohne Struktur, als Prinz auf derm Sofa ohne Regeln, als Belustigung für die Familie und ungeigneter Spielpartner für den anderen Hund.

Dann ist D-Day!

Es kommt Besuch und hey, lasst doch die beiden Hunde regeln, wer wen zuerst begrüßt. Ab vor zur Tür, mit wehenden Fahnen und dann noch viel Heititei und Getüttelt seitens des Besuchs dazu – Holla die Waldfee, was für eine Szenario!

Es wird kurz hektisch und dann ist ein Hund tot und der andere auf dem Weg ins Tierheim!

Der “Kampfschmuser hat mal kurz die Fronten geklärt und ein größerer Hund hätte die Ansage vielleicht mit eine Fleischwunde überlebt, aber 30 Kg gegen 4 Kg – dramatisch, unnötig, aber eben eine logische Konsequenz dessen, was der Mensch hat laufen lassen. Man ließ dieses Verhalten entstehen, förderte es, nahm es nicht ernst und lieferte dann noch die Bühne für den letzte Showakt! Bravo!

Und so ist innerhalb von 10 Sek die Liebe für den einen Hund weg. Ohne Diskussion, er muss sofort raus aus dem Haus!

Auf Lösungsvorschläge möchte man nicht mehr eingehen, der Hund zieht aus – sofort! Und so geschieht es dann! Man ist nun in Trauer um den verstorbenen Hund, man teilt es jedem mit und alle sind so unendlich traurig.
Und der anderen, der “Herzenshund” - alleine, vergessen und entliebt. Niemand fragt nach ihm, keinem kommt es komisch vor – also ist es richtig so? Der Verursacher muss weg – die Frage nach dem eigenen Zutun bleibt aus, es wäre sicher unbequem.

Was macht es mit dem Hund wenn er “entliebt” wird? Rausgerissen aus seinem Umfeld, aufrund eines Verhaltens, dass lange Zeit doch erlaubt war. Woher soll er wissen, wie viel “sich daneben benehmen “ erlaubt ist?

Ich lasse Euch diese Geschichte mal da – sie steht für viele Hunde die in unseren Tierheimen landen.

"Keiner hat es kommen sehen" - wie immer!

Betroffen, auch wütend, aber es nie leid für Euch diese Geschichten aufzuschreiben.

Frauke
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2

Dienstag, 4. Juli 2017, 08:44

ja leider...
Da sehe ich auch "frische" Leute am Platz die unbedingt einen richtig triebigen Mali haben wollten und dann heulen weil der Hund dem HF ne Ansage gemacht hat... überfordert damit umzugehen und hilflos in der Situation, beratungsresistent weil sie ihren Hund ja nicht einnorden möchten, so möchten sie nicht mit ihrem Hund umgehen, tja.... dann doch besser keinen Gebrauchshund?
Nur doof für den armen Hund der Orientierung sucht und immer in Watte greift.

Edit: einnorden meint nur klare Grenzen zeigen, klares Verhalten dem Hund gegenüber, es meint nicht "Stachel" aufziehen und rein ballern!!!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Willi&Juno« (4. Juli 2017, 09:07) aus folgendem Grund: unfähig gegen überfordert getauscht


3

Dienstag, 4. Juli 2017, 09:56

einnorden meint nur klare Grenzen zeigen, klares Verhalten dem Hund gegenüber, es meint nicht "Stachel" aufziehen und rein ballern!!!

Im Prinzip völlig Deiner Meinung. Was ich allerdings heut zu Tage sehr bedaure ist, dass in den Vereinen keiner es mehr kann - oder sich traut - den Leuten mal ganz ruhig den Unterschied zwischen einem " korrigierenden Stachel " , einem " aktivierenden Stachel " und " reinballern " zu erklären.
Der Champagner - Finger wird heute nirgendwo mehr gezeigt - wobei er Fallweise so hilfreich sein könnte.

Und bitte nicht aufregen - ich steh zu meiner Meinung. man trampelt ja auch nicht wie ein Elefant auf dem Gaspedal rum . gelle ?
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Dienstag, 4. Juli 2017, 10:02

...oder die vier Doggen, die die Leichtfertigkeit ihrer Besitzerin mit der Tierarztspritze bezahlen mußten.... ;(
Signatur von »Highlander« Viele Grüße Astrid

Man lebt ruhiger, wenn:
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Dienstag, 4. Juli 2017, 10:14

So etwas kennen wir auch zur Genüge.
Ich will den Tierheimen nichts, aber wir haben oft Hunde auf den Platz bekommen, die zu den Menschen überhaupt nicht passten und wir haben uns gewundert, wieso das Tierheim diesen Leuten einen solchen Hund gegeben hat.

Nur ein Beispiel - ich bekam eine bissige Staff Hündin ins Training. Das Frauchen war sowas von dumm (nicht einfach nur blöd, sondern wirklich dumm), dass sie überhaupt nichts kapierte. Ich wollte testen, wie groß die Individualdistanz dieser Hündin war und wann sie anfing zu beißen. Ich hörte immer nur:"Die beißt." Ja klar, darum war sie ja bei uns. Ich habe es nicht geschafft der Frau klar zu machen, die Hündin nur fest zu halten damit ich schauen konnte, wann sie anfängt zu beißen. Ich habe die Hündin dann an einen Zaun gebunden und habe heraus gefunden, dass sie erst bei einer Distanz von 50 cm anfängt zu beißen. Ich fand heraus, dass das Beißen ihr antrainiert wurde und das es nicht aus eigener Überzeugung kam. Langer Rede kurzer Sinn - Ich habe zwei Monate mit der Hündin gearbeitet und dann konnte jeder sie anfassen und sie war anderen Hunden gegenüber zwar nicht zutraulich, aber neutral. Dann kam die Frau nicht mehr und wir dachten, dass es das Übliche sei. Sobald der Hund "funktioniert", kommen die Leute nicht mehr. Dann hörten wir, dass die Hündin wieder im Tierheim saß. Diese dumme Frau konnte nichts von dem, was sie bei uns gelernt hatte umsetzen und die Hündin fiel wieder in ihr altes Schema zurück. Diese Menschen hätten diesen Hund überhaupt nicht bekommen dürfen und ich denke, in den Tierheimen sollte so viel Menschenkenntnis vorhanden sein, dass man die Unterbelichtung der Frau hätte erkennen müssen.

Ein anderer Fall war ein sehr ruhiger, in sich gekehrter Mann, dem ein Ausbund an Temperament in die Hand gedrückt wurde. Der war total mit diesem Hund überfordert. Bevor der einmal dachte, war der Hund schon dreimal weiter. Der Spruch, dass man den Menschen nur vor den Kopf gucken kann, stimmt sicher. Aber wer Tiere vermittelt, muss ein Mindestmaß an Gespür für Menschen haben und darf ganz offensichtliche Dinge einfach nicht übersehen.

Wie gesagt, ich will den Tierheimen nichts und es gibt sicher auch welche, in denen dreimal hin geschaut wird, bevor ein Hund abgegeben wird. Aber leider passiert auch das Gegenteil.

Grüße von
Rita

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6

Dienstag, 4. Juli 2017, 10:49

Burkhar, ich bin da bei dir, wollte es hier nur nicht so schreiben.
Ich finde einwirken ok wenn dabei die Verhältnisse der Mittel bedacht werden und wenn es überlegt gemacht wird.
Genau das ist für den einen oder anderen zu viel, der sieht nur "Stachel genutzt"... Hund läuft toll... mach ich auch, ne, besser nicht.
Bei nicht wenigen ist es ein riesiger Lernerfolg ein Leckerlie zur richtigen Zeit so zu geben das der Hund im Fuß gerade weiter läuft, klingt hart aber ist so.

Rocket

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Dienstag, 4. Juli 2017, 11:02

Viele Hundehalter kapieren einfach nicht das Hunde keine 4 beinigen Menschen sind. Sie sind Familie, etwas wie Kinder, aber nicht in der Erziehung. Wobei manches Kind auch keine Grenzen kennt. Da wird ein Hund geholt und viele Hundehalter sehen schon ihre Lassy, Boomer oder Kommissar Rex. Träumend durch die Felder streifen, alle Hunde lieben sich und regeln das untereinander.

Das ein Hund seine Stellung im Familienverband haben muss, dies wissen wenige. Gut es gibt schon die zufriedenen Mitläufer Hunde.

@Rita
das mit den Tierheimen stimmt schon zum Teil, zwischenzeitlich bemühen sich viele Tierheime. Es macht auch keinen Sinn das die Hunde wieder zurück kommen. Leider sind es noch zu wenige.

Auf FB verfolge ich die Berichte von Perdita Lübbe, sehr interessant. Sie unterstützt Tierheime in dem sie ihre Härtefälle übernimmt und zur Vermittlung vorbereitet. Die neuen HH werden eine zeitlang betreut.

Würde nicht doch eine Art Hundeführerschein etwas Abhilfe schaffen? Ein paar Stunden im Tierheim arbeiten?

Nicht weit von uns wurde vor 5 Wochen eine 72 j. Frau von einem Kangal tot gebissen.

Gruß Harriet
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Dienstag, 4. Juli 2017, 11:53

Da einige nicht bei FB sind, habe ich einen Text kopiert den ich vor einiger Zeit gelesen hatte. Hier geht es ums Grenzen setzen.
Es ist von "Start ins neue Leben" Perdita Lübbe.

Eins drunter bleiben

Was passiert, wenn wir im Umgang mit Hunden bei der Einwirkung immer eins drunter bleiben, statt "an die Naht zu gehen?" Richtig, die Hunde werden härter und härter, weil sie irgendwann wissen, dass wir eher androhen, statt ernst zu machen.

Der, der oftmals einen drunter bleibt, lässt die Hunde außerdem klüger werden, ihre Grenzen weiter stecken und ausloten. Nein, wir rechtfertigen nicht allgemein Härte, aber lieber zweimal mit ner 8 (auf einer Skala von 0-10) einwirken (wenns ein "7er" Hund ist) und dann hat er mit der daraus resultierenden 16 gelernt, was der, der ständig eine 3 bekommt in 100 Jahren nicht lernt. Vor allem ist in der Summe der vermeintlich Nette, der „Wattebausch-Werfer“ mit 10 Einwirkungen auf Stufe 3 zig mal härter.
Ebenfalls "nervt" diese Menge der Einwirkung verständlicherweise oft den dadurch "gegängelten" Hund, denn auch 3er sind Einwirkungen.

Wir haben hier Hunde, die direkt angreifen, wenn sie eine Schwachstelle finden. Sie kommen teilweise scheinbar! aus dem Nichts angeflogen. Hunde haben unglaublich feine Antennen und checken schnell, wer schwach ist. Da sind sie uns mal wieder voraus. Wenn wir bei diesen Kandidaten zögerlich sind, dann kann das ungut ausgehen.

Nun kommt eventuell als Nächstes die Frage auf, was wir als Einwirkung meinen und einsetzen: Das ist vor allem unsere Körpersprache, die z.B. Druck machen oder weich werden kann.
Probates Mittel sind auch körpersprachliche Einschränkungen durch Weg abschneiden bzw. in den Weg stellen (s. Foto: Bubbles, der Huskymix, gegenüber Marley).

Das Ergebnis sollte sein: Ein vorrangig positiver und wohlwollender Umgang und nur situativ konkrete Einwirkung und Setzen von Grenzen.

Euer SinL-Team
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Dienstag, 4. Juli 2017, 12:35

Ich bin natürlich eine von denen, die komplett gegen Stachel sind, aus unterschiedlichen Gründen. ABER wenn ein erfahrener Hundeführer, aus welchem Grund nun auch immer, sowas anwendet, soll das wohl so sein. Kann ich ja eh nix gegen machen, also halte ich Toleranz für das beste Mittel.

Wenn es sich aber um solche Menschen handelt, wie in Harriets Eingangspost beschrieben, dann hilft doch wohl auch kein Stachel, egal wie er angewandt werden könnte, oder wie sehe ich das? Diese Leute wollten dem Hund doch gar keine Grenzen setzen und sich gar nicht mit Erziehung beschäftigen. Will sagen, wenn jemand das Grundprinzip komplett verleugnet, ist einfach nix zu machen.
Vielleicht hätte es diesen Hund ja schon gereicht, wenn er zuhause Grenzen (also im "normalen" Leben) bekommen hätte. Wer weiß...

Es kann einem wirklich das Herz brechen wenn man sieht, wie dumm manche Menschen sind. Man sollte wenigstens seine eigenen Grenzen kennen und sich erst gar keinen solchen Hund anschaffen. :m:

Viele Grüße, Ina
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Dienstag, 4. Juli 2017, 13:15

Und zu den Vorfällen, die hier genannt werden. Klar das ist tragisch und sowas sollte nicht passieren. Also die vier Doggen und der Kangal und der Rotti-Labbi-Mix.

Nun wird wieder eine schlimme Berichterstattung nachfolgen und alle Hunde sind ganz schlimme bissige Kreaturen. Ich weise nur auf die Häufigkeit solcher Unfälle im Gegensatz zu anderen Unfällen hin. Verkehrsunfälle, beispielsweise. Aber Autos und ihre Fahrer sind nicht alle potentielle Mörder oder dergleichen.

Wen diese Thematik interessiert, dem kann ich das Buch "Das Pitbull-Syndrom" sehr empfehlen. Ich finde nicht, das es was an Aktualität verloren hat.

Viele Grüße, Ina
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