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1

Dienstag, 17. Januar 2017, 13:40

Bellen

Hallo Zusammen,



ich brauche mal wieder Rat.

Ich habe ein Problem was ich nicht in den Griff bekomme. Wenn ich mit Möhre raus gehe bellt er jeden und Alles an.

Kurze Beschreibung:

Ich lasse ihn zu mir kommen um das Halsband anzulegen ( dabei ist er ganz entspannt), dann muss er warten bis ich fertig bin. Ich lasse ihn sitzen, öffne die Tür gehe als Erste raus und dann darf er, lasse ihn dann nochmal sitzen und dann starten wir.

Sobald er jemanden entdeckt( egal ob er ihn kennt oder nicht) wird los gebellt.

Ich habe verschiedene Dinge versucht: Richtung zu wechslen ( wenn von allen Seiten jemand kommt, dann ins Sitz geschickt, macht er auch und bellt weiter) er dreht sich um und bellt weiter

Ich habe es mit Leckerlis versucht, also solange abgelenkt bis die Menschen an uns vorbei waren ( ich gehe dabei auch weiter), dann wird aber nach gebellt.

Ich habe es mit Spielzeug versucht, läuft genauso wie mit den Leckerlis.

Ich sage laut nein und versperre ihm den Weg und ändere die Richtung.....wirkt auch nicht...

Manchmal steigert er sich da so rein, dass ich seine Aufmerksamkeit gar nicht mehrauf mich ziehen kann. Vielleicht noch zur Info, er ist eine zeitlang auch in die Leine gesprungen, dass lässt er aber nach, wenn ich nein sage. ( bevor er in die Leine springt) Ich kann sehen wie unentspannt er in diesen Momenten ist.

Er hat Streß oder will uns beschützen, das Verhalten zeigt er bei mir und bei meinem Mann. Ich habe auch nach gedacht warum das so ist, war zum Anfang nicht so. Dieses Verhalten zeigt er seit ca 4 Monaten. Mir fällt allerdings kein Auslöser ein ( außer die Pubertät, darauf möchte ich es nicht schieben), also es ist nichts vorgefallen. An irgendeiner Stelle haben wir offentsichtlich etwas übersehen / falsch gemacht.

Das macht er tatsächlich nur draußen. Im Haus ist er ruhig, bellt auch nicht wenn es klingelt.

Liebe Foris was kann ich tun damit er nicht mehr jeden anbellt?

LG Bec

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2

Mittwoch, 18. Januar 2017, 00:32

Hallo Bec, das ist ein sehr komplexer Ablauf und m.E. am besten mit einem Trainer vor Ort zu lösen. Wir sehen hier keine Entstehung, keine Körpersprache, nicht die Aktionen/Reaktionen von euch beiden und nicht die praktische und korrekte Umsetzung möglicher Tips, die du hier bekommst. Von "blinden Tips" halte ich nichts. Wenn du möchtest, empfehle ich dir jemanden.
LG Ela

Akut

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3

Mittwoch, 18. Januar 2017, 06:48

Ja so aus der Ferne ist das schwierig.
Zwei Tip's kann ich Dir aber geben.
1. Du schreibst, wenn Du NEIN sagst, springt er nicht mehr in die Leine ... mal generell zu einem Abbruchsignal ... es macht nur Sinn dem Hund mit einem dem NEIN einen gemachten Fehler zu markieren, wenn er den Fehler begangen hat, nicht vorher.
2. Willst Du Deinem Hund ein Verhalten anlernen, wird es nicht funktionieren, wenn Du mit größter Ablenkung beginnst. Anlernen immer in Ruhe und ohne große Ablenkung.
... und wie immer musst Du Dir die Frage beantworten, möchtest Du Deinem Hund ein Verhalten abgewöhnen oder anlernen ?
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Askobär

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4

Mittwoch, 18. Januar 2017, 06:55

Guten Morgen Bec,

Gäbe Dir eine PN geschrieben.

Gruß Monika :)

5

Mittwoch, 18. Januar 2017, 08:33

Guten Morgen,

ja da habt ihr Recht, wäre besser wenn man Möhre in Aktion sieht.

@ Ela, ja gern nehme ich eine Empfehlung von dir an.

@ Akut danke für den Hinweis mit dem "Fehler" , dass werde ich berücksichtigen.

Und natürlich möchte ich ihm das Bellen abgewöhnen, er bellt tatsächlich nur draußen.

VG Bec

Riho

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6

Mittwoch, 18. Januar 2017, 09:52

Hallo Bec,

Ela hat es ja schon geschrieben - bei solchen Geschichten ist Hilfe aus der Ferne oft eher kontraproduktiv, weil wir Trainer Hund und Mensch nicht in Aktion sehen und deine Infos für uns ja nur subjektiv sein können. Wenn du z.B. Lecker oder Spielzeug einsetzt und das Timing ist nur ein ganz klein wenig falsch, machst du möglicherweise alles noch schlimmer, weil dein Hund eine falsche Verknüpfung hat. Nicht jeder Hund spricht auf jedes Training an und oft gibt es einfach Missverständnisse zwischen Hund und Mensch, die dir möglicherweise aber gar nicht bewusst sind.
Ein Trainer vor Ort wäre auch mein Tipp. Wenn Ela dir da helfen kann.. :thumbsup:

Grüße von
Rita

Titch

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7

Mittwoch, 18. Januar 2017, 21:09

Du schreibst, wenn Du NEIN sagst, springt er nicht mehr in die Leine ... mal generell zu einem Abbruchsignal ... es macht nur Sinn dem Hund mit einem dem NEIN einen gemachten Fehler zu markieren, wenn er den Fehler begangen hat, nicht vorher.

Das habe ich eigentlich gut verstehen aber "at face value" könnte mann das so interpretieren:

erst wenn der Hund

seine Beisserchen in meinem Körper gesenkt hat, muss ich sagen "NEIN"?

:gr?:
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Akut

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8

Donnerstag, 19. Januar 2017, 09:02

Theoretisch JA !
Praktisch sieht es natürlich anders aus, wenn der eigene Hund seinen Halter beißt, dann gab es schon viele Fehler im Vorfeld.

Das NEIN als Abbruchsignal sollte strikt und eindeutig sein (kein "nein, lass das doch, jetzt nicht nein mein Hund, nein) um es bildlich auszudrücken ist eine "Backpfeife" und die Macht nur Sinn, wenn der Fehler ausgeführt ist. Eine "Backpfeife" zu bekommen, bevor etwas falsch gemacht wurde schafft Verunsicherung und Unverständnis. So wird über die Zeit, ein immer wieder kehrendes "NEIN" ein undefinierbares Kommando was vom Hund nicht befolgt werden kann.

@Bec
Verhalten abgewöhnen passiert in zwei drei Übungen, dass heißt dem Bellen folgt eine klare und strikte und starke Einwirkung, die dem Hund das Bellen vermiest ! ... ob Du das wirklich willst weiß ich nicht.
Verhalten angewöhnen dauert und wurde hier ja schon viel beschrieben. Für manche Menschen ist es ein guter Weg, dem Hund zuerst das Bellen auf Kommando zu lernen und ihm dann ein Kommando zum beenden des selben zu lernen, so ist das Beenden des Bellen nicht automatisch negativ belegt.
Aber dass ist nur ein Beispiel, es gibt viele Wege. Futter und Spielzeug wird oft zum Ablenken eingesetzt, was am Ende nicht zum gewünschten Ziel führt, schon gar nicht im Moment der höchsten Ablenkung, wenn nicht vorher im stillen Kämmerlein ordentlich geübt wurde.
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9

Donnerstag, 19. Januar 2017, 11:10

Hallo zusammen,

ich empfehle statt des NEIN ein anderes Wort zu nehmen, weil das NEIN im Alltag meistens "verschlissen" wird. Es wird in allen möglichen Situationen so nebenbei gesagt ohne darauf zu achten, ob es auch wirklich befolgt wird oder es ist nur als kleine Ermahnung gedacht. Ich persönlich vermeide diese kleinen Neins im Alltag und bei mir ist das NEIN dann das große, rote STOPP Schild, dass mein Hund notfalls auch noch auf den Kopf bekommt. Es wird mit viiiiiiel Nachdruck und meiner ganzen Energie gesagt. Wenn das kommt wissen meine Hunde, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fällt, wenn sie nun weiter Mist machen und sind entsprechend beeindruckt.

Grüße von
Rita

10

Donnerstag, 19. Januar 2017, 13:45

Mahlzeit Zusammen,

in dem Fall bin ich für die " Backpfeife", die Menschen, ob groß, ob klein, die uns begegnen sollen ja keine Angst vor uns haben.

@ Rita ich versuche das Wort nein auch selten zu benutzen, bei meinem Kind gab es auch ein absolutes Verbotswort ( wenn Gefahr drohte), weil man "nein" halt wirklich zu oft sagt.

Im normalen Alltag reicht bei Möhre auch ein einfachen He um ihm zu signalisieren, ist nicht. Das Nein ist dann schon im Ton schärfer.....nur beim Bellen, reicht es nicht. Vielleicht bin ich noch zu zaghaft beim Nein.

LG Bec

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