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ChilliLuna

unregistriert

1

Freitag, 9. September 2016, 23:15

Schlechte Leberwerte und Blutanämie beim Zwerg Lunchen

Hallo zusammen,
zunächst möchte ich mich nochmal vorstellen (mein bisheriger Zugang zum Forum ist mir leider abhanden gekommen :-( )

Mein Name ist Uli, komme aus Nordhessen (HR)und gemeinsam mit meiner Frau Claudia hab ich seit 5 1/4Jahren unseren Sonnenschein, Zwergschnauzer ss mit dem Namen Chilli(Luna, Weibchen), an meiner/unserer Seite. Eine Freude, mittlerweile auch für unser Enkelchen...

Seit letztem Sommer (2015) und jetzt zunehmend macht uns unser Lunchen allerdings Sorgen. Ich fasse es einmal zusammen:
Sie fing das häufigere Erbrechen an, der TA stellte schlechte Leberwerte fest, sie bekam Urchosol u. Schonkost verordnet (Vetkonzept); Erbrechen ließ zunächst nach (bis Ende 2015); dann wieder Zunahme, Gewichtsabnahme von 7,2kg auf 5,9kg in halbem Jahr; Februar 2016 - Leberwerte wieder schlecht, Ultraschalluntersuchung zeigte übergroße Galle mit Sludge gefüllt, eine Niere etwas "verhöckert", sonst unauffällig (wieder Urchosol, Mariendistelkapseln); in der Folge wieder weniger Erbrechen, im Juni aufgrund von schleimigen Kot wieder zum TA, u.a. Kontrolle des Blutes; wieder erhöhte Leberwerte, Ultraschall in Tierklinik - Galle immernoch übergroß, Sludge etwas weniger als bei erster Untersuchung, sonst nichts Besonderes; jetzt im August wieder Zunahme des Erbrechens (z.T. 2mal pro Nacht u. nach Schonkostfuttergabe am nächsten Morgen wieder Erbrechen, Trinkt zuletzt etwas vermehrt, TA entnimmt Blut mit aktuell folgenden Werten:
RBC = 4,66 x 10^12/L = zu niedrig (normal 5.50-8.50),
HCT = 33,8% = zu niedrig (normal 37.0-55.0%),
MCH = 32,8pg = zu hoch (normal 18.5-30.0),
EOS = 0,07 x 10^9/L (normal 0.10-1.49),
ALT = 309 U/L = zu hoch (normal 10-100),
AST (GOT) = 105 (Normalwert <59),
Gallensäure = 475 (Normalwert <20)

Empfehlung der Tierklinik: Leberbiopsie... (heute angeraten worden)

Hab zwischenzeitlich einen zweiten TA (mit naturheilpraktischem Zusatz, u.a. Bioresonanztherapie) konsultiert: Diagnose "Leberegel", Gabe von verschiedenen Heel-Compositum Mitteln (seit heute!)...

Tierklinik schließt Leberegel komplett aus!

Stehen jetzt vor der Frage, was der Weg ist? Hat u.U. schon jemand eine ähnliche Symptomatik bei seinem Zwerg gehabt? Wir sind sehr in Sorge um unseren Sonnenschein!
Positiv ist, dass Lunchen durchgehend gerne frisst, recht lebhaft u. nicht abgeschlagen /müde ist.

Liebe Grüße, Uli

Bronko

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2

Freitag, 9. September 2016, 23:43

Gibst du eventuell Schwarzkümmelöl ?
Liess dich ansonsten hier nochmal rein schlechte Leberwerte
Signatur von »Bronko« Liebe Grüsse Meike mit Riesenschnauzer Calysto von Victorishove und Zwergschnauzer Toronto Dyas Poland

ChilliLuna

unregistriert

3

Samstag, 10. September 2016, 00:06

Hallo Bronko
Schwarzkümmelöl geb ich bisher noch nicht...

Die Frage ist halt, ob ich der vorgeschlagenen Biopsie zustimmen soll oder erstmal die homöopathische Schiene weiter verfolge?

Gruß Uli

Bronko

Junior

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4

Samstag, 10. September 2016, 01:04

Ok....weil "schlechtes" oder minderwertiges Schwarzkümmelöl im Verdacht steht auf die Leber zu gehen.
Viele nehmen dieses Öl zur Zeckenabwehr.

Ich würde eher zu der Biopsie zustimmen, Homöopathisch würde ich höchstens unterstützend anwenden.

Liebe Grüsse Meike
Signatur von »Bronko« Liebe Grüsse Meike mit Riesenschnauzer Calysto von Victorishove und Zwergschnauzer Toronto Dyas Poland

Bijou

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5

Samstag, 10. September 2016, 08:26

Hallo,

mir kommt bei eurer Geschichte Morbus Crohn in den Kopf.

Das ist eine chronische Darmentzündung,die Schubweise verläuft.

Lg Sabine

Schlunzi

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6

Samstag, 10. September 2016, 17:32

hallo,
ohje, welche Odysse.... ;( und so lange schon.....

Wir habe jetzt seit 9 Wochen ein sehr ähnliches Problem und ich bin jetzt so weit, daß ich wohl einer Biopsie zustimmen werde.... ich wollte es an sich nicht, aber bei Fani sind die Werte so lange schon so schlecht, daß ich wirklich Angst habe, es könnte chronisch werden.... :k:

alles alles Gute für Deinen Hund... :streicheln:

liebe Grüße
Sybille
Signatur von »Schlunzi« Sybille mit Fani Flausch....
in lieber Erinnerung an Paulchen, Olli & Iska

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.
Hermann Hesse

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7

Samstag, 10. September 2016, 21:08

Wenn du die Ursache für die schlechten Leberwerte findest hast du vielleicht gute Chancen es behandeln zu können.
Ich kann dir leider keinen genauen Rat geben....aber homöopathisch behandeln auf ein vielleicht bringt deinem Hund ja nichts.
Eventuell nochmals eine andere Meinung einholen.
Dann würde ich mal genau nachfragen warum die Klinik die Leberegel ausschließt. Wie lassen sich diese dann nachweisen?
Uje die Sorgen um das Hundsi sind nicht fein und wir kennen das wahrscheinlich alle......Kopf hoch!
Lg Bettina

  • »Philiandela« ist weiblich

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8

Samstag, 10. September 2016, 23:19

Hallo Uli, da würde ich mir eine zweite Meinung einholen, die Leberwerte sind nur geringgradig erhöht (es sind im Grunde genommen Erhöhungen der Leberenzyme, die Beschreibung "schlechte Leberwerte" ist nicht ganz korrekt und macht unnötig Angst). Die Symptome können 100 Ursachen haben. Wenn eine Leberbiopsie vorgeschlagen wird, unterstellt man ja, daß die Ursache der Werterhöhung in der Leber liegt und da auch nachweisbar ist - dies ist meiner Meinung nach aber nur möglich, wenn ausserhalb der Leber gelegenen Ursachen bereits ausgeschlossen wurden.
Nur mal beispielsweise können die Leberwerte aufgrund eines erhöhten Abbaus der Erythrozxyten erhöht sein, das passt sowohl zur Anämie als auch zum Gallenstau - und hätte gar nichts mit der Leber zu tun, man würde dort nichts finden und müsste der Anämie auf die Spur! Das ist jetzt nur ein ganz simpel gestricktes Beispiel aus einigen deiner Daten und es sind sehr viele andere aus den gleichen Daten möglich!
Ich würde aufgrund dieser Symptome und der Blutwerte auf keinen Fall eine Leberbiopsie an meinem Hund machen lassen sondern symptomatisch behandeln oder einen Internisten aufsuchen. Wurden denn sonst noch keine anderen Blutwerte untersucht?
LG Ela

ChilliLuna

unregistriert

9

Sonntag, 11. September 2016, 01:00

Schonmal vielen Dank für eure Rückmeldungen -:-

Ich habe mal Kopien der Laboruntersuchung angehängt (ich hoffe man kann sie lesen).
Unbeantwortete Fragen sind für mich, die mir weder TA noch Tierklinik beantworten konnte, folgende:
Ist die übergroße und mit Sludge gefüllte Galle nicht auch an den "schlechten" Werten beteiligt?
In einer Kotprobe, die im Juli untersucht wurde, wurden Würmer nachgewiesen. Die Untersuchung auf Trematoden (=Lebewesen) findet auf andere Weise statt. Hier kennt TA u. Tierklinik kein Labor, welches dies testen könnte! Liest man die Symptome, die ein möglicher Leberegel verursacht, so zeigen sich diese gehäuft bei Lunchen.
Wo gibt es ggf. einen anerkannt guten Internisten? Was könnten noch andere Gründe für diese Werte sein?

Aktuell bekommt Lunchen Coenzyme-Compositum, Mucosa-Compositum, Ubichinon-Compositum, Hepar-Compositum u. Solidago-Compositum (aufgrund der Leberegeldiagnose). Anfang kommender Woche gibt es ergänzende Mittel.

LG Uli
»ChilliLuna« hat folgende Bilder angehängt:
  • DSC_0006-640x360.JPG
  • DSC_0008-640x360.JPG

ChilliLuna

unregistriert

10

Sonntag, 11. September 2016, 08:29

Korrektur: zu den Trematoden gehört der "Leberegel" (sch... Schreibhilfe im Smartphone) :rolleyes:

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