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mike 1966

unregistriert

1

Sonntag, 17. Mai 2015, 12:03

Quincy und die Rüden

Vielen Dank für die nette Begrüßung. Jetzt möchte ich gern eine Frage loswerden. Mein Riesenschnauzer Quincy und die Rüden von anderen Besitzern das geht garnicht. Quincy macht alles "an",was an Rüden Ihn entgegenkommt. Dabei muß ich so heftig arbeiten und das nervt gewaltig. Auf den Hundeplatz hat er sich zwei Rüden ausgeguckt und im Gruppentraining ist absoluter Streß. Ich bin dann immer völlig am Boden zerstört. Die Trainingsmethoden gefallen mir nicht,da alles mit heftigen Korrekturen mit der Leine (Leinenruck heeeeftig) korrigiert werden soll. Das sind Leute , von der alten Schule im Hundsport. Quincy hat dann auch keine Lust mehr, irgend etwas zu trainieren. Wie gesagt er ist 22 Monate und ich denke das ist nicht der richtige Weg, um mit anderen Hunde klar zukommen. Wenn ich das Thema anspreche, so würd gesagt, einen anderen Weg gibt es nicht. Auf unseren Hundeplatz ist Quinci der einzige Riesenschnauzer. Als Welpe wurde er auch zweimal ohne Ankündigung nieder gemacht. Vielleicht liegt da die Ursache. Vielen Dank im Voraus Mike und Quincy.

Lancelot

unregistriert

2

Sonntag, 17. Mai 2015, 12:28

Hallo Mike,
das geht gar nicht! Ihr müsst Euch beide wohlfühlen auf einem Hundeplatz, sonst ist man nicht motiviert. Ist nicht bei Dir irgendwo eine PSK-Ortsgruppe, wo ihr mit
Gleichgesinnten trainieren könnt? Frage doch mal Highlander-Astrid.

Von wo ist Dein Riese?

Liebe Grüsse Doris

Oskar´s

unregistriert

3

Sonntag, 17. Mai 2015, 12:46

Hallo Mike,

Schnauzer sind bestimmt nicht so einfach, wie so mancher anderer Hund. Gerade daher ist es wichtig, dass Du mit einem Trainer arbeitest, der die "aufmüpfigen" Rassen gerne mag, sonst wird es schwierig und Du gehst mit dem Gefühl nach hause, mit Deinem Hund stimmt was nicht. Korrekturen sind sicherlich notwendig, aber heftiger Leinenruck geht gar nicht. Du kannst viel über Körpersprache lernen, die Du anwenden solltest. Schau Dir z.B. mal Videos von Anita Balser an, die zeigt es gut.

Viele Grüße und viel Erfolg
Brigitte

Riho

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4

Sonntag, 17. Mai 2015, 13:21

Hallo Mike,

da sind aber Trainer am Werk, die wohl nichts dazu gelernt haben :huh: Diese verdammten Leinenrucke sterben wohl nie aus :-| Was wollen die damit nur erreichen? Wenn der Hund in dem Moment, in dem er auf Konfrontation mit einem andern Hund ist, einen Leinenruck bekommt, bringt er das mit dem anderen Hund in Verbindung. Anderer Hund heißt, der Hals tut weh, also muss er den noch mehr bekämpfen. Besser wird es dadurch ganz sicher nicht, denn diese Rupfer rupfen das ganze Hundeleben lang, eben weil sich dadurch nichts ändert. Bei manchen ist das schon wie ein Reflex. Sobald sie die Leine in der Hand haben und bevor sie mit dem Hund auch nur einen Schritt gehen, wird gerupft. Den Hund durch eine ganz leichte Einwirkung am Halsband aufmerksam machen (ich nenne das telefonieren), ist eine ganz andere Sache. Bei meinen eigenen Hunden brauchte ich dazu nur die Hand zu schließen, die die Leine hält und sie haben reagiert. Aber das klappt auch nur, wenn der Hund durch das ewige Rucken nicht "hart" im Hals geworden ist.

Bei deinem Problem bist vor allen Dingen DU gefragt. Du musst deinem Hund mit deiner Energie klar machen, dass er überhaupt nichts zu regeln hat, sondern dass DU das machst und die Führung übernimmst. Die musst du aber nicht nur in heiklen Situationen übernehmen, sondern im gesamten Alltag. Du kannst auch nicht erst in schwierigen Situationen versuchen, die Führung zu übernehmen. Wenn dein Hund das sonst nicht gewohnt ist, wird er dir das in der Situation nicht glauben und weiter Randale machen. Es wäre gut, wenn ein in dieser Richtung arbeitender Trainer dich und deinen Hund anschauen könnte und zwar im Alltag, nicht nur im Training. Da passieren garantiert so viele kleine Fehler, derer du dir gar nicht bewusst bist. Du siehst dich ja auch nicht selbst mit deinem Hund in Aktion und darum ist es ganz wichtig, dass das jemand von außen tut.

Den Tipp von Brigitte, dich mit den Videos von Anita Balser zu beschäftigen, kann ich nur unterstützen. Ich würde auch noch Maja Nowak empfehlen, die auch energetisch arbeitet. Von Anita Balser wären für dich "Hundehalterschulung" und "Hundehalterschulung 2" sehr gut. Ich empfehle auch immer sehr gerne von ihr das Video "Hundeverhalten". Wenn man da richtig hinsehen kann, lernt man durch die Interaktionen der Hunde enorm viel für den eigenen Umgang mit dem Hund. Hunde regeln fast alles über Körpersprache, die verstehen sie. Die endlosen Tiraden des Menschen sind für sie nur wie Blätterrauschen, damit können sie wenig anfangen.
Du kannst ja schon mal im Internet nach Videos von Anita Balser und Maja Nowak schauen, dann bekommst du eine Vorstellung davon, worum es geht.

Den Platz würde ich auch auf jeden Fall wechseln. Unsere Rassen sind eigenwillig und können stur sein, aber sie sind auch sensibel und nehmen ungerechte Behandlung sehr übel. Wer sich damit nicht auskennt, schadet deinem Hund und dir.

Grüße von
Rita

Helen

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5

Sonntag, 17. Mai 2015, 19:57

Hallo Mike,

warum macht ihr denn noch Gruppentraining? Dein Rüde ist fast zwei Jahre alt, da könntest du doch längst schon alleine mit ihm arbeiten. Dann hättest du das alles schon längst im Griff. Spätestens nach der "Welpenschule" - die ich persönlich keinem mehr empfehlen würde - solltest du und dein Hund dich mit euch selbst beschäftigen und lernen. Dann lernt auch dein Hund, dass du derjenige bist, auf den er guckt und mit dem er arbeitet. Andere Hunde sind nicht da, um mit ihm zu spielen oder ähnliches, das kann vielleicht beim Spazierengehen mit bekannten und freundlichen Hunden passieren, muss aber nicht.

Ich würde die Gruppenarbeit sein lassen, mit den Leuten im Verein reden oder mir einen anderen Verein suchen. So kommst du nicht weiter, dein Hund hat anscheinend schon gelernt, dass er sich "Feinde" ausgucken und auch anpöbeln oder zurückpöbeln kann.

RS sind nicht viel schwieriger als andere Hunde, nur die Rüden sind u.U. etwas selbstbewusster. Lass dir nichts einreden, ich begegne genug anderen Hunden (Labbis, Schäferhunde, Mischlinge) die einfach nicht in der Hand ihres Hundeführers stehen und meinen, den Macho raushängen lassen zu müssen. Z.T. extrem aggressiv sind, da kann ich nur den Kopf schütteln, was die in ihrer Hundeschule oder in ihrem Verein wohl lernen.... Ich selbst hab - nach nur großen Hunden - einen Zwergschnauzer am Strick, der das auch meinte. Es wurde besser, nach viel Arbeit. Es liegt an dir, nicht an der Rasse!

Viele Grüße
Helen

Riho

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6

Sonntag, 17. Mai 2015, 20:22

Hallo Helen,

da muss ich dir leicht widersprechen. Die Rasse spielt schon eine Rolle. Das habe ich gerade am letzten Wochenende wieder in Dortmund am Infostand erlebt. Ein Goldie pöbelte bisschen rum und konnte in null Komma nix in seine Schranken gewiesen werden. Er hat sofort die weiße Fahne rausgehängt. Ein Riese und ein Schnauzer mit gleichem Gehabe schauten erst mal und sagten Nööööö. Da musste nachgelegt werden, bis die nachgaben und genau dieses Verhalten kenne ich von der Arbeit auf dem Platz mit x verschiedenen Rassen und Mixen. Wenn alle Rassen gleich in ihrer Veranlagung wären, warum gibt es dann so viele verschiedene? Sicher nicht nur wegen der Optik. Manche Rassen sind für manche Aufgaben einfach brauchbarer als andere, weil sie eben anders gestrickt sind. Und darum braucht es auch für unsere Rassen ein bisschen ein besonderes Händchen, um sie zu lenken. Wenn man das mal raus hat, ist es sicher nicht schwierig. aber man muss es schon ein wenig im Fokus haben.

Grüße von
Rita

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7

Sonntag, 17. Mai 2015, 20:29

Hallo Rita,

naja, also mit bißchen rumpöbeln ist inzwischen bei den Labbis und Schäferhunden, die ich kenne, nicht Ende. Da haben die Besitzer echt Schwierigkeiten, die sind so aggressiv, dass ich mich frage, wie die das je händeln wollen.

Ich habe auch viel Erfahrung und denke, es liegt am Halter. Die Rasse spielt eine eher untergeordnete Rolle. Ein Händchen muss man immer haben für schwierige Hunde. Und heutzutage - sind das noch die Schnauzer und Riesen, für die man ein besonderes Händchen haben muss? Sie werden doch immer umweltverträglicher gezüchtet...

Alle Hunde sind schwierig, wenn man ihnen Raum dazu gibt.

Meine Meinung und Erfahrung.

Viele Grüße
Helen

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8

Sonntag, 17. Mai 2015, 20:42

P.S.:

Und meine Schäferhunde waren auch nicht immer so leicht zu händeln. Da hing keiner gleich die weisse Fahne raus. Im Gegenteil - da war mindestens genau so viel Einfühlungsvermögen und Überzeugungskraft notwendig wie bei den Riesen.

Ich denke, es ist individuell. Und man soll nicht immer gleich alles auf die Rasse schieben, da würde man es sich zu leicht machen.

Grüsse
Helen

Anke E.

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9

Sonntag, 17. Mai 2015, 20:48

Hallo Helen, für mich ist ein RS ein Charakterhund den man nehmen muss wie er ist und dann geht man gemeinsam seinen Weg. Ein noch so agro-Labrador ringt mir einfach nur ein Lächeln ab, sorry...es gibt RS, die sind für "die Arbeit" gezüchtet worden und dementsprechend drauf und für die geeigneten Leute perfekt, als Haushund..puhh....und DAS hat nix mit aggressivem Verhalten zu tun! Mikes Rüde halte ICH für einen völlig normalen fast 2j. RS-Rüden, der testet und langsam "Mann" wird...da muss man halt gegenwirken und gut is...also Fazit....
Hier denke ich auch ein Hundeplatz-Wechsel ist das A und O...wo man sich nicht wohl fühlt, die Methoden nicht zu den eigenen Vorstellungen passt da ist man falsch und muss sich umsehen wo man einen Platz findet auf dem man das Richtige für sich selbst findet...

Helen

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10

Sonntag, 17. Mai 2015, 21:50

Hallo Anke,
ich gebe dir recht mit einem ganz normalen rs-Rüden, der Erziehung braucht. Aber ein labbi, der so aggressiv ist, dass ihn weder Frauchen noch Herrchen (Verniedlichung nicht nur bildlich) nicht bändigen können, ringt mir kein Lächeln ab, sondern bringt mich fast zum kotzen. Ich find's nicht lustig, ständig von solchen "harmlosen" Hunden angemacht zu werden.
Grüße
Helen

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