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Deni

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Hunde: Schwarze Halbhohe Bartträger

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1

Sonntag, 31. August 2014, 17:30

Kastration und ihre Folgen

eine wissenschaftliche Arbeit zur Kastration findet ihr hier:

http://www.plosone.org/article/info%3Ado…al.pone.0055937

Getestet wurden Golden Retriever auf:
HD
? cranial cruciate ligament tear (CCL)
Lymphosarkom(LSA),
Hämangiosarkom (HSA)
Mastzelltumor (MCT)

Aus der Zusammenfassung übersetzt (mit hilfe von Google):
Für Hündinen ist der Zeitpunkt der Kastration problematisch, da frühe Kastration signifikant die Häufigkeit von CCL erhöht, von fast null auf knapp 8 Prozent. Späte Kastration erhöht die Rate der HSA um das 4-fache, von 1,6-Prozent-Rate für intakte Hündinnen zu 5,7 Prozent ähnlich wie MCT.

LG
Deni
Signatur von »Deni« Wendepunkte sind ein unvermeidlicher Teil des Lebens. Es zählt nur, was man anschließend tut. In diesen Momenten erkennt man, wer man ist.

Bronko

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2

Sonntag, 31. August 2014, 19:22

Hi Deni

Das cranial cruciate ligament tear ist ein vorderer Kreuzbandriss

Liebe Grüsse Meike
Signatur von »Bronko« Liebe Grüsse Meike mit Riesenschnauzer Calysto von Victorishove und Zwergschnauzer Toronto Dyas Poland

3

Sonntag, 31. August 2014, 21:53

Danke fürs Einstellen, ich habe mich "durchgekämpft" und es ist hochinteressant!

3 Erfahrungen im letzten Jahr, haben mich sehr zum Kastrationsgegner bei Kastration als "Prophylaxe" werden lassen. Passt nicht zu den Krankheiten in der Studie, aber mir graut im Moment vor dem Thema Kastration der Hündin...

Beispiel 1 : Hündin einer sehr lieben Freundin, Mischling aus Rumänischer Tötungsstation. Mit 7 Monaten in einer renommierten!!! TK frühkastriert. Inhalationsnarkose, vorher Thoraxröntgen großes Blutbild, mit allem Drum und Dran. 14 Wochen nach der Kastration wäre die Hündin fast draufgegangen. Morbus Addisson. Einer DER Hormonspezialisten bei uns, welcher die Hündin in letzter Minute gerettet hatte, sah hier einen ganz klaren Zusammenhang, und berichtete bei dieser Erkrankung vorwiegend Frühkastraten behandelt zu haben.

Beispiel 2 : Hündin einer Bekannten. Zuvor hatte sie eine Hovi Hündin, die 16 Jahre alt wurde- unkastriert. Ohne Mammatumoren, ohne Pyo , ohne Zysten. Die wollte ihr der Züchter damals zuerst gar nicht verkaufen, weil sie eben nicht kastrieren wollte!!! Die Hündin danach wurde nach der ersten Läufigkeit kastriert (zu dem Zeitpunkt eineinhalb Jahre, Schäferhündin , pumperlgesund) weil ihr TA ihr Panik machte, weil die Hündin nach ihrer 1. Läufigkeit scheinträchtig wurde. Bei der Aufwachphase gab es Komplikationen, die Hündin blieb dort auf dem Tisch liegen. (das ganze ist 3 Monate her). Ja klar- Narkoserisiko! Aber muss das sein? Hätte sie sich denn nicht viel länger an ihrer Hündin erfreuen können,wollte sie doch was Gutes tun, und hat jetzt ihren Hund verloren....

Beispiel 3 : Hündin im engen Verwandtenkreis. Frühkastriert, laparoskopisch (liegt ja im Trend). Die arme Hündin hatte sowieso lange Zeit Probleme mit Allergien.
Und jetzt 9 Jahre... Mammatumoren! Beide Gesäugeleisten. Mit großer Wahrscheinlichkeit arg bösartig. Die Hündin ist im Moment nicht narkosefähig, wie das ausgehen wird steht in den Sternen.
Wäre es nicht bei uns in der Familie, würde ich meinen das kann doch gar nicht sein, eleminiert doch die Frühkastration das Risiko an Mammatumoren zu erkranken doch fast zu Gänze??

Ich weiß nicht was das alles soll.... Es kann doch nicht die Lösung sein, alles auf 4 Beinen zu kastrieren.
Dann hätten wir nur noch gesunde Hunde?
Ist aber nicht so !!!

4

Montag, 1. September 2014, 09:18

Wenn die natürlichen Geschlechtshormone so schädlich wären, wären sie das doch nicht nur beim Hund.
Wer käme denn auf die Idee, prophylaktisch seine Kinder in der Pubertät zu kastrieren, damit sie in späteren Jahren keine Krankheiten bekommen?

Die Natur hat dann vermutlich die Chirurgen gleich miterschaffen, um diese evolutionäre Fehlentwicklung wieder zu korrigieren.

Sorry für ein wenig Provokation, aber das sagt einem doch schon der gesunde Menschenverstand.

Ich vermute, viele Kastrationen und Sterilisationen werden alleine aus Gründen der Bequemlichkeit für den Halter ausgeführt.
Ob das dann so zugegeben wird oder auch sich selbst bewusst gemacht wird, steht dann auf einem anderen Blatt.
Ein normaler Halter möchte dem Hund ja sicherlich nicht schaden.
Es beruhigt aber trotzdem enorm das Gewissen, wenn man solch einen Eingriff mit einer eventuellen späteren gesundheitlichen Nützlichkeit entschuldigen/ begründen kann, wo es doch anschließend auch noch bequemer ist.

Ich habe nichts gegen medizinisch indizierte Eingriffe, welche im Einzelfall nötig sein können.
Alles andere lehne ich aber definitiv ab.

5

Montag, 1. September 2014, 10:36

Vor diesem Hintergrund kann ich es auch nicht fassen, dass alle mir bekannten Tierheime bei der Abgabe intakter Tiere die Käufer vertraglich verpflichten, die Kastration noch nachzuholen. Juristisch halte ich das sowieso für fragwürdig. Aber wer hat schon den Nerv, dafür einen Rechtsstreit zu riskieren?
Abgesehen davon sehe ich keinen Sinn in dieser Praxis. Wenn man die Tiere vor Ort, in Rumänien, Spanien oder sonstwo, wo sie auf der Straße leben, kastriert, um die Population zu kontrollieren, mag das ja ein Argument sein. Aber sonst?

LG, Renate

6

Montag, 1. September 2014, 10:59

Kastration und ihre Folgen

Danke für das Einstellen
Vieleicht denken manche doch noch einmal nach, bevor sie zum TA fahren.

DieLuna

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7

Montag, 1. September 2014, 11:11

Bezüglich der Straßenhunde sollte man über die Sterilisation nachdenken, so ist der Hund dann zwar unfruchtbar, aber noch ein richtiger Hund mit all den Hormonausschüttungen, die eben dazu gehören.

LG Susa

8

Montag, 1. September 2014, 11:51

Hallo Susa!

Die Sterilisation ist im Gegensatz zur Kastration eine nicht ganz einfach OP, ich glaube dort ist den Tieren mit einer Kastration wirklich mehr geholfen...
Juristisch halte ich das sowieso für fragwürdig.
Ich auch! :)

Allerdings kommt man auch aus diesen Verträgen raus. Eine Bekannte hat sich eine Hündin aus dem Tierschutz geholt. Sie hat sich von 2 TÄ eine Bestätigung holen lassen, dass eine Kastration im Fall dieser Hündin mehr als schlecht wäre (sehr ängstlich, unsicher,). Das hat man auch so akzeptiert!

Zum Thema "Kastrationslüge" nochmal. Es ist ja schon sehr witzig was man so hört, unterhält man sich mit verschiedenen Hundehaltern.
So wird doch von TÄ immer die Studie aus den 60 er Jahren propagiert.... Risiko vor- der 1. Läufigkeit, danach und nach der 2. Läufigkeit. Kennen wir ja alle (abgesehen davon, dass die statistische Auswertung dieser Studie aber sowas von falsch ist!!!!!!!!!!!!!) . Demnach hat die Kastration nach der 2. Läufigkeit keinen hemmenden Effekt mehr auf das Tumorwachstum. Wieviele HH habe ich jetzt getroffen, deren Hündinnen nach der 5. 6.+ Läufigkeit kastriert wurden, weil der TA meinte, sonst bekommt sie Krebs. Warum wird da noch operiert? Ist doch eh sinnlos nach der tollen Studie.

Oton meiner TÄ " Oh Gott wird denn immer noch diese falsche 60er Jahre Studie erwähnt?"

Naja , und wenn das Argument bei den Hundehaltern nicht zieht, dann wird halt gesagt Scheinträchtigkeit erhöht die Gefahr einer Pyo.
Ich frage mich- denn es durchlaufen alle Hündinnen im Metöstrus die Phase der Scheinträchtigkeit, nur die Ausprägungen sind unterschiedlich- warum ein normales, natürliches Zyklusgeschehen die Gefahr einer Pyometra beeinflussen soll?
Ich habe mich diesbezüglich auch mit meiner TÄ lange unterhalten, sie ist hoch angesehen und wirklich kompetent, und versicherte mir, der aufmerksame Hundehalter erkennt eine Pyo in der Regel rechtzeitig, und sie hatte in ihrer langjährigen Erfahrung nur einen einzigen Fall, in dem eine Hündin daran verstorben ist. Die hatte allerdings schon 6 Wochen eitrigen Ausfluss und der Besitzer fand es nicht der Mühe wert.... Eine Pyo ist natürlich ein absoluter Notfall, und sicher nicht lustig. Man liest viele Horrorgeschichten im Internet, aber dabei wird denke ich vergessen, dass der Fall nicht zwangsläufig eintritt, und nicht jede Hündin daran erkrankt. (Meine Simba z.B. mit 12 kastriert wegen gutartigem Tumor,niemals Pyo oder gar Mammatumore und das obwohl regelmäßig scheinträchtig mit ein bisschen dumm im Kopf und Milch für 12 Welpen)

Auch das Argument Scheinträchtigkeit erhöht die Tumorgefahr ist schlichtweg falsch! Neuere Studien betonen ganz deutlich, dass hier eben KEIN Zusammenhang besteht.
Die Ursachen der Entstehung sind bis heute nicht geklärt und bis das nicht eindeutig geklärt und wissenschaftlich erforscht ist, wird bei meinen Hunden nix kastriert.....
Wir haben hier bei uns ein Berner Mädchen,gleich alt wie mein Zwerg und der Satz der TÄ dieser Hündin auf den Vorwurf der Haltern prophylaktische Kastration sei doch reine Geldmache kam nur" Na wenn sie sie nicht kastrieren lassen verdiene ich mehr " 8o
Es können doch sicherlich gaaanz viele Züchter berichten, dass ihre Hündinne auch unkastriert alt werden durften!

Ich hoffe wirklich, dass sich hier (ähnlich wie langsam aber sicher bei den Impfungen) die Halter mehr Verantwortung übernehmen und nicht einfach schön mit Termin ihre Hündin auf den OP Tisch knallen und ihr den Bauch aufschneiden lassen :S
Und dass, wenn ich versuche, zu überzeugen, die Hündin erstmal erwachsen werden zu lassen kommt: " Na sie wollen doch nur Geld sparen, aber mir ist mein Hund die 300 Euro wert :cursing: " Alles schon erlebt ...

DieLuna

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9

Mittwoch, 3. September 2014, 08:26

Hallo, das kann ich mir nicht vorstellen, da ist es doch so , dass bei der Sterilisation nur die Eileiter durchgeschnitten werden und bei der Kastra alles rausgenommen wird, es also eine ganze große Bauch-OP ist?
Ich musste damals meine Katze kastrieren lassen, weil sie in der Rolligkeit immer überall markiert hat (wollte den kastrierten Kater animieren und wusste nicht, dass er nicht mehr "kann"), der TA sagte, eine Sterilisation wäre die schnellere Lösung und die einfachere. Aber eben nicht möglich, weil sie dann noch rollig werden würde.
Was ist denn der Unterschied zur Sterilisation beim Hund?

LG Susa

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10

Mittwoch, 3. September 2014, 08:48

Was ich mich schon immer so gefragt habe.. Warum werden die Hunde in den ganzen Ländern, wo es Straßenhunde als Problem gibt und natürlich die netten besorgten Hündinnenbesitzer, die Sorge haben, ihre Hündin wird ungewollt gedeckt ( ja bei manchen ist das tatsächlich die Angst) nur sterilisiert? Sprich Eileiter durch, fertig? Ist nach meinem Verständnis doch die einfachere, schnellere und risikoärmere OP..??



Ich kenne ebenso genug Beispiele von krank operierten Hunden.. Das Kreuzbandproblem insbesondere sehr auffällig...alles mögliche an Hormonstörungen.. Haarausfall, Übergewicht, Haut und Skeletterkrankungen. Leider schwer nachweisbar, ob es an der Kastration lag.. Drängt sich nur meistens irgendwann auf, wenn nichts anderes gefunden wird..von Tierärzten abgetan mit: "einfach Pech gehabt"

LG
Karo
Signatur von »Hundefriseurin« www.indigolines.beepworld.de

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