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Frank-Uwe

unregistriert

1

Montag, 18. August 2014, 14:41

Deutscher Pinscher und ich.

Hallo, ich bin neu in diesem Forum und hoffe, dass mir jemand mit guter Erfahrung bei ein paar Problemen mit meinem Deutschen Pinscher Welpen helfen kann.

Kurz zu meiner Situation:

Unser Welpe ist jetzt 4 Monate alt, wir haben ihn mit 8 Wochen von einem Züchter bekommen. In dieser Zeit waren wir mehrmals bei dem Züchter / unserem Welpen.

Da ich aus gesundheitlichen Gründen berentet bin und unser alter Hund voriges Jahr nach schwerer Krankheit eingeschläfert werden musste, haben meine Frau und ich uns nach langer Zeit und reiflicher Überlegung für
einen neuen Hund entschieden.

Nach gründlicher Erkundigung usw. fiel meine Entscheidung auf einen DP, da er mir von der Rasse (Eigenschaften + Optik) gefiel und ich eine Herausforderung in der Erziehung und späteren Ausbildung sah und entsprechend meiner Zeit die Erziehung des Hundes übernehme. Ich muß aber anfügen, dass es mein erster Welpe ist.

Allerdings stehe ich mittlerweile vor ein paar Problemen und hoffe, dass mir wie oben bereits geschrieben, jemand mit der Erziehung des Welpen helfen kann.

Folgende Probleme:

1. Stubenreinheit (Wasser lassen)
2. An der Leine zerren
3. Anspringen von fremden Leuten, meiner Frau oder mir
4. Kommando "Komm"
5. Bellen
6. Dreck fressen


Um hier nicht alle Probleme auf einmal abzuhandeln, mein wichtigstes Problem.


Stubenreinheit!

Der Welpe ist, was den Stuhlgang angeht, fast 100% stubenrein. In der Zeit, wo ich den Welpen habe, hat er lediglich 2x in der Wohnung Stuhl abgesetzt.
Anders beim Wasserlassen. Er zeigt in keinerlei Weise an, dass er Wasser lassen muss.

Obwohl er in der Nacht etwa 7 Stunden Wasser halten kann und auch am Morgen nicht in die Wohnung macht (in der Zeit, wo ich mich schnell zum Gassi gehen anziehe) sieht es tagsüber anders aus.

1. Beispiel: Der Welpe schläft, wacht auf und setzt sich sofort irgendwo hin um Wasser zu lassen und legt sich wieder zum Schlafen. Wie geschrieben, ohne irgend ein Anzeichen.

2. Beispiel: Nach dem Gassi, wo er zum Teil 2x Wasser lässt, lässt er anschließend nach einiger Zeit noch einmal Wasser in der Wohnung, wieder ohne Anzeichen. Zeit sein Geschäft draußen zu erledigen hat er
allerdings genug.

3. Beispiel: Ich dusche mich, die Tür zum Bad ist geschlossen (der Welpe soll nicht überall mit hin), der Welpe jault und wenn er aufhört gehe ich aus dem Bad und kontrolliere die Wohnung -> alles trocken.
Ich gehe wieder ins Bad, um den Rest zu erledigen, lasse diesmal die Tür auf -> der Welpe kommt, schnuppert an mir, rennt in die Wohnung und lässt Wasser. Dann setzt er sich hin und schaut mich an: Herrchen, ich habe Mist gemacht. Zuvor wieder kein Zeichen, dass er Wasser lassen muss.

Teilweise habe ich ihn dabei auch erwischt, unterbreche ihn dann aber auch nicht mit dem Abbruchkommando (Nein), da ich nicht will, dass er das Kommando (Nein) mit dem Wasser lassen verknüpft. Meine Überlegung dabei: Welpe lässt Wasser -> Abbruchkommando von mir -> Welpe verknüpft Abbruchkommando mit Wasser lassen -> Welpe „denkt“: Ich darf kein Wasser lassen.

Den Welpen trage ich ansonsten nach dem Fressen, schlafen usw. und regelmäßig zum Gassi gehen raus. Also eigentlich kein Grund, dass er nicht stubenrein wird.

Ich möchte noch kurz anfügen: Mir ist klar, dass ein Welpe mit knapp 4 Monaten noch nicht 100% stubenrein (bzw. die anderen genannten Probleme) ist und ich erwarte es auch nicht. Aber ich finde, dass er doch
irgendwann einmal lernen soll oder muss, dass der sich meldet, wenn er Wasser lassen muss.

Wie bereits geschrieben: Ich hoffe, dass mir jemand mit Erfahrung helfen kann (gern auch als PN), da ich kurz davor bin, den Welpen abzugeben. Und das nicht nur aus dem Grund Wasser lassen.

PS.: Ich habe mich hier im Forum sowie andersseitig zu meinem Problem kundig gemacht.

schnauzdog

unregistriert

2

Montag, 18. August 2014, 15:01

Hallo Frank-Uwe,

nun mal ganz ruhig. Ich kann Dich seeehr gut verstehen, was die Stubenreinheit angeht. Ich habe zwar keinen DP sondern einen RS, hatte aber das gleiche Problem. Ich dachte, dass er niemal stubenrein wird. Und es hat extrem lange gedauert. Mit 4 Monaten war noch gar nicht daran zu denken. Ich bin bis zu 12 mal am Tag mit ihm runter gegangen. Und dennoch hat er in die Wohnung gepieselt. Und zwar Riesenpfützen. Bleib dran. Das wird. Bring ihn wenn es sein muss alle 45 Minuten raus. Das musste ich machen, wenn er wach war sonst....... Ansonsten nach dem Fressen, Spielen und Schlafen und zwar gleich. Wenn Du ihn erwischst, dann schnapp ihn Dir wortlos, indem Du Deine Hand unter ihn schiebst. Er hält dann sofort ein. Wenn er draussen gepieselt hat, lob ihn über den grünen Klee.
Auch Leinenführigkeit kannst Du bei so einem jungen Hund nun wirklich noch nicht verlangen.
Es werden noch viele Tipps kommen.
Ach so, mein Rüde ist doch tatsächlich stubenrein geworden. Auch wenn ich das nicht für möglich gehalten habe :D

mutmachende Grüße
Andrea

3

Montag, 18. August 2014, 15:10

Hallo Kai-Uwe,

lass´ihm und dir Zeit. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Stubenreinheit bei einem Rüden dauern kann, es sei denn man ist ständig auf der Straße :D Bei einem Rüden soll es länger dauern, als bei einer Hündin. Neulich hatten wir gerade das Thema Stubenreinheit auf dem Hundeplatz. Die übereinstimmende Meinung war, dass das dauern kann und oftmals ist der "Spuk" von einem auf den anderen Tag vorbei ;)

So ähnlich sehe ich das übrigens auch bei deinen anderen angesprochenen Themen! Hundeerziehung ist für mich die Kunst einfach sturer als der Hund zu sein :rolleyes:

Liebe Grüße Sabrina mit Gandalf und Nilson

P.S. Mein kürzlich verstorbener Hund hat mich im ersten Jahr fast täglich an meine Grenzen geführt....er war später der beste Hund den man sich wünschen konnte :love:

Urtica

Junior

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Hunde: Riesenschnauzer, Hündin, pfeffersalz, Calluna von der Eilenriede (geb. am 31.03.2010), Rufname "Bertha"

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4

Montag, 18. August 2014, 15:24

Hallo Frank-Uwe,

ja, so ein Welpe kann ganz schön anstrengend sein, oder? Kopf hoch! Gerne teile ich mit Dir meine Erfahrungen und Du wirst auch viele Tipps von anderen Leuten hier erhalten. Wenn Du für die Fragen je ein eigenes Thema aufmachst und das akute Problem/Frage beschriebst, geht auch nichts durcheinander.

Viele Grüße,

Doro mit Riesin Bertha

PS. bei meiner Bertha konnte ich das zunächst auch nicht gut erkennen, wann sie raus muss. Also bin ich mit ihr nach jedem Fresen/Schlafen/Spielen zunächst in den Garten gegangen, gewartet, bis "etwas kommt" gelobt, dann wieder (ohne weitere Aktivitäten) ins Haus. Ist trotzdem öfter mal was daneben gegangen. Mit den Wochen hat es sich von selbt gelegt, ich bin aber wirklich dran geblieben und auch nachts mit ihr rausgegangen, wenn sie unruhig wurde (ihr Lager stand/steht neben meinem Bett). Inzwischen meldet sie sich und klopft mit der Pfote an die Terrassentür, wenn ich nicht gleich reagiere wird noch ein "Fieep!" hinterhergesetzt, ein gutes Zeichen, wenn sie mal muss. Sie hat es sich selbst "ausgesucht".

AlexCarnica

unregistriert

5

Montag, 18. August 2014, 15:56

1)Stubenreinheit- Geduld das wird... unsrer zeigte es auch nicht an
2)Leine - kann auch noch nicht gehen
3) anspringen- mit wegdrehen und dem Welpen Ignoranz zeigen geht das ganz schnell weg
4)Komm-braucht viel viel Arbeit/Vertrauen und Bindung
5)Bellen - ebenso Arbeit,Arbeit,Arbeit
6)Dreck fressen- nicht erlauben und schon vorher abbremsen,Pansen füttern hilft auch bei manchen

mit einem Schnauzer Pinscher erwartet einem viel Arbeit :D , das ist kein Goldy :exla:

6

Montag, 18. August 2014, 16:20

Hallo Frank-Uwe,

wir haben einen Mittelschnauzer. Die Stubenreinheit hat auch lange gedauert. Sie war mit etwa erst 7 Monate richtig zuverlässig stubenrein. Wobei auch Pützchen entstanden, weil wir z.B. bei gemeinsamen Essen o.ä. nicht genau auf den Hund geachtet haben. Hund war aufgeregt wegen der Leute, man selbst unterhält sich usw. und dann passierte es. So waren es zum Teil eben unsere Fehler.

Unser erste Schnauzer war innerhalb von 14 Tagen stubenrein. Ich denke jeder Hund ist anders und manche brauchen wohl etwas länger. Verzweifel nicht und bleib dran, dass wird schon!!!

Nach dem Schlafen haben wir den kleinen Hund auch immer gleich raus gelassen. Anfangs zeigte sie auch nicht an. Das kam aber mit der Zeit. Mittlerweile kommt sie und zeigt dass sie raus muss.

Kopf hoch und immer schön ruhig und geduldig bleiben. Du schafft das! Hier sind tolle, kompetente Leute. Du bekommst sicher gute Ratschläge!

LG Ela

7

Montag, 18. August 2014, 16:36

Hallo nochmals Frank-Uwe!

Ich kenne persönlich keinen Dt. Pinscher. Aber überlege es dir bitte gut, ob du deinen Hund abgeben möchtest. Du hast noch einen Roh-Diamanten, der erst geschliffen werden muss. Es kommen auch noch die Pubertätsphasen auf dich zu. Als Hundeführer musst du in der Lage sein ohne Gewalt, mit sanfter Konsequenz deinen Hund zu regeln. Das kann dauern... es sind eben keine Retriever. (Und dafür lieben wir sie!!!!)
Dich reizte die Erziehung. Dass es eben nicht so schnell geht, wie bei einer Rasse die gefallen will, wusstet du.
Sei einfach sturer als dein Hund. Erziehung ist nicht so schwer, du musst konsequent sein und das immer. Ein "vielleicht mal ja" klappt nicht so dolle.

Ich freue mich immer sehr, wenn ich sehe wie schlau die Schnauzer sind! Eine wunderbare Rasse!

Du bist ja noch mit deiner Züchterin in Kontakt. Falls es nicht der richtige Hund für dich ist, wird sie dich sicher am besten beraten können. Bestimmt wird sie den Hund dann wieder nehmen.

Drücke dir die Daumen für vieeeeel Erfolg!

LG Ela

Lottchen

unregistriert

8

Montag, 18. August 2014, 18:44

Hallo Frank-Uwe,

gib euch ein paar Monate, dann sieht alles schon ein wenig anders aus. Mein erster Welpe war mit 3 Monaten stubenrein, Lotta hat 6 Monate gebraucht, vorher war sie der Meinung die Küche sei ihr Klo. Ich fand bei beiden das erste Jahr sehr anstrengend. Nachher ist es dann aber total schön, den Racker von Welpen-Beinen an gehabt zu haben.

Nochmal zur Stubenreinheit: Unsere Hundetrainerin meinte mal, jeder Hund wird irgendwann stubenrein, egal wie viel oder wenig Mühe man sich gibt.

Aus deinen Zeilen wird nicht ganz klar, ob du eine Hundeschule besuchst, ich fand das sehr hilfreich, auch der Austausch mit anderen Welpen-Besitzern und deren Problemen, die wohl fast jeder am Anfang hat.

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9

Montag, 18. August 2014, 18:50

Hallo Frank-Uwe,
Ich kann Deinen Frust gut verstehen. Während der ersten Monate mit unserem Deutschen Pinscher habe ich mich manchmal auch gefragt, was ich mir da angetan habe. Die Stubenreinheit war allerdings kein Problem. Dass er sich lösen müsste zeigte er immer durch Kreiseln an (wie auch schon bei der Züchterin), nicht durch irgendwelche Lautäußerungen, und wir haben ihm dann sofort nach draußen gebracht. Nach 2 Tagen war er stubenrein.

Das Hochspringen hat er sich immer noch nicht abgewöhnt, Wegdrehen funktioniert nicht.
Wenn es nach draußen geht, versucht er zunächst zu ziehen, was wir uns jedoch konsequent nicht bieten lassen. Hierzu findest Du gute Tips im Forum.

Das Kommen trainieren wir an der Schleppleine. Vor der Pubertät ist er ohne Leine freudig gekommen. Mit den inzwischen gemachten Erfahrungen glaube ich, dass wir ihn in der vorpubertären Zeit zu wenig belohnt haben (ob mit Lob oder Leckerlies), sodass manches erwünschte Verhalten wieder verlorenging.

Mit der Zeit ist die Bindung zu uns viel stärker geworden. Man muss sich mit ihm beschäftigen, er will immer dabei sein. Man muss bei ihm den längeren Atem haben.Er ist anstrengend, aber macht auch unendlich viel Freude.

Gib bitte nicht auf. Dein Welpe ist vielleicht einfach noch nicht bei Euch angekommen.

LG Doris

Traudel

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10

Montag, 18. August 2014, 19:01

Ein Welpe braucht Zeit um sich zu entwickeln,
das geht nicht von Heute auf Morgen.
Gebe deinem Kleinen die Zeit und deine Ausdauer :)
du wirst es nicht bereuen !

Stolz wirst du sein, wenn du deine 6 Probleme abgearbeitet hast,
mit Liebe und Geduld.

An die Arbeit Frank-Uwe und lasse dich unterkriegen

LG Traudel
Signatur von »Traudel« Liebe Grüße, Traudel und alle meine Tierchen