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Peggy

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Montag, 24. November 2008, 19:31

Allergie und Oxalatsteine

Hallo und guten Abend,

kaum im Forum und schon zwei Fragen.....
Hat jemand von Euch Erfahrung mit Allergien? Bei unserer einen Hündin (Knapp sieben) wurde im Februar ein Allergietest gemacht, weil sie sich wie bekloppt gekratzt hatte. Dabei kam heraus, daß sie gegen viele Dinge allergisch ist, Futter, Gräser, Hausstaubmilben, u.s.w. Seit Ende März machen wir mit ihr eine Desensibilisierung. Bist jetzt habe ich allerdings das Gefühl, es ist nicht wirklich besser geworden. Ab und zu finde ich, kratzt sie sich weniger, an anderen Tagen mehr. Mein TA sagt, so etwas dauert ziemlich lang, man könnte jetzt quasi noch nicht sagen, ob es anschlägt. Was meint Ihr dazu?

Meine zweite Frage, der Hund (knapp elf) meiner Eltern hat Oxalatsteine und deren TA hat ihm nur ein anderes Futter (Hills u/d)verschrieben. Er wird regelmäßig geröngt, ob sich die Steine nicht vergrößert haben. Das haben sie auch bislang nicht. Hat in diesem Falle jemand Erfahrung?

Viele Grüße
Peggy

2

Montag, 24. November 2008, 19:41

Wetten

Ich wette @Riho sprich Rita wird sich bestimmt melden und Dir Bioresonanz empfehlen bei Allergien, ich habe von ihr auch den Tipp bekommen und nur gute Erfahrungen damit gemacht, aber Rita ist die Fachfrau dafür und wird Dir bestimmt noch mehr dazu schreiben. Gruß Vogti

dumo

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3

Montag, 24. November 2008, 19:52

RE: Allergie und Oxalatsteine

Zitat

Original geschrieben von Peggy

Meine zweite Frage, der Hund (knapp elf) meiner Eltern hat Oxalatsteine und deren TA hat ihm nur ein anderes Futter (Hills u/d)verschrieben. Er wird regelmäßig geröngt, ob sich die Steine nicht vergrößert haben. Das haben sie auch bislang nicht. Hat in diesem Falle jemand Erfahrung?

Viele Grüße
Peggy


Mein erster Zwerg hatte Oxalatsteine, da diese sich in der Harnröhre festgesetzt hatten, mußte er
operiert werden.
Er bekam anschließend auch das Futter von Hills. Da er dieses aber absolut verweigerte, habe ich normal weiter gefüttert und bekam promt die Quittung.
Er mußte noch zweimal unters Messer.
Er wurde trotz der vielen OP´s 14 Jahre alt.

Heute würde ich solange dem Wauzi das Futter hinstellen, bis er es frißt.

LG Monika, die Heute schlauer ist als vor ca. 20 Jahren ist.
Signatur von »dumo« Tschüss und bis bald sagen Moni & Big Boss *BiBo* ...... unvergessen Durai und Raudi ... im Herzen

Ein Hund ist doch der bessere Mensch!!!

Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen!
(Ernst R. Hauschka)

Peggy

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Montag, 24. November 2008, 19:58

Hallo Monika,
ja, das machen wir auch, er bekommt nur dieses Futter und er frisst es aber sehr gerne, zum Glück. Wir achten auch beim Gassi gehen darauf, ob er richtig Pipi macht, nicht, daß die Steine wirklich mal in der Harnröhre steckenbleiben. TA hat gemeint, er könne damit alt werden, auch ohne OP. Man müsse nur aufpassen wegen der Harnröhre.

Viele Grüße
Peggy

Riho

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5

Montag, 24. November 2008, 20:42

Hallo Peggy,

wie Jeanette schon sagt, empfehle ich dir die Bioresonanz. Die schulmedizinischen Bluttests sind nicht sehr aussagekräftig und werden selbst von Dermatologen nicht mehr empfohlen.
Wenn du dich für die Bioresonanz interessierst, schau mal hier www.bicom-bioresonanz.de

Die Oxalatsteine sind futtertechnisch schwer zu beeinflussen. Da der Hund aber eh ein Idustriefutter bekommt, bin ich da nicht zuständig :D

Grüße von
Rita
Signatur von »Riho« Tue und lebe, was du für richtig hältst und vertraue dir. Alles andere ist Energie- und Zeitverschwendung.
Andreas Neumann

Peggy

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6

Montag, 24. November 2008, 21:05

Hallo Rita,
vielen Dank für diesen Tipp. Ich werde mir das wirklich mal in aller Ruhe zu Gemüte führen. Bin dankbar für jeden Beitrag. Hört sich auf jeden Fall sehr interessant an.
Gruß
Peggy

fell-und-pfote

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7

Montag, 24. November 2008, 22:33

Hallo Peggy!
Meine Judy hatte auch Oxalatsteine.
Ich sage; hatte, denn sie ist jetzt nicht mehr "steinreich"...
Ich habe auf Rita gehört und habe Judy (wenigstens eine Zeit lang) gebarft. Zusätzlich hat die Maus "Reneel" Tabletten bekommen. Wichtig ist wohl, dass die Oxalat-Hunde kein oder wenig Gemüse bekommen, da Gemüse Oxalatträger sind.
Aber laß Dir das besser auch noch mal genau von Rita erklären.
Judy ist jedenfalls jetzt wieder ganz gesund - allerdings hatte ich die Steine wohl selber ausgelöst - indem ich Judy täglich ihre Lieblingsspeise Kartoffelbrei gegeben habe :m: .
Ob Oxalatsteine immer weggehen, weiß ich nicht, habe aber gehört, dass das meistens (leider) nicht so ist.

Grüße und alles Gute
Petra

Xelina

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Dienstag, 25. November 2008, 10:02

Hallo Peggy,

auf Rihos Futterplan hast Du ja schon Hinweise bekommen. Nachstehend zum Thema "Futtermittelallergien" mal ein etwas ausführlicherer Text. Er ist zwar für ein Forum eigentlich ein bisschen lang, aber er erklärt ganz gut das Problem und zeigt auch Lösungen auf.
So genannte Futtermittelallergien entpuppen sich in den meisten Fällen bei genauer Betrachtung als Folgen einer Überversorgung mit synthetischen Zusatzstoffen, eben auch künstlichen Vitaminen, die in den meisten Fertigfuttern enthalten sind. Diese „Allergien“ äußern sich auf vielfältige Weise, z.B. durch Juckreiz, Rötung der Haut, Schuppenbildung, vermehrte Ohrenschmalzbildung, aber auch in Darmproblemen wie z.B. Durchfällen und dgl.
Bei der Fütterung mit Extrudatfuttern, die ja gewissermaßen „vorverdaut“ sind, lässt die natürliche Darmreinigung oft massiv nach, weil die Nährstoffe nicht mehr intensiv verdaut werden müssen. Der Darm braucht diese lediglich aufnehmen; seine natürliche Tätigkeit lässt nach, die Darmzotten werden nicht mehr genügend gereinigt. Wenn dann zudem die Darmflora durch Antibiotika, Wurmkuren, Zusatzstoffe im Futter etc. zusätzlich belastet wird, „kippt“ sie oft um. Die Bakterien und Pilze, die sich nun im Darm ansiedeln, lösen gleich zwei Probleme aus. Sie fressen dem Körper wichtige Nährstoffe weg, und Mangelerscheinungen entstehen. Durch den Stoffwechsel dieser schädlichen Mikroorganismen entstehen Giftstoffe, die vom Darm aufgenommen werden und den Körper regelrecht vergiften. Folge: die vor genannten Probleme.
Viele Futterhersteller versuchen nun z.B. Durchfälle - oft mit mäßigem Erfolg - durch „Kupfersulfate“ und „Zinksulfate“ zu verhindern. Die Folge ist, dass Durchfälle, durch die sich der Darm wenigstens noch etwas reinigen könnte - zum Teil zwar verhindert werden, aber es wird keine echte Abhilfe geschaffen. Im Gegenteil – eine Abwehrreaktion des Körpers wird unterdrückt.
Wird dann ein sogenanntes „Allergiefutter“ eingesetzt, hat es oft kurzzeitig den Anschein, als würde es helfen. Hier wird, bildlich dargestellt, oft folgender Effekt erreicht:
Den Bakterien im Darm, die sich beispielsweise bei einer „Weizen- und Rindallergie“ auf diese Nährstoffe besonders spezialisiert haben, wird die Nahrungsgrundlage entzogen. Nun lassen die Symptome zunächst nach, weil sich die schädlichen Mikroorganismen auf eine andere Nahrungsquelle umstellen müssen. In der Folgezeit treten hierdurch dann andere scheinbare Allergien auf, und das zunächst vermeintlich erfolgreiche „Allergiefutter“ hilft nicht mehr. Also wird das nächste „Spezialfutter“ eingesetzt, welches wiederum für eine gewisse Zeit einen positiven Effekt erzielt. So entstehen über die Zeit immer mehr vermeintliche „Allergien“. Der Hundehalter wird zwar meist viel Geld los – jedoch oft ohne durchschlagenden Erfolg und ohne echte Problemlösung, weil die Ursachen nicht behoben wurden.
Was kann nun unternommen werden, um diese Problematik in den Griff zu bekommen?
Zunächst müssen systematisch die Ursachen angegangen werden. Der erste Schritt ist eine gezielte Darmreinigung. Die gestörte Darmflora muss gereinigt und eine gesunde wieder aufgebaut werden. (Es gibt verschiedene Produkte, die hier sehr hilfreich sind.) Der Körper kann wieder besser alle Nährstoffe aufnehmen und verwerten – soweit ihm nun auch Nahrung ohne synthetische Zusatzstoffe angeboten wird. (Futter entweder selbst zubereiten oder eine Sorte wählen, die keinerlei synthetische Zusatzstoffe enthält, wobei zu beachten ist, dass auch das beste „Alleinfutter“ mit wechselnden Gaben von Fleisch, Eigelb, angesäuerten Milchprodukten wie Quark, Jogurt und dgl. ergänzt und eine tägliche Gabe von MicroMineral und ein paar Tröpfchen Nachtkerzen- oder Schwarzkümmelöl nicht fehlen sollte). Ohne jedoch das Thema „Darm“ in den Griff zu bekommen, sind alle anderen Maßnahmen logischerweise kaum erfolgversprechend.
Zusätzlich zur Darmsanierung ist eine optimale Konditionierung der Entgiftungsorgane wie Leber und Nieren wichtig.

Viele Grüße
Gaby
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Peggy

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Dienstag, 25. November 2008, 14:51

Hallo Gaby,
vielen Dank für Deine große Mühe und die ausführliche Beschreibung. Was Du da geschrieben hast ist sehr interessant. Leider kam bei meinem TA so was nie zur Sprache, warum, wieso und weshalb. Nun bin ich doch ein Stückchen schlauer, und ich hoffe, daß ich Hundi in Zukunft besser helfen kann mit ihrer Allergie. Nochmals danke!!!!!!

LG Peggy

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Dienstag, 25. November 2008, 16:05

@Peggy

Hallo Peggy,

es ist so, wie Du schreibst: bei manchen TÄ (zum Glück gibt es auch andere ;) ) fällt so etwas "unter den Tisch", vielleicht auch deshalb, weil sich mit dem Verkauf von Spezialfuttern ohne großen Zeitaufwand Geld verdienen lässt...

LG
Gaby
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