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Lancelot

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Hunde: Riesenschnauzerin Emily von Franken, Riesenschnauzer Maximus von der Fortuna-Ranch geb. 2005 seit Jan. 2018 im Regenbogenland, Riesenschnauzerin Floria Tosca von den Bachquellen geb. 2005 seit April 2020 bei Maximus und Riesenschnauzer Koolmann Ventus Barbatus, geb. 2017

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11

Donnerstag, 14. Oktober 2021, 14:01

Hallo Hugo,
Du kannst Glück haben und erwischst einen ausgeglichenen ruhigeren Riesenschnauzer, Du kannst aber auch Pech haben und erwischst einen, der Dich zum Verzweifeln bringt auf Grund seiner Herkunft und Aktivität. Man steckt nicht drin und der Züchter kann es auch nur bis zu einem gewissen Grad erahnen. Es kommt auch auf die Eltern an. Ein Riesenschnauzer muss die ersten drei Jahre sehr liebevoll aber konsequent! erzogen werden, erst dann werden sie erwachsen. Er braucht eine Bezugsperson für die Erziehung, es dürfen nicht viele an ihm "rummachen". Wenn Euer Opa 70 ist, so ist das noch kein Alter, aber bedenke, Opa wird älter, der Riese wiegt zwischen 42 und 45 kg, kann er ihn dann halten? Ihr seid tagsüber nicht Zuhause, kann Opa so einen Riesen konsequenzt erziehen und nicht verziehen?
Ich zeige Dir nur Dinge auf, die möglich sind.

Du kannst selbstveständlich frei Deine Entscheidung treffen, aber ich würde Euch unter diesen Bedingungen einen Zwergschnauzer oder aber einen
Mittelschnauzer von einer guten Züchterin empfehlen, den Euer Opa auch händeln und vor allem halten kann. Denn wenn ein Riese mal anruckt bleibt keine Auge trocken. Man sagt immer "Riesenschnauzerliebe tut weh".

Wir haben seit 25 Jahren Riesenschnauzer nun den vierten Riesen und ich sterbe für diese Rasse, aber es ist nicht immer einfach. Unser Vorgänger war sehr assozial und wir hatten sehr viele Anfangsschwierigkeiten und viele Trainer. Unser Mädchen war ein Traum. Unser jetziger ist auch ein Traum. Du weisst nicht wirklich was Du erwischst, sie können auch ganz schön stur sein, lach. Auch auf ordentliche PSK-Papiere * (das ist der Verein, dem diese Rasse angeschlossen ist) ist hier zu achten, hat der Hund alle Untersuchungen wie Augen, Herz, Hüftdisplasie.

Dies war nur mal meine persönliche Meinung, sorry wenn sie so offen ist, ich bin Widder. :D
Alles Liebe für Euch und ich drücke Euch die Daumen, dass ihr das richtige Hundchen bekommen werdet.

Liebe Grüsse
Doris und Koolman

Links zum Pinscher-Schnauzer-Klub mit allen Züchtern etc.
https://www.psk-schnauzer-pinscher.de/
Signatur von »Lancelot« Riesengrüsse von Doris und Koolman Ventus Barbatus
mit Maximus und nun noch Tosca ganz fest im Herzen

Eine neue Liebe kann die alte nicht ersetzen, aber sie kann den Schmerz lindern.

Riho

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12

Donnerstag, 14. Oktober 2021, 14:43

Huhu Doris,

wenn ein Züchter seine Welpen wirklich gut beobachtet und kennt, kann er nicht nur erahnen, wie sie sich entwickeln. Schon in der Wurfkiste an Mamas Milchbar kann man sehen, wer sich durchsetzen will und wer eher ne faule Socke ist.
Wenn man die Bande 9 Wochen und länger um sich herum hat, weiß man ganz genau, wie die gestrickt sind. Bei unseren Welpen habe ich nicht ein einziges Mal daneben gelegen, auch wenn die Käufer oft anderer Meinung waren. Die freche Rübe blieb eine freche Rübe, die faule Socke hat sich auch später nie hetzen lassen und das Seelchen war es auch als erwachsener Hund. Die Halter haben schon auch einen großen Einfluss, aber das Grundwesen verändert sich nicht.

Grüße von
Rita

Lancelot

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13

Donnerstag, 14. Oktober 2021, 15:17

Liebe Rita, da magst Du wohl oder bestimmt sogar recht haben.

Lieben Gruss an Dich
Doris & Koolman :love:
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14

Donnerstag, 14. Oktober 2021, 20:52

Hallo Hugo,

vor knappen 3 Monaten ist bei uns ein Riese eingezogen und ich dachte, ich berichte dir einmal von dieser Anfangszeit. Um es ganz kurz zu fassen: Man braucht viel Zeit und noch mehr Nerven :D .
Bei der Auswahl des Züchters und des Welpen habe ich großen Wert darauf gelegt, einen "ruhigen" Riesen auszuwählen. Dieser Plan ist wohl auch aufgegangen, da viele Mitglieder der PSK OG angenehm überrascht waren, wie ruhig so ein junger Welpe doch sein kann. Und doch schafft es dieses sehr ruhige Exemplar uns mehr als auf Trab zu halten. Da möchte ich mir gar nicht vorstellen was im Haus los wäre, wenn der Kleine "sehr aktiv" wäre :D .


Der Kleine hat seit dem ersten Tag bei uns nur Flausen im Kopf und testet seine Grenzen minütlich aus. Da heißt es dauerhaft beobachten und ggf. schnell eingreifen wenn nötig. Auch ein noch junger Riese kommt nahezu überall dran...
Ich bin mir nicht sicher, in wie weit dein Vater sich einbringen möchte. Es macht einen großen Unterschied, ob er lediglich einen Hund um sich herum haben möchte und anwesend ist wenn du weg bist, oder wirklich dazu bereit ist, die ganze Zeit aufmerksam aufzupassen. Bei uns ist das Aufpassen ein Vollzeitjob und wir sind alle froh, dass wir uns dabei abwechseln können.
Ich denke zur Kraft und Masse wurde bereits ausreichend geschrieben.


Wenn ich in deiner Situation wäre, würde ich mich eher in Richtung Mittelschnauzer oder Zwergschnauzer umsehen.


Liebe Grüße
Samuel

15

Samstag, 16. Oktober 2021, 11:12

Hallo,

es wurde ja schon viel geschrieben, aber eine Sache hätte ich auch noch hinzuzufügen. Ich selber hatte bis vor kurzem einen Mittelrüden und so soll es auch wieder werden, obwohl ich auch Riesen klasse finde.
Wir sind auch zu zweit und kinderlos jedoch ohne Eltern im Haus. d.h. bei mir kommt der Hund immer mit, auch ins Büro. Alle dort sind sehr tolerant, aber einen Riesen hätte ich den Kollegen einfach nicht zumuten können. Ebenso auf vielen Dienstreisen und Urlauben, bei denen man im Hotel übernachten muss. Oft liest man bei den Bedingungen "kleiner Hund auf Anfrage". Auch wenn Euer Hund nicht mit zur Arbeit kommt, kann ich mir vorstellen und hoffe doch, dass er bei allen übrigen Aktivitäten dabei ist. Da muss man vielleicht etwas pragmatisch denken.
Zu den Eltern: als unser erster Schnauzer kam, war auch geplant, dass der Schwiegervater aushilft. Er hatte lebenslang Deutsch Drahthaar. Aber da zeigte sich sehr schnell, dass wir eine unterschiedliche Idee von Erziehung hatten. Das solltest Du vielleicht auch bedenken und vorher klären.

Ich wünsche Euch ganz viel Spaß auf dem Weg zum neuen Familienmitglied.

Viele Grüße
Brigitte

Traudel

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16

Samstag, 16. Oktober 2021, 18:07

Ich habe das dumpfe Gefühl :gr?:
wir haben wieder unser Bestes gegeben dem lieben Hugo zu helfen
aber es interessiert ihn null, leider, nur mein Gefühl !

Irgendwann frägt jemand an, der ganz verrückt auf einen Hund ist,
dann schreibt ja keiner mehr von uns, weil man denkt, man wird wieder verarscht....
Signatur von »Traudel« Liebe Grüße, Traudel und alle meine Tierchen

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17

Samstag, 16. Oktober 2021, 18:41

Hallo liebe Schnauzer-Freunde,

vielen lieben Dank für die zahlreichen Rückmeldungen und sorry das ich nicht eher dazu gekommen bin hier etwas auf die zahlreichen Antworten zu posten.
Was ich auf jedenfalls schon einmal mitnehmen kann, ist das eure Tiere für euch ein absoluten Mehrwert darstellen bzw. Ihr Sie auf keinen Fall mehr missen möchtet. Das ist super und so soll es auch sein !!!

Und da liegt aber auch schon wieder so ein bisschen mein Problem darin. Meine Frau und ich, waren diese Woche beruflich doch wieder sehr eingespannt, gingen um 8h aus dem Haus und kamen erst um 19h nach Hause. Sicherlich könnten und würden sich meine Eltern in dieser Zeit liebevoll um die Fellnase kümmern. Auch von der körperlichen Fitness wäre das (noch) kein Problem.
Dann stellt sich mir aber sogleich wieder die Frage: Wessen Hund ist das? JA sicherlich ein Familienhund (das soll auf jedenfalls so sein), aber sind wir doch voll und ganz auf meine Eltern angewiesen. Gerade in der Anfangsphase zwecks Eingewöhnung, Erziehung etc.
Auch könnten wir das sicherlich organisieren wenn meine Eltern mal in den Urlaub fahren. Aber wir können den Hund nicht mit ins Büro nehmen.... und dann sieht man das liebe Tier nur immer Abends. Da weiß ich halt auch nicht ob dass dann so gut für den Beziehungsaufbau zwischen Mensch und Tier ist....
Das Herz sagt zu 100% JA aber der Verstand hat (gerade nach so einer Arbeitswoche) wieder so seine Zweifel..... :O :O

Riho

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18

Samstag, 16. Oktober 2021, 20:03

Hallo Hugo,

ich kann dich gut verstehen als jahrzehntelanger Hundemensch. Aber ich kann dir auch sagen, dass es euch auf Dauer nicht reichen wird, euren Hund nur am Abend, wenn ihr müde von der Arbeit kommt, um euch zu haben. Ihr seid praktisch außen vor und das tut einer Bindung sicher nicht gut. Man kann halt oft nicht das haben, was man so gerne möchte. Ich bin ein absoluter Pferdenarr und wollte schon als Kind ein Pferd haben. Als ich noch nicht in der Schule war habe ich gesagt, dass ich, wenn ich mal groß bin, Pferde und Hunde züchten werde. Das mit den Hunden hat geklappt, aber mein zweiter Herzenswunsch musste unerfüllt bleiben. Die Lebensumstände haben es nicht her gegeben und ein Pferd 22 Stunden in den Stall zu stellen, damit ich zwei Stunden etwas von ihm habe, wollte ich dem Tier nicht zu muten. Ab und zu ist es besser, auf etwas zu verzichten. Vielleicht ergibt sich ja später mal für euch die Gelegenheit, mit einem Hund wirklich zusammen leben zu können. Ich wünsche es euch :)

Grüße von
Rita

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