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Coquette

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Hunde: Yette RS-Hündin zarte 9 Wochen, im Herzen Ella, Figo, Pelle und Mausi

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11

Freitag, 19. Juni 2020, 11:10

Als Züchter ein guter Züchter zu sein, ist aus meiner Sicht, nicht immer einfach, sind doch die Vorstellung der zukünftigen Hundehalter sehr verschieden.
Stimmt! Darum ist eine ehrliche, klare Kommunikation so wichtig. Nicht nur mit dem Hund :D

Billie

Puppy

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Hunde: MSs Hündin *01/2003 +8.9.19, ZSs-Hündin *11/2006 + 4.3.17, ZSss Hündin * 02/2018

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12

Freitag, 19. Juni 2020, 17:17

Ein guter Züchter kann für jeden Welpeninteressenten etwas anderes bedeuten.
Daher könnte ich hier sagen was mir wichtig ist, aber das ist anderen vlt. schnurz piet egal. Daher lasse ich es.
LG Elke

Riho

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Hunde: Schnauzer pfeffersalz Hündin 9 Jahre

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13

Freitag, 19. Juni 2020, 18:13

Jeder hat sicher so seine eigenen Vorstellungen, wie ein guter Züchter sein sollte. Aber eines sollte jedem wichtig sein, nämlich die Pflege und Haltung der Hunde und damit meine ich alle Hunde, die im Züchterhaushalt leben, nicht nur die Welpen.

Die kontrollierten Zuchten durch die Zuchtwarte der Vereine haben ja den Vorteil, dass sie ordentlich und tiergerecht sein müssen. Da werden nicht nur die Welpen und die Mutterhündin genau angeschaut, sondern alle im Haus lebenden Vierbeiner, die Zuchtstätte (schon bevor der erste Wurf fällt) und alles, was für die Zucht relevant ist. So mancher Zuchtwart könnte Lieder davon singen, was ihm ab und zu untergeschoben werden sollte. Früher durfte sich die Zuchtstätte fernab vom Haus des Züchters befinden, der dreimal am Tag füttern und sauber machen ging und das wars. Das ist zum Glück seit langem verboten. Die Welpen müssen im Lebensbereich des Züchters auf wachsen und an den Alltag mit Menschen gewöhnt werden. Die Zeiten, wann sie ab gegeben werden dürfen, wann die Hündin wieder belegt werden darf und dass Welpen, die nicht zum gewünschten Termin in ihre neuen Familien umziehen können, nicht im Tierheim landen (ist schon vor gekommen), ist ebenfalls geregelt. Das auf das alles geachtet wird, ist halt der Vorteil einer kontrollierten Zucht.

Ich finde es wichtig, dass ein Züchter die Welpen nicht nach dem Motto, aus den Augen, aus dem Sinn verkauft, sondern Hundelebenslang für sie und ihre Menschenfamilien da ist. Ein Züchter kann nicht mit jedem Käufer Freundschaft pflegen, aber wenn er gebraucht wird, sollte er da sein. Einen Hund zurück nehmen, der aus welchem Grund auch immer nicht mehr bei seinen Menschen bleiben kann, geht nicht immer. Unsere Hündinnen tolerierten z.B. keine Töchter der anderen Hündinnen. Aber der Züchter kann sich kümmern und helfen, den Hund wieder gut unter zu bringen.

Die verantwortungsvolle Zuchtplanung gehört selbstverständlich auch zu einem guten Züchter. Sechs Mal den gleichen Rüden einsetzen hat nichts mit Zuchtplanung zu tun, das ist schlichtweg Vermehrung.

Durch den Willen des Züchters entsteht neues Leben und dafür hat er die volle Verantwortung.

Djamila

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Hunde: RS Di (na) WT: 12.05. 1992 - 2004RS Amanda WT: 28.07.1995 - 2010RS Djamila WT: 06.12.1997RS-03.03.2012 Lapislazuli WT: 26.04. 03RS Ramanda (Hexe) WT: 28.03. 09 Varvara , Wt.: 22.09.2015

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14

Samstag, 20. Juni 2020, 22:28

Ein guter Züchter ist wohl für jeden etwas anderes.
Selbstverständlich sind alle Anforderungen des Zuchtverbandes ehrlich zu erfüllen - und dann muss natürlich die Chemie zwischen Interessenten und Züchter stimmen.

Wenn ich hier lese, eine Hündin darf bei einem "guten Züchter" nur 3 x Welpen haben ... , dann sehe ich das anders. Für mich ist entscheidend, dass die Mutterhündin den Wurf gut verkraftet hat und also wieder gut erholt in den nächsten Wurf startet. Wenn man nämlich Glück hat, erreichen die Hunde ein hohes Alter und dann zäume ich das Pferd gleich mal von hinten auf: Die älteste Riesin aus meiner Zucht wurde 15 Jahre und 6 Monate alt. Sie war Mutter von 5 ! Würfen mit gesamt 48 Welpen. Ich möchte meine Zuchthündin ihr Leben lang behalten, und man kann den Hunden nur gerecht werden, wenn für jeden genug Zeit da ist. Deshalb ist unser Limit 3 Hunde, besser zu händeln sind allerdings nur zwei. Bei einer hohen Lebenserwartung musste ich entscheiden ... seltene Würfe oder nach dem Zustand der Zuchthündin richten. Bisher sind meine Zuchthündinnen alle über 12 Jahre geworden, entsprechend behaupte ich ... mehr als 3 Würfe haben nicht geschadet.

Wie oft man die Zuchtpartner wechselt ... betrachte ich auch von verschiedenen Seiten. Das wichtigste zuerst ... mögliche Krankheiten treten nur selten in den ersten Jahren auf. Also spielt für mich eher eine Rolle, wieviele Hunde aus derselben Verpaarung in die Zucht gehen. Wenn die Besitzer daran nämlich kein Interesse haben, durchlaufen deren Hunde die Zuchtregularien nicht und spielen genetisch also keine Rolle. Für mich ist ganz wichtig, dass die gezogenen Hunde im Wesen und gesundheitlich dem Standard nahe kommen, anatomisch natürlich auch :S , aber das allerwichtigste - sie sollten mit ihrem Besitzer zusammen passen !!! Deshalb ist es sehr wichtig, die Erwartungen zu kennen und möglicherweise eine Entwicklung anzustossen. Sei es im Sport oder anderweitig, guter Kontakt fordert immer beide Seiten . Auch echte, tiefe Freundschaften sind möglich, aber nicht Bedingung. :D

Natürlich bleibt man immer Ansprechpartner, aber erwachsene Hunde zurücknehmen, wenn sich überraschend die Lebensumstände bei den Besitzern ändern, ist schlicht nicht möglich. Hilfe und Unterstützung schon.

So, nun haut mal drauf

15

Sonntag, 21. Juni 2020, 06:04

Es ist auch gut, dass es unterschiedliche Züchter gibt , meiner Meinung nach.
Mir persönlich ist es nämlich wichtig, dass ein Welpenkäufer sich weniger für diesen einen Welpen entscheidet, als vielmehr für die Zuchtstätte. Daher finde ich es gut und völlig in Ordnung, wenn sich Menschen verschiedene Züchter und Zuchtstätten anschauen.

Und @Djamila...

Ich gebe Dir 100 % recht in Sachen Anzahl der Würfe. Jeder Hund ist anders, es gibt Hündinnen, die bereits nach dem ersten oder zweiten Wurf einfach ihre Kondition nicht wiedererlangen / wiederfinden und die weiter nicht belegt werden sollten. Aber eben auch das Gegenteil, Hündinnen die einfach jeden Wurf super verkraften und man kurz nach der Welpenabgabe der Mutter fast nicht ansieht, dass sie vor nicht allzu langer Zeit geworfen hat. Deswegen finde ich auch eine pauschale Anzahl an Würfen nicht aussagekräftig.

Persönlich wichtig finde ich auch den "gemeinsamen Draht" zwischen Welpenfamilie und Züchter, damit in guten, aber auch in schlechten Zeiten eine offene Kommunikation gepflegt werden kann... es darf keine Scham entstehen, gewisse Themen nicht ansprechen zu wollen / können.

Gruß
Marcel

ulrike

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Aktuelle Stimmung: Bewölkt - normal

Hunde: Riesenschnauzer Lava, Hovawart Summer

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16

Sonntag, 21. Juni 2020, 08:50

Aber eben auch das Gegenteil, Hündinnen die einfach jeden Wurf super verkraften und man kurz nach der Welpenabgabe der Mutter fast nicht ansieht, dass sie vor nicht allzu langer Zeit geworfen hat.

Ich möchte zu bedenken geben, dass nur, weil man äußerlich nichts sieht und sich z.B. das Gesäuge gut zurück gebildet hat, es nicht heißt, dass es IN der Hündin genauso aussieht!
Signatur von »ulrike« LG Ulrike mit Lava und Summer
und mit Sari und Yellow im Herzen
______________________
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.
Aus " Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry

17

Freitag, 26. Juni 2020, 05:20

Hallo Ulrike,
deshalb ist es ja auch gut, dass die ZO gewissen Pausen vorschreibt, außerdem gehe ich davon aus, dass die Hunde untersucht werden. Von daher wäre für mich, wie gesagt, die Anzahl der Würfe einer Hündin kein Qualitätsmerkmal für oder gegen einen guten Züchter.

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