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Pinou

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1

Mittwoch, 5. Februar 2020, 12:35

Pflegehund Wanja

Hallo ihr Lieben,
vom stillen Mitlesen heute zum Schreiben mit ein paar Fragen.
Seit Dezember habe ich Wanja, einen 7-jährigen kastrierten Riesenschnauzer in Pflege. Er ist ein Schatz. Meine Nimali himmelt ihn an.

Sein Besitzer ist verstorben (Wanja war bei dem Suizid anwesend) und sein Frauchen ist voll berufstätig. Er ist Vollzeit bei mir, Fauchen kommt meist einmal die Woche. Er ist gewöhnt viel draussen zu sein, verträgt sich bestens mit anderen Hunden, Katzen etc. Er sucht immer meine Nähe, ist auch wunderbar abrufbar. Er schmust gerne mit mir. Fellpflege, Pfotenpflege, Ohrenpflege alles wunderbar machbar.Ich habe auch den Eindruck, dass er mich nicht aus den Augen lässt. Ein Riesenschnauzer ist ja schon Freude pur - und zwei sind ein Traum.

Es gibt ein paar Dinge, die ich mit ihm üben will: Er bellt. Er hat Probleme sich zu entspannen, wenn Besuch da ist. Er lässt sich nichts aus dem Maul nehmen.

Bellen - er fängt an und hört nicht mehr auf.Wenn er andere sieht, wenn Besuch kommt, wenn wir den Raum wechseln - das ist ja alles ok, aber dann soll Schluss sein, wenn ich ihm "Danke" gesagt habe. Ich muss richtig laut werden, damit er wieder aufhört. Ich will aber nicht so massiv werden müssen.

Entspannen
Hier geht es mir generell um Ideen zu Vertrauensübungen bzw. ich möchte ihm die Anspannung nehmen und mehr Sicherheit geben.

Aber das für mich wichtigste:
Er lässt sich nichts aus dem Maul nehmen, wie Stöckchen, Knochen, Spielzeug, Futter... Er ist der erste Hund, der mir nicht seine "Beute" übergibt. Ich bin verwöhnt, normalerweise halte ich Hunden die Hand unters Maul und dann geben sie es ab - aber bei ihm keine Chance.Er verspannt total, knurrt, fängt vor Anspannung an zu zittern. Egal ob ich leise, laut, Körpersprache einsetze. Bei Stock bspw. kann ich es links und rechts greifen aber er hält es dann noch fester. Und er ist leider stärker als ich.

Heute beim Morgenlauf durch den Wald (es ist ja so schön heute draussen!) habe ich ihm einen Stock zum tragen gegeben und dann genau beobachtet. Er ist nicht mehr so leicht abrufbar, bzw ich muss sehr tief mit der Stimme werden und viel Nachdruck reinlegen. Ich wollte ihn anleinen, habe gerufen, er kam aber nicht zu mir an das Bein, sondern hat sich zwei Meter neben mich gesetzt und mir den Rücken zugedreht. Aha, der Schlawiner, wenn er denkt, ich mache die letzten Schritte zu ihm hin, hat er sich geirrt. Also ein Stück weitergelaufen, rangerufen, das gleiche Spiel. Egal wie ich die Stimme eingesetzt habe, der Kerl sass, drehte mir den Rücken zu und kam nicht ran. Ich habe dann sehr bewusst laut und langsam geatmet, um Ruhe zu demonstrieren. Nach ein paar Minuten legt der Kerle den Stock ab und kommt ans Bein, als wäre nie etwas gewesen. Ich habe ihn angeleint und bin dann mit ihm zu seinem Stöckchen, damit er es wieder aufnehmen konnte. Mit dem Hintergedanken ihm zu zeigen "Guck es geht beides: Leine, meine Nähe und Dein Stock."

Wie kann ich das mit ihm üben? Es ist überlebenswichtig, dass ich ihm etwas aus dem Maul nehmen kann bzw er es abgibt auf meinen Befehl hin. Ach so, sein Frauchen hat da auch keine Chance, sein Herrchen konnte es. Zur Info er lernt auch gerade Leckerchen langsam zu nehmen und nicht zu schnappen. Futter atmet er auch eher noch ein, als es zu fressen. So habe ich bspw. den Napf in meiner Hand, wenn er frisst.
Ich lade auch gleich mal ein paar Bilder hoch.
Danke und liebe Grüße aus HessenSabine mit Nimali, Wanja und den vier Katzen

Riho

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Mittwoch, 5. Februar 2020, 14:53

Hallo Sabine,

bei solchen Hunden sage ich immer:"RUHE ist die erste Bürgerpflicht bzw. Hunde- und Menschenpflicht. Zum Teil praktizierst du das ja schon.

Meine Tipps:

Bellen - gehe doch mal den umgekehrten Weg. Bringe ihm das Bellen auf Kommando bei und dabei gleichzeitig das ruhig sein. Belohnung gibt es nur fürs Klappe halten.

Entspannen - viel ruhigen Körperkontakt bieten, ruhig beieinander liegen, schmusen und bei Unruhe hört das Angenehme sofort auf und du gehst weg. Lange gemeinsame Spaziergänge an der Leine machen, ohne Spielchen und Ramba Zamba.

Etwas aus der Schnute nehmen - anfangen mit tauschen. Du hältst ihm etwas für ihn gaaaaaanz tolles vor die Nase und das bekommt er nur, wenn er das, was er hat, her gibt. Darauf kannst du später das "Aus" aufbauen. Er muss erst mal lernen, dir zu vertrauen und dass du ihm seine "Beute" nicht streitig machst. Kämpfchen mit nem Riesen würde ich nicht empfehlen :wacko:

Grüße von
Rita

kaiman

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Mittwoch, 5. Februar 2020, 15:06

Hallo Sabine!
Wanja ist erst kurz bei euch - da kannst du nicht verlangen, dass er dir schon gehorcht wie vllt seinem Herrchen.

Alles was du beschreibst, zeigt, dass er dir noch nicht ganz vertraut und/oder dich nicht 100% anerkennt. Manchmal ist das ein Frauen-Rüden Ding, grad wenn er vorher ein "Männerhund" war.

Etwas aus dem Maul nehmen lassen kannst du mit Tauschgeschäft (Leckerlie, Lieblingsspielzeug) üben.

Das Bellen abstellen... Tja, dazu müsste man wissen/analysieren warum er bellt. Angst, Unsicherheit, Revierverteidigung, Erregung, Freude, Aufmerksamkeit... ?
Und ein "Danke" ist (und sollte es bleiben) ein sanftes Wort. Wenn man etwas unterbinden möchte, sollte man ein scharfes Wort oder Laut, was man sonst nicht benutzt, nehmen. Sie müssen den Unterschied klar hören. Danke sagen wir auch wenn wir uns unterhalten, das ist nicht gut, es dann als Verbotswort zu benutzen.

Wenn er schlingt, nimm einen Anti-Schling-Napf oder falls TroFu, mach Wasser drüber. Mir erschließt sich nicht, was du mit dem Festhalten von seinem Napf erreichen willst. :gr?: Außer dass er ständig glaubt, du könntest ihm das Futter gleich wieder wegnehmen, bringt das nichts.
Wenn du sein "Chef" sein willst, dann gibst du sein Futter frei und lässt ihn in Ruhe fressen. Nichtmal beobachten solltest du ihn dabei. In dem Moment ist es seins. Auch keine Spielchen und testen, ob er sich den Napf wegnehmen lässt!

Du hast sehr viel Glück, dass er so gut mit euch allen harmoniert. DAS solltest du dir immer vor Augen führen!!! Versuche gelassener zu sein. Er ist er so kurz bei euch, hat 7 Jahre anders gelebt und auch eine Art von Trauer zu bewältigen.
Gib ihm Zeit. Irgendwann ganz nebenbei, kommt auch das Vertrauen und er entspannt sich. Aber das dauert -:-

Ich weiß wie schwer es ist, 2 Riesen zeitgleich zu formen. Das bedarf schon einer gehörigen Portion Geduld und Humor ;)
LG Bianca
Signatur von »kaiman« LG
Bianca mit Riva & Ally

Colonia

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4

Mittwoch, 5. Februar 2020, 16:49

hallo Sabine,
zunächst gut, dass Du Dich um den Hund kümmerst.
Seine Anwesenheit beim Suizid ist nur für Menschen von Bedeutung - der Hund lebt im Hier und jetzt
Zu Deienn Punkten
habe ich ihm einen Stock zum tragen gegeben und dann genau beobachtet. Er ist nicht mehr so leicht abrufbar, bzw ich muss sehr tief mit der Stimme werden und viel Nachdruck reinlegen. Ich wollte ihn anleinen, habe gerufen, er kam aber nicht zu mir an das Bein, sondern hat sich zwei Meter neben mich gesetzt und mir den Rücken zugedreht

Das ist die klassiscjhe Form der Beutesicherung. Warum und woher soll der Hund schon das Vertaruen zu Dir haben, diese beute mit Dir zu teilen? Vertrauen und tauschen, aber hochwertig !

So habe ich bspw. den Napf in meiner Hand, wenn er frisst.

Bei so einem Hund suboptimal. Wie schon angesprochen, förderst Du eher das Schluingen, da er noch nicht vertraut und jederzeit befürchten muss, dass Du die Nahrung entfernst.
Meine Vorgehensweise bei so einem Hund:; lange Zeit Futter ausschließlich aus der Hand !!!!!!!!!!!!
Wird er da ruhig, Futter geben aber nur mit einschränkender Freigabe. Nur - wenn das Futter freigegeben - dann bist Du auch weg und störst nicht mehr, bitte.

Zur Ruhe kommen: kleinteiliger Schritt geht über die Impulskontrolle. Ganz platt mal: Stück Wurst in der geschlossenen Hand und erst wenn die Rute im sitzen nicht mehr wedelt, bekommt er die Wurst. Die Zeit baut man mit Gefühl ganz vorsichtig aus. Positiver Nebeneffekt: er lernt Dir zu vertrauen - langsam.

Zum Beute aus dem Fang nehmen: warum ist das überlebenswichtig ? Leine dran, Augen auf und schnelle Reaktionen sind zur Zeit gefragt. Der Rest kommt, wenn Du die obigen Punkte abgearbeitet hast.

Woher ich das weiß: z.Zt habe ich wieder mal so ein Bartkrokodil am Strick. Der ist im Augenblick in der Entwicklungsphase, dass er nicht nur fest hält - neee, wenn er ganz dreist ist, versucht er mit Zähnen zu verteidigen.
Ist aber kein Problem - das gibt sich, wenn er gewisse Dinge noch besser versteht.
Aber, wir sind schon weiter. Ich bekomme die Beute - egal welche - auf jeden Fall :thumbup: - und die Finger sind auch noch dran. Nur, wie Rita und Bianca schon sagten: Vertrauen , Ruhe und gaaaaaaanz viel Zeit lassen. Das wird.
Signatur von »Colonia« Burkhard
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Pinou

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5

Mittwoch, 5. Februar 2020, 18:15

Super - schon mal Danke! Noch mal kurz als Hintergrundinfo: Er ist jetzt dem 9. Dezember bei mir. Wanja ist ein phantastischer Hund und macht mir - genau wie mein Mädchen Nimali - unglaublich viel Freude. Und ich bin immer wieder überrascht, wie einfach es mit den beiden ist. Da war mein geliebter Pinou viel anspruchsvoller.

@ Rita
Alles klar, beherzig ich. Danke! Ich habe lediglich eine Rückfrage zum Gassigehen. Bisher lasse ich ihn zu 90% frei laufen, ich lebe ja in einem Minidorf mit viel Wald, Feld und Wiese. Er hat sein Leben bisher auf der "Heide" verbracht mit Herrchen, einer Katze und ein paar Highlands. Er hat keinen großen Radius und verliert mich nie aus den Augen und kommt freudig aufs kleinste Zeichen zu mir - es sei denn er ist mit Stock/Beute unterwegs, da muss ich nachdrücklicher werden. Heute ist ein Reh vor uns geflüchtet, er stand sofort neben mir (Nimali leider nicht). Er ist weder ängstlich noch draufgängerisch. Übrigens läuft er auch ganz toll an der Leine. Meinst Du, ich sollte ihn dennoch mehr an der Leine laufen lassen? Bzw. kannst Du noch eine kleine Erklärung dazu geben? Danke!!!
@ Bianca
Auch Dir Danke. Zum Halten vom Napf- ja das liest sich komisch. Das hat sich so eingebürgert, da ich Nimali und Wanja gleichzeitig füttere. Wenn ich die Näpfe hinstelle, versuchen sie immer das Futter zu tauschen und für mich ist es einfacher sie beide absitzen zu lassen, mich hinzuknieen und die Näpfe zu halten. Dann dürfen sie kommen und fressen - Wanni muss sich dann auch nicht so bücken... :rolleyes: er ist ja wirklich ein richtiger Riese... Ich möchte sie nicht getrennt füttern, also ist das halten der Näpfe eher dazu da, dass jeder das frisst, was ihm/ihr gehört.

Zum Danke beim bellen. So habe ich das mit Pinou gemacht, er hat gebellt weil er etwas gemeldet hat, ich habe dann signalisiert "Danke, ich habe es mitbekommen" und dann war gut. Wenn ich schreibe, ich werde laut (was ich echt hasse) dann ist das eher ein "Himmel, Arsch und Zwirn - jetzt ist aber gut" und kein donnerndes "Daaaanke!!!" Wäre bestimmt witzig... :P
@ Burkhard (richtig?)
Danke, ich habe mir wirklich Gedanken gemacht, ob und welche Auswirkungen auf Wanja hatte, dass er dabei war als sein Herrchen starb.
Zur Beutesicherung, ich habe so gelacht, als ich die Tage gelesen habe, wie Du die Beutesicherung von Deinem Jungspund beschrieben hast. Da hätte ich gerne Mäuschen gespielt und sein Gesicht gesehen!

Das mit aus der Hand füttern hatte ich auch schon überlegt, werde ich machen. Mit Leckerlis aus der Hand, habe ich schon so angefangen.

Überlebenswichtig, falls er was frisst was für ihn gefährlich sein könnte.

Heute nachmittag hat er ein Rehbein gefunden. Zum Glück hatte ich Rinderherz dabei. Also hingesetzt, durchgeatmet. Habe ihn und Nimali rechts und links von mir erst Sitz dann Platz machen lassen (wieso hört er so gut und macht neben mir Platz, rückt aber das Bein nicht raus??? :gr?: ) Dann Ruhe geübt, es ihm nicht streitig gemacht, Herz angeboten. Die ersten Stücke hat er gefressen ohne das Bein aus dem Maul zu legen. Dann das Herz weiter weg plaziert, dass er aufstehen musste. Er hat das Bein kurz aus dem Fang gelegt, gefressen sofort wieder gesichert. Abstand so vergrößert, dass er weg war um das Herz fressen und ich das Bein sichern konnte (und wegwerfen). Hat ihn dann überhaupt nicht gejuckt. Nicht nach dem Bein gesucht sondern weitergelaufen, als ob nix wäre ausser dem lecker feinen Herz...

Ein Leben ohne Schnauzer ist nicht lebenswert.

Traudel

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Mittwoch, 5. Februar 2020, 18:28

Hallo Sabine,
schön daß du den Hund aufgenommen hast.
Ja, es braucht alles seine Zeit der Gewöhnung und Vertrauen.

Ich würde ihm keine Stöcke mehr anbieten, die bekäme er erst später,
wenn er gefestigt ist.

Ja nun mit dem Bellen, wer weiß was er sieht, hört, du siehst es ja !
Vielleicht hat das auch seinen Grund, vielleicht ist er sehr wachsam .

Das ein älterer Riese sich entspannen kann, habe ich erlebt, als ich letztes Jahr
einen Riesen bei mir zu Hause in Pflege hatte, wegen Urlaub , das war für mich Freude pur
und der Hund war mein Schatten, herrlich.

Mach dich nicht verrückt, lasse dem Buben Zeit und hab ihn lieb :love:
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Mittwoch, 5. Februar 2020, 19:46

Traudel

Auf Dich ist immer Verlass.

Ich grüsse herzlich aus der Schweiz :thumbsup:
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Mittwoch, 5. Februar 2020, 21:28

Hallo Sabine,

auch wenn er nicht weit von dir weg geht, ist deine unmittelbare Nähe an der Leine etwas ganz anderes. Er spürt dich viel mehr, du kannst mit ihm ständig Körperkontakt aufnehmen, ihr erlebt die Spaziergänge gemeinsam und du führst ihn und läufst nicht nur mit. Ich würde ihn auf jeden Fall einen Teil des Spazierganges an der Leine halten.

Was den Suizid seines Herrchens betrifft - ich denke schon, dass er da von der Verzweiflung, der depressiven Stimmung und der sehr niedrigen Energie etwas mit bekommen hat. Die Hunde bekommen von uns Menschen viel mehr mit, als wir von ihnen.

Grüße von
Rita

kaiman

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Donnerstag, 6. Februar 2020, 07:52

Wenn ich die Näpfe hinstelle, versuchen sie immer das Futter zu tauschen und für mich ist es einfacher sie beide absitzen zu lassen, mich hinzuknieen und die Näpfe zu halten.

Sorry, aber man kann sich auch selbst zum Knecht machen. :D Näpfe weit genug auseinander (zur Not einer in der Küche, der andere im Flur) Läuft einer los zum anderen, gibts einen kleinen Rüffel.
Meine Riva knurrt und schlingt wenn sie Ally sehen kann beim Fressen, also füttere ich Ally außer Sichtweite. Und auch sie läuft los und meint gucken zu müssen. Dann gibts ein "Ey" und gut ist.

donnerndes "Daaaanke!!!" Wäre bestimmt witzig..
Ja, hab auch gegrinst bei der Vorstellung wie du ganz böse "Danke" brüllst :D
Aber denk dran, Wanja ist nicht Pinou... Was beim einen Hund klappte, muss hier nicht fruchten. Vor allem, weil er 7 Jahre anders gelebt hat! Vielleicht durfte er dort bellen, vllt. ließ er sich auch dort nicht "abstellen" :gr?:
Und je mehr du schimpfst, je härter deine Stimme wird, desto weniger erreicht man - grad beim Bellen. Du weißt ja, Hunde meinen man bellt dann mit und bestätigt so mitunter noch den Bellgrund...
Kannst ja mal den Versuch starten, und ein leises, aber sehr bestimmtes "Ruhe jetzt" einführen. Das Problem sind nämlich wir Menschen. Wir wollen partout das Gebelle abstellen und sind/werden innerlich so erregt, dass der Hund gar nicht begreifen kann, dass eigentlich alles okay ist ;)

LG
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Donnerstag, 6. Februar 2020, 14:45

Ein kleiner Tipp was das unerwünschte Bellen angeht :

Als ich meine Mäddy bekam (sie war damals 5 Monate alt )hat sie auch alles und jeden angebellt .I ;(
Um das abzustellen habe ich „still“ gesagt und sie angestupst ; wenn sie dann das Bellen einstellte und mich ansah , bekam sie ein Leckerchen und ein großes Lob .Das hat einige Zeit gedauert , aber heute ist „still“ für Mäddy ein fester Begriff. :)
Ich weiß nicht ob das bei euch auch so funktioniert , ist vielleicht einen Versuch wert

Gruß Erika
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