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31

Sonntag, 17. November 2019, 11:06

Ich hätte ein paar Fragen zum Thema Aggressionsverhalten an euch Erfahrene.
Aber ich weiss gerade nicht, ob ich sie stellen kann.

Titch

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32

Sonntag, 17. November 2019, 11:50

Burkhard hat Recht.

Das Lesen, aber auch verstehen der gültigen PO könnte weiterhelfen
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Colonia

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33

Sonntag, 17. November 2019, 11:52

@ Rita und Traudel

Sie machen ihren Schutzdiesnt eher aus Spaß an der Freude. Ernsthaft sind sie beide nicht. Beide können bei dementsprechender Ansprache umschalten. Dann sind sie bitterernst. Dann würden sie auch zivil beißen. Aber ich fördere das nicht. Unser Helfer ist für beide eine große Beißwurst, es ist ein Spiel

Beide lassen sich von jedem anfassen, sind auch beim Tierarzt lieb, Hundefriseur ist kein Problem, beide sind einfach lieb. Und das als Gebrauchshunde, die wirklich auch als Gebrauchshund taugen. Dieser Kompromiss erfordert etwas Training, aber ich möchte das einfach so. Schließlich habe ich Sporthunde, die mich auch in meinem Alltag begleiten.

Eigentlich sehe ich unter den Gebrauchshundeleuten einen anderen Trend. Jedes Fehlverhalten wird damit entschuldigt, dass es sich ja hier um nen Mega krass ernsten heftigen dominanten Gebrauchshund handelt. Da kann man nicht verlangen, dass der freundlich ist. Das ist für mich eher eine Form von Unfähigkeit, mit diesem Typus Hund umzugehen

Wie weiter vorne schon geschrieben, es gibt für mich 2 extreme, in die das ganze abdriften kann.
1............................
2. Menschen, die das cool finden und die Aggression unter dem Deckmantel des Hundesports fördern.


Nein, das liegt nicht am Thema :!:
Das liegt an den Darstellungen eines Forenmitgliedes, das auf recht subtile Art und Weise versucht, Stimmung zu machen. Insbesondere das Zitat zu den " Gebrauchshundeleuten ( da gehört man ja um Gottes Willen nicht dazu ) und ganz besonders im letzten Zitat der Satz 2.
Das ist nämlich nicht - wie auf den ersten Blick scheint - eine allgemeine Formulierung - sondern zielt direkt auf die persönliche Ebene.
Da wird erzählt SD aus Spass an der Freude und der Helfer sei eine große Beißwurst , absichtlich oder auf Grund von Unkenntnis negierend, dass es eben auch andere Hundetypen gibt - und die sind nicht böse.
Auch Hunde , die sich eben nicht von jedem ohne weiteres anfassen lassen, sind nicht böse, man sollte schon wissen , was Individualdistanzen sind und wie man das als HF handelt..
Und dann der Klopfer mit der Entschuldigung von Fehlverhalten. So ein Schmarrn !
Völlig außer acht gelassen wird - wenn man Ahnung von der Ausbildungsmaterie hat - das solches Verhalten kanalisiert werden kann/muss und meinerseits auch wird: vom Gehorsam in den Wehrbereich in den Beutebereich in den Gehorsam.
Wie ich anderorts schon schrieb , kann man das recht schnell durchziehen - oder einen anderen , zeitaufwändigeren Weg gehen. Ich belege aber die " kompetente und tolle Arbeit " eben nicht in Socialmedia - Kanälen. Das überlasse ich anderen
Wichtig ist nur, dass dieser Weg gegangen wird. D A S wird aber ganz salopp völlig außer acht gelassen.
Ich könnte da noch mehr zu sagen. Da ich aber anders gelagerte Interessen zur Gestaltung meiner "Restlebenszeit " ( auch hier im Forum ) habe, werde ich mich mit solchen Verungllmpfungen erst gar nicht weiter abgeben.
Das ist doch aber nur meine persönliche Entscheidung, dadurch muss ja die Diskussion nicht den Bach runter gehen.
Oder - wenn es in Hundesprache besser rüber kommt: meine Individualdistanz ist unterschritten und ich gehe in den Wehrtrieb ( Benno kennt das :D )#

P:S.: meine Signatur zu lesen und auch zu verstehen ( manche Forenteilnehmer können das ) hätte schon gereicht
Burkhard
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34

Sonntag, 17. November 2019, 14:16


welche Formen kennst Du darüber hinaus ?


Jetzt wird es sehr theoretisch. ;)

- Statusbedingte Aggression

- Ressourcenbedingte Aggression
Wobei man hier genau hinschauen muss. Es kann sich auch um eine statusbedingte Aggression handeln. Die Frage ist, ob der Hund die Ressource (z. Bsp. Futter) verteidigt oder die Ressource nutzt, um seinen Status dazustellen. In dem Fall geht es nicht um das Futter, sondern um die Frage, ob ich derjenige bin, der ihm das Futter streitig machen kann.

- sexuell motivierte Aggression (gehört zur statusbedingten Aggression)

- soziale Motivation (Klassiker ist der Leinenpöbler)

- Schmerzbedingte Aggression

- erlernte Aggression (hier fallen die Auslöser weg, es findet eine Generalisierung statt)
In letzter Zeit habe ich in diesem Zusammenhang auch den Begriff der lustbetonte Aggression gehört. Er beschreibt erlernte Faktoren, die Aggression erfüllt einen Selbstzweck, der Hund belohnt sich selber und hat Spaß.

- territoriale Aggression (DER Auslöser existiert nicht, hat auch was mit erlerntem Verhalten zu tun.)

- Angstaggression

- umgelenkte und umadressierte Aggression

- Lichtzyklusbegingte Aggression (sehr häufig bei Herdenschutzhunden zu beobachten)

- Maternale (mütterliche) Aggression

- Genetisch bedingte Aggression (z. Bsp. die Cockerwut)

- Autoaggression
Wobei sich diese Form ja gegen den Hund selber richtet und nicht nach außen.

Und dann gibt es natürlich noch Mischformen.

Das (übersteigerte und/oder fehlgeleitete) Beutefangverhalten wird allgemein immer zum Aggressionsverhalten gepackt. Es zählt aber zum Jagdverhalten. Ein Hund der jagt kommuniziert nicht mit der Beute. Außer vielleicht der Jagdterrier, aber die sind ja gerne ein bißel Größenwahnsinnig und diskutieren schon mal mit dem Wildschwein. :D
LG,
Kathrin


"Wachsen lassen, nicht besitzen! Beschützen, nicht beherrschen! Führen, nicht ausnützen!
Das ist das Geheimnis wahrer Macht."
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35

Sonntag, 17. November 2019, 17:55

Danke Kathrin :)
Ok, bin nur von den normalen, durch die Natur gegebenen Aggression ausgegangen.
Ist natürlich völlig richtig, dass da noch einiges on top kommen kann !
Autoritätsdusel ist der größte Feind der Wahrheit.
Albert Einstein

Nupsi

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36

Sonntag, 17. November 2019, 21:28

@ Burkhard

Au Je ... da wurde ich gründlich missverstanden. Ich schreibe jetzt nur kurz, da am Handy. Morgen etwas ausführlicher.
Ich meinte NICHT, das Hundesportler (Gebrauchshundeleute) ihre Hunde böse machen und das cool finden. Sorry, wenn dass so rüber kam. Ich meinte gerade eben die „sogenannten“ Sportler, die es unter dem „Deckmantel“ tun. Deppen gibt es leider viele, die sorgen nicht für das beste Image der Gebrauchshunde.
Alles weitere schreibe ich morgen.

P.S. Mein ganzen Geschreibsel richtete sich keineswegs auf persönlicher Ebene gegen eine Person. Ich habe auch niemanden direkt angeschrieben. Mein Geschreibsel richtet sich vor allem gegen Idioten, die den Schutzdienst dafür nutzen, um ihr Ego aufzupolieren.


Noch ein 2. P.S. Ich selbst bin Hundesportler, wenn auch nicht IGP. Und das letzte was ich will ist Stimmung gegen Hundesportler generell machen.
edit MOD - Vollzitat entfernt, bitte Forenbestimmungen beachten
LG von Tina, Ambi und Arielle

Amber - Malinois - 18.05.2012
Arielle - Riesenschnauzer - 24.6.2018

Colonia

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37

Montag, 18. November 2019, 08:14

Und das letzte was ich will ist Stimmung gegen Hundesportler generell machen.

Nehme ich so zur Kenntnis.

Ich hätte ein paar Fragen zum Thema Aggressionsverhalten an euch Erfahrene.
Aber ich weiss gerade nicht, ob ich sie stellen kann.

Nun, von Fragen und dem Versuch der Antwort lebt doch ein Forum, oder ?

Zum Bereich der Aggression noch 2 Gedanken:
- oft wird bei Aggressionsverhalten nicht berücksichtig, dass dieses Verhalten - analog zum Jagdtrieb - selbstbelohnend für den Hund ist und , unter anderem, Endorphine ( wie körpereigenens Morphium ) freisetzt. Das nur zu unterdrücken ist ein trügerischer Weg. Hat der Hund aber über eine Handlungskette gelernt, das es unter bestimmten Bedingungen erlaubt ist, dieses Verhalten aus zu leben ( wieder analog zum Jagdhund ), dann wird es beherrschbar.

- mir , persönlich, fehlt immer die Differenzierung bei den Hunden. So, wie es im menschlichen Bereich sowohl den Kampfsportler gibt, der auch eine eigene Persönlichkeitsstruktur hat, so gibt es auch den künstlerische orientierten Feingeist, dem meist eine körperliche Konfrontation unangenehm ist.
Das haben wir eben auch bei den Hunden mit unterschiedlichen, züchterischen Aspekten

Diese Anforderung an die Hundehalter zur Differenzierung kommt mir oft zu kurz, explizit in der Aussage: wir wollen Familienhunde
Das nur mal zur Überlegung.

Ich selber bin mir - bis auf meine beiden ersten Hunde - immer wie der Streetworker vorgekommen, der versucht hat, aus Rockern sozialkompatible Zeitgenossen zu machen, aber durchaus mit Ecken und Kanten. Aber genau dafür liebe ich sie !
Burkhard
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Delebär

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38

Montag, 18. November 2019, 09:14

Da kann ich dir nur zustimmen; und jeder der von mehr als einem Hund durch sein Leben begleitet wurde weis das auch .
- mir , persönlich, fehlt immer die Differenzierung bei den Hunden. So, wie es im menschlichen Bereich sowohl den Kampfsportler gibt, der auch eine eigene Persönlichkeitsstruktur hat, so gibt es auch den künstlerische orientierten Feingeist, dem meist eine körperliche Konfrontation unangenehm ist.
Das haben wir eben auch bei den Hunden mit unterschiedlichen, züchterischen Aspekten.
Ich brauche keinen Therapeuten; ich gehe Gassi

Wenn du nicht weißt wie du deinen Hund erziehen musst , frag Leute die keinen Hund haben , die wissen das

Titch

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39

Montag, 18. November 2019, 11:25

Nun, von Fragen und dem Versuch der Antwort lebt doch ein Forum, oder ?

Nur weiter so!!!

Im Hundeverein Deutscherschäferhunde haben wir nach jede Übung vieles was gut und falsch gelaufen ist, versucht zu analysieren. Es folgte viele Gespräche:
HFs, die sich selbst und über ihre Hunde nicht ehrlich waren, aber viele HF's die Kritik ernst genommen haben.

Da wir, damals eine DS Hundeverein beigetreten sind, ist einfach zu erklären. Besseres gabe es damals für ernsthafte interessierte HF's gar nicht.
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Rocket

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Hunde: 1 RS s Rocket geb. 10.09.2007, 1 Miniatur Spitz geb. 20.12.2011. Assy, Samson und Cash in lieber Erinnerung.

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40

Montag, 18. November 2019, 14:04

Für mich persönlich ist das einfach mit dem Wort Aggression, wird meistens falsch interpretiert. Tiere können ohne Aggressionsverhalten gar nicht überleben und es gibt eine Vielfalt von Aggressionen. Als Hundhalter bin ich verantwortlich diese Aggressionen richtig zu kanalisieren, bei Angstaggression muss ich bei einem Hund Vertrauen und Sicherheit aufbauen. Leider wird der Unterschied zwischen Angstaggression und umgangssprachlicher Aggression oft nicht erkannt. Als Beispiel.

Als ich mir den Wunsch eines Riesenschnauzers endlich erfüllt habe, da war mir absolut bewusst das er anderst ausgeprägte Aggressionen besitzt als meine erste Hündin. Assy war eine Jagdhündin und hatte eine sehr hohe Beuteaggression, ansonsten eine liebe etwas eigensinnige und unkomplizierte Hündin. Totaler Familienhund, bis sie das Jagdfieber packte. Sie war eine ausgebildete Jagdhündin.

Bei Rocket sah das schon ganz anders aus, Haus, Hof und Frauchen beschützen wäre ganz hoch im Kurs gewesen, so hätte er gerne selber entschieden. Auf dem HuPla fand er den Beißarm total schick, leider waren wir aus zeitlichen Gründen nur kurz dort. Bin der Meinung das ich seine "Aggressionen" gut auf unsere Bedürfnisse gelenkt habe. Er ist sehr selbstbewusst und neigt zur Dominanz, nicht nur meine Wahrnehmung. Beim Tierarzt benötigen wir weder einen Maulkorb noch eine Sedierung, aber nur so lange ich dabei bin.

Das Burkhard als aktiver Hundeführer diese angeborene Aggressionen anderst lenkt als ich, ist mir vollkommen logisch. Schließlich müssen diese Aggressionen auch bedient werden können.

Es ist so schade das dies in der heutigen Zeit gar nicht richtig erkannt wird und deshalb viele Hunde, explizit bestimmter Rassen, ihr Zuhause verlieren.

Zum Schluss noch das Beispiel vom Hühner reißen, für den Hund was ganz normales es liegt an uns ihm zu zeigen das es in der Menschenwelt nicht erwünscht ist.

Eines weiß ich bei Rocket auch, wenn ich nicht zuhause bin, dann würde er nicht darauf aufpassen. Er würde den Einbrecher umrennen, danke das du mir die abgeschlossene Türe geöffnet hast, wo ist mein Frauchen und los düsen.

Grüße Harriet
Grüsse von Harriet mit Rocket vom Schwarzwaldtal und "Leni" Pigy ZH
Es gibt keine Treue, die nicht schon gebrochen wurde, ausgenommen die eines wahrhaft treuen Hundes. (Konrad Lorenz)

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