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Colonia

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31

Samstag, 28. September 2019, 08:02

Ob Sie meine Trauer erkannt hat oder können Hunde den Tod riechen. Ich weiß es nicht, aber so hat sie sich nie wieder verhalten.

Ich behaupte mal, der menschliche Trauerbegriff gilt nicht für den Hund.
A B E R : zwei Welten, die uns Menschen nicht mehr zugänglich ist oder gar nicht zugänglich sind - Körpersprache ( das Auge dafür haben wir fast verloren ) und hormonelle Ausdünstungen.
Wie bei dem Satz- der Hund kann Angst riechen. nein, er riecht Adrenalien, dass ungesteuert über die Poren austritt.
Verknüpft mit bestimmter menschlicher Körpersprache r i e c h t der Hund also Angst.
Auch ein trauernder Mensch sendet andere geruchliche Signale aus als ein fröhlicher.
Die Sinnesleistungen der Hunde in diesem " Gasförmigen " Bereich sind extrem. Beispiele wie Krebserkennung, Diabetes u.ä. kennt man schon.
Vieles ist nicht Empathie, sondern bis in kleinste praktizierte Beobachtung des menschendurch den Hunde und die Verknüpfung mit körpersprachlichen Signalen. Und wir Menschen machen dann daraus etwas anderes. Wobei - nach meiner Meinung haben Hunde die Gabe einer bestimmten Form der Empathie.
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Riho

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32

Samstag, 28. September 2019, 10:34

Mir ist noch eine Geschichte eingefallen, die mir meine Oma erzählt hat.

Auf einem Nachbargrundstück lebten zwei Jagdhunde, die mit ihrem Menschen aktiv in der Jagd unterwegs waren. Den Menschen ohne seine Hunde gab es nicht. Dann wurde der Mensch sehr krank und musste ins Krankenhaus. Ein Nachbar kümmerte sich um die Hunde und sie waren gut drauf. Eines morgens wollte der Nachbar nach den Hunden sehen, da lagen sie im Garten mit dem Kopf auf den Pfoten und waren zu nichts zu bewegen. Sie wollten nicht fressen, nicht spazieren gehen, gar nichts. Am Mittag bekam der Nachbar die Nachricht, dass der Mensch der Hunde im Sterben lag. Die Hunde konnten keinerlei Geruch mit der Situation in Verbindung bringen, der Nachbar war nicht im Krankenhaus. Als ihr Mensch gestorben war, heulten beide Hunde minutenlang. Der Nachbar sorgte sich um die Hunde, weil sie nichts fraßen und nur noch stumm da lagen. Als ihr Mensch drei Tage später beerdigt war, waren die Hunde plötzlich weg. Sie waren über eine zwei Meter hohe Mauer gesprungen und ausgebüxt. Alle Nachbarn und die Familie suchten die Hunde, bis jemand auf die Idee kam, auf dem Friedhof nach zu schauen und dort lagen beide Hunde neben dem Grab ihres Menschen. Sie waren niemals vorher auf diesem Friedhof. Wie hatten sie den Weg gefunden und auch das Grab? Der Nachbar nahm sie mit nach Hause, aber sie liefen immer wieder weg und wurden auf dem Friedhof gefunden. Sie wurden immer schwächer, weil sie jegliche Nahrungsaufnahme verweigerten. Der Tierarzt versuchte alles, aber die Hunde verfielen zusehends. Letztlich mussten sie eingeschläfert werden.

Was war das :gr?:

Grüße von
Rita

Colonia

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33

Samstag, 28. September 2019, 11:14

Genau Rita, :gr?: :gr?: :gr?:
Nicht alles erschließt sich uns , sind schließlich auch nur ein Säuietier. Ich möchte meine Aussagen nicht als der Weisheit letzten Schluss verstanden wissen.
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Susanne

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34

Samstag, 28. September 2019, 11:18

Das sind Ereignisse und Verbindungen, die kann man nicht erklären.
Diese tiefe Liebe und Verbundenheit. Ich hatte auch schon mehrere Erlebnisse mit meinem Mann und meinen Kindern.Da spür ich einfach, daß etwas nicht in Ordnung ist,werde nervös oder mir wird übel.Mein Gefühl hat sich immer Bewahrheitet und diese Sinne haben Hunde auch.
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Djamila

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35

Samstag, 28. September 2019, 11:45

Ich denke auch, Hunde kommunizieren anders .
Das erfolgreiche Rudel trennt sich zur Jagd, die einen gehen in Deckung und erwarten die Beute, andere sichern eine Flanke, um einen Ausbruch der zu erjagenden Beute zu verhindern, andere beginnen zu treiben. Das funktioniert längst nicht bei allen Rudeln gleich gut, Erfahrung und "anderes", also Abstimmung ohne Sprache, spielen eine Rolle.
So unterschiedlich einfühlsam Menschen sind , trifft das sicher auf alle sozialen Verbindungen zu.
Als unsere erste Hündin eingeschlafen war, durften sich alle Hunde verabschieden. Die Reaktionen waren sehr unterschiedlich. Tochter Amanda beschnupperte sie noch mal ausführlich, trauerte fast zwei Wochen, ( für Empathie- Ablehner … zeigte sich sehr gehemmt), Enkelin Djamila dagegen schien sogar recht zufrieden und brachte uns noch öfter Spielzeug, und die sehr junge Urenkelin Luna näherte sich äusserst vorsichtig, nahm mit sehr langem Hals Witterung auf, jaulte auf und trollte sich.

Um auf das Erlebnis von Burkhard mit seinem "besonderen" Diensthund zurückzukommen,
ich könnte mir vorstellen, dass Burkhard der Führer war, den der Hund gern als Leittier anerkannte, während die vorigen Diensthundeführer eher als Konkurrenz wahrgenommen wurden.

Mir ist bewusst, dass Rudel nicht = Familie ist, wissenschaftlich gesehen. Die Ähnlichkeiten sind jedoch verblüffend :D

Schönes Wochenende

Colonia

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Samstag, 28. September 2019, 13:40

dass Burkhard der Führer war, den der Hund gern als Leittier anerkannte

J A - bis zum letzten Atemzug ;(
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Titch

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37

Sonntag, 29. September 2019, 15:05

Ich war sehr traurig als unser Hund gestorben ist.

Ich setzte mich aufs Bett. Bald kam unsere alte Katze und legte sich auf meinen Schoss. Das hatte sie sonst nie getan.
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