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Colonia

Fingerwundschreiber

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Hunde: Rolli,Cora,Max,Senta,Pascha,Denny, Ben,Yoda als Schattenhunde und nun Benno an der Seite

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121

Freitag, 2. August 2019, 11:07

Braucht sich keiner " angegriffen " fühlen.
Waren nur Überlegungen zu einer Strategie, die hilft, viele Alltagsunebenheiten zu minimieren. Denn, wenn doch bei den " Normalos ( wat für ne Bezeichnung :gr?: ) alles so harmonisch und für Hund/Mensch liefe, dann, ja dann verstehe ich manche Beiträge so gar nicht.
Weil, da werden dann Sachverhalte erfragt, die es so an sich gar nicht geben dürfte.

Und - wenn sich jemand durch ein Denkmodell angegriffen fühlt, dann ist das durchaus auch erhellend. Nur, das diskutiere ich auch nicht weiter.

@ Rita
Teilweise ja :!: Da Hunde - bekannter Maßen - Pragmaten sind, steht das Überleben im Vordergrund. Wenn für die Sinne und Triebe nix passiert, dann dämmern wir eben dahin. Eine Beschwerdestelle für Hunde gibt es ja nicht.
Nächster Diskussionspunkt in dieser Sache ist doch das - auch inzwischen züchterische Bestreben - des sog. " sozial verträglichen Hundes ( vornehmlich Firma Steiff ), kinderlieb, freundlich zu jedermann, Aggressionsverhalten muss notfalls therapiert werden.
Das ist doch genau die gesellschaftliche Schiene: Hund ist soziales Statussymbol , befriedigt menschliches Bedürfnis nach Nähe usw. Aber - sich mit den Bedürfnissen einer Rasse auseinander zu setzen, Kenntnisse zu erwerben und in die Realität um zu setzen - nööö, das ist ja dann schon zu viel des Guten.
Dafür muss man auch kein Ausbilder sein, es sollte Eigenkompetenz im Sinne des eigenen Hundes sein. Und im weitesten Sinne ist eigentlich j e d e r der Ausbilder seines Hundes.
Diesen Anspruch nicht zu haben - das teile ich nicht.
Wäre ein weites Diskussionsfeld. Nur lasse ich es dabei und sag einfach: ich mag Hunde, die Hunde sind, sich auch mal grade machen und durchaus den Anspruch an den Hundehalter haben, nicht nur für eine körperliche Auslastung, sondern auch die geistige Auslastung zu fördern.
Unterlassen durch Unkenntnis der Zusammenhänge oder Desinteresse wird dann schon mal gerne mit problematischem Verhalten quittiert - in welcher Form auch immer.
Provcokantes Beispiel gefällig ?=
Wenn Ommi mit dem Foxel 3 X Gassi geht und ansonsten verbal zumüllt und mir erzählt dann einer, dass ein genetischer Solittärjäger - wie der Foxterrier - dass erfüllend findet, dann leben wir auf unterschiedlichen Planeten. Das kann man dann auch emotionale Verwahrlosung nennen - nur, was soll der Hund dagegen tun ?
Ok. vielleicht entdeckt er Leinenaggression oder Türrandalieren als Ventil, erfüllend ist das keinesfalls. Aber solange er Omma im Griff hat, ist wenigsten fürs Futter gesorgt.

@ Ina
:thumbsup: genau so war das zu verstehen :!: Brav :exla: Sich um den Hund mehr zu kümmern als Dutzi Dutzi, Gassi gehen und füttern, das praktizierst Du . -:-
Warum nur wird immer von einigen unterstellt, dass nur Leistungssport akzeptiert wird ? Nur das mit den Nachbarn - das lassen wir besser. Klappt ja schon im Forum nicht. :whistling:
Signatur von »Colonia« Burkhard
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Akut

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122

Freitag, 2. August 2019, 12:35

gut gesagt Burkhard :thumbsup:
Signatur von »Akut« Autoritätsdusel ist der größte Feind der Wahrheit.
Albert Einstein

Billie

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123

Freitag, 2. August 2019, 13:32

Hallo Burkhard,
ich stimme Dir im letzten Beitrag voll und ganz zu. Dabei fallen mir die vielen Labbis ein. Ansich Jagdhunde, aber sooo lieb als Familienhunde mit null Beschäftigung. Trotten stumpf neben Herrchen her und erleben egtl. nix für die geistige Beschäftigung. Sollen nur lieb zu den Kindern sein und ansonsten nicht auffallen.
Man könnte fast meinen das "Hund sein" wäre ihnen weg gezüchtet.
Mein Schwager war mit dem Enkelchen in Urlaub. Dort ist als Haus u. Hofhund ein Labbi, der sich von den Besuchskindern alles gefallen lassen muss. Auch wenig sanfte 2-Jährige die ihn m. M. nach ärgern dürfen.
Wieder zuhause war ich mit ZS Maggie beim Schwager. Enkelchen rennt hinter dem Hund mit FLiegenklatsche her. Ich habe das sofort gestoppt und dem Kind versucht zu erklären dass Maggie es nicht möchte und ich es auch nicht will dass sie sie ärgert. Mein Schwager darauf : Wenn ich mal einen Hund kriege, dann nur einen Labrador. :gr?:
Der könnte einem dann heute schon leid tun.
LG Elke

Susanne

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124

Freitag, 2. August 2019, 14:41

Zitat

Intelligente Hundeführer-von denen es vielleicht im Sportbereich einige mehr gibt,als im Familienbereich

Diesen Satz fand ich falsch gewählt, deßhalb mein Einwand.
Signatur von »Susanne« Das Mittel gegen Stress und schlechte Laune
hat Fell und 4 Pfoten.
LG von Susanne und Leo

Riho

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125

Freitag, 2. August 2019, 14:52

Danke Burkhard für deine ausführliche Antwort :)

Du weißt, ich habe lange auf dem Platz mit Haus- und Familienhunden gearbeitet und das ist ein mühsames Geschäft. Am liebsten hätte ich den Menschen die Hunde aus der Hand genommen und selbst mit ihnen trainiert. Wenn man selber Prüfungen gelaufen ist, muss man die Ansprüche gewaltig herunter schrauben und sich selbst immer mal wieder auf den Teppich der "Normalos" (doofes Wort) holen.
Darum auch mein Posting.

@Ina
Jau, Burkhard bei unseren Nachbarn, die eine gestörte Hündin aus dem Süden haben, die ohne Unterlass kläfft und ihre Menschen stehen daneben und sagen kein Wort. Julchen hat sich diese Hündin schon mal vorgeknöpft, weil die anscheinend auch die Hundesprache nicht kann. Ich habe Julchen noch nie so wütend gesehen. Wer weiß, was die Hündin ihr an den Kopf gebrüllt hat. Der Hund kann einem leid tun. Ich habe schon mit Engelszungen geredet, aber die Leute wollen gar nichts lernen oder Zusammenhänge verstehen. Aber wegen der Wuffis versuche ich es immer wieder.

Grüße von
Rita

Ina

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126

Freitag, 2. August 2019, 15:04

Ja genau Rita. Solche haben wir hier auch. Hunde aus Rumänien, knapp so groß wie Lotta, aber eben graziler. Zwei Stück mussten es sein. Bellen den ganzen Tag mit denen meines direkten Nachbarn (mancher erinnert sich vielleicht, die Hunde sitzen den ganzen Tag im Zwinger) um die Wette und werden null erzogen. Weil sie keine dressierten Hunde wollen. Wie schrecklich, die armen Hunde! Ich dachte zuerst, die Hunde sind viel alleine oder so. Nein nein, weit gefehlt. Herrchen steht (vielleicht ist das Voraussetzung um einen solchen Hund zu bekommen) tatenlos daneben!! Gruselig.

Aber ziemlich weit weg vom Ursprungsthema :D

Und Susanne: Das ist genau das worum es hier leider öfter geht. Einer schreibt was, ein anderer fühlt sich verletzt. Ich glaub das will keiner, daher empfehle ich immer wieder, sich selbst so aufzustellen, dass man nicht verletzt werden kann. Ist etwas tricky, kann man aber lernen. Denn im Grunde kann einen immer was treffen, egal aus welchem Grund.

Und nun wünsche ich allen schon mal ein sonniges Wochenende! :wi:
Signatur von »Ina« Viele Grüsse, Ina, Lotta und Mücke

Traudel

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Hunde: 1 Zwergschnauzer schwarz, Valentino geb. Januar 2018 und 7 Riesen in meinem Herzen.

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127

Freitag, 2. August 2019, 17:05

Sehr schön geschrieben Burkhard :thumbsup:
ich glaube das hat jeder verstanden !


Susanne, nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen.....
Signatur von »Traudel« Liebe Grüße, Traudel und alle meine Tierchen

Highlander

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128

Freitag, 2. August 2019, 19:57

Diesen Satz fand ich falsch gewählt, deßhalb mein Einwand.

@ Susanne ;) ich klamüser mal auseinander:

>>>Intelligente Hundeführer-von denen es vielleicht im Sportbereich einige mehr gibt,als im Familienbereich<<<
"vielleicht", also eine selbstpersönliche Annahme, keine zwingende Feststellung ;)
"einige mehr" könnte als Rechenbeispiel 50:50 sein. "etwas mehr" könnte also auch 45:55 sein. Dies ist eine selbstpersönliche Beobachtung von Burkhard. Jeder kann sich nun aussuchen, zu welcher %Zahl er sich zählt.

Ich bin mir sicher, in einem Aug in Aug Gespräch wäre es, da Augenzwinkernd, nicht so angekommen. -:-

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