Du bist nicht angemeldet.

Persönliche Box

Neue Benutzer

EdgarPears(Heute, 15:45)

RafaelaBri(Heute, 11:36)

Petra Drax(Heute, 09:01)

katja(10. Juli 2019, 15:20)

Quinta vom weiten Land(7. Juli 2019, 12:40)

Susanne

Newbie

  • »Susanne« ist weiblich

Beiträge: 181

Aktivitätspunkte: 940

Aktuelle Stimmung: Strahlender Sonnenschein - sehr gut

Hunde: Mittelschnauzer schwarz geb.13.7.17

  • Private Nachricht senden
Benutzer
Mitglied

31

Freitag, 5. Juli 2019, 17:01

Hallo Traudel,
ich bin ganz deiner Meinung. Wir haben auch wirklich den liebsten Schnuffel bekommen. Ich hab mich auch schon oft bei unserer Züchterin bedankt. Er ist so ein schlaues,liebes Kerlchen .Er wird schon noch lernen,daß Herrchen sich nicht in Luft auflöst wenn er mal kurz Pipi machen geht :D
Signatur von »Susanne« Das Mittel gegen Stress und schlechte Laune
hat Fell und 4 Pfoten.
LG von Susanne und Leo

Traudel

Profi

  • »Traudel« ist weiblich

Beiträge: 4 401

Aktivitätspunkte: 22 430

Aktuelle Stimmung: Sonnig - gut

Hunde: 1 Zwergschnauzer schwarz, Valentino geb. Januar 2018 und 7 Riesen in meinem Herzen.

  • Private Nachricht senden
Benutzer
Mitglied

32

Freitag, 5. Juli 2019, 17:05

Ja genau, so wird es kommen :thumbsup:
Signatur von »Traudel« Liebe Grüße, Traudel und alle meine Tierchen

  • »Slimgirly« ist weiblich

Beiträge: 24

Aktivitätspunkte: 135

Hunde: Deutscher Pinscher, geb. 20.09.2016

  • Private Nachricht senden
Benutzer
Mitglied

33

Sonntag, 7. Juli 2019, 06:15

Hallo Susanne,

so, da möchte ich auch mal ganz kurz meine Gedanken dazu schreiben. ;)

Als Ursache kommt so viel in Frage, dass es wirklich Sinn machen würde da mal einen Trainer/in drauf gucken zu lassen. Möglich, dass er das Gefühl hat, auf euch aufpassen zu müssen. Oder er ist eher der schüchterne, unsichere Typ und außerhalb von der gewohnten Routine bereitet ihm die ganze Situation Stress. Oder aber es ist ihm einfach nur enorm wichtig, dass sein Rudel zusammen bleibt. Solche Hunde gibt es auch. Und nicht zu unterschätzen sind auch seine Lernerfahrungen, die er bisher gesammelt hat.
Ich kenne ja weder euch, euren Hund noch euren Umgang mit ihm, deshalb ist das nur eine wilde Raterei.

Meine Ansätze wären wohl folgende:

- Lernerfahrung ändern
Dein Mann kommt nur zurück, wenn Hund ruhig ist. Dreht er auf dem Weg zu ihm wieder hoch, dreht dein Mann um. Arbeitest du zufällig schon mit Markersignalen? Gerade wenn es um das Belohnen auf Entfernung geht, finde ich ein Markersignal optimal. Belohnung wäre dann das Zurückkommen zum Rudel. Also das, was Hundi ja möchte.

- Wohlfülldecke
Hat euer Hund sowas? Wenn ja, Decke mitnehmen. Also quasi ein Stück Heimat für ihn. Gibt es vielleicht ein "Abschiedsritual" zu Hause, wenn er alleine bleiben muss? Möglich, dass man dieses auch in andere Situationen übertragen kann.

- Beschäftigung mit Futter
Lieblingskauknochen oder Kong bekommt er nur noch, wenn ihr unterwegs seit und sich jemand vom Rudel entfernt. Aufbauen könnt ihr das super zu Hause, ist auch fürs Alleine bleiben eine schöne Übung.
Hund bekommt Kong/Kauknochen, sobald er darin vertieft ist, verlässt man den Raum. Anfangs natürlich nur ganz kurz. Das Wichtigste ist aber, sobald man wieder da ist, nimmt man dem Hund den Kong wieder weg. Den gibt es nur noch bei Abwesenheit.
Bitte nicht machen, wenn der Hund ein Thema mit Ressourcen hat. Dann macht man möglicherweise eine neue Baustelle auf.

- Ignorieren
Lasst den Hund auch zu Hause immer mal wieder die Erfahrung machen, dass er nicht immer im Mittelpunkt steht. Ich weiß wie schwer das sein kann. Nimmt euch mal Zeit für euch und blendet ihn mal komplett aus.

- Alternativverhalten aufbauen
Spontan fällt mir da das Apportieren ein. Mit Dummy im Maul lässt es sich schlecht Krach machen. Aber auch jedes andere Kommando, was er gerne ausführt, das positiv aufgebaut wurde und zuverlässig unter Signalkontrolle steht, ist geeignet.

- Verhalten abbrechen
Ich bin ja ein großer Freund von wenig reden und dafür handeln. Heißt sich auch mal aufbauen vorm Hund und ihn zurück schicken. Auch Berühren ist erlaubt, solange es den Hund aus seinem unerwünschten Verhalten heraus holt und wieder ansprechbar macht. Man dringt mit Anstupsen oder mal ins Fell greifen schneller zum Hund durch als nur mit Worten.
Unbedingt dem Hund nach einem Verhaltensabbruch ein Alternativverhalten anbieten. Auf die Decke schicken wäre zum Beispiel eine Option.

- an der Frustrationstoleranz allgemein arbeiten
Mittlerweile gibt es dazu wirklich sehr gute Literatur. Ich denke, es würde Sinn machen, wenn ihr euch da mal einlest.

So, fertig - was für ein Roman. Mir fällt zwar immer noch was dazu ein, aber vielleicht ist ja schon eine Trainingsidee für euch dabei.
Und immer dran denken: man trainiert erst in einem Umfeld, wo der Hund zwar das Fehlverhalten zeigt, aber noch nicht so extrem, dass man nicht mehr zu ihm durchdringt. Er muss lern- / aufnahmefähig sein. Und ihr müsst Zeit und Bock darauf haben, euch mit eurem Hund auseinander zu setzen. :D

Ich wünsche gutes Gelingen, optimale Erfolge und denkt immer dran, was für einen tollen Hund ihr habt und was schon alles super klappt. :thumbsup:

LG,
Kathrin
Signatur von »Slimgirly« LG,
Kathrin

Susanne

Newbie

  • »Susanne« ist weiblich

Beiträge: 181

Aktivitätspunkte: 940

Aktuelle Stimmung: Strahlender Sonnenschein - sehr gut

Hunde: Mittelschnauzer schwarz geb.13.7.17

  • Private Nachricht senden
Benutzer
Mitglied

34

Sonntag, 7. Juli 2019, 09:59

Liebe Kathrin,
du hast dir so viel Mühe gemacht, aber die Menge an Info hat mich etwas erschlagen :D
Leo wird nächste Woche 2 Jahre alt und er hat gelernt alleine zu bleiben, zuhause gar kein Problem. Herrchen geht zur Arbeit, Kinder in die Schule,Frauchen muss einkaufen oder jede Menge andere Sachen erledigen. Ich versuche diese Zeit aber zu begrenzten, sonst bräuchte ich keinen Hund.Im höchstfall 2 Stunden sind ok.
Gestern hat sich auch wieder herausgestellt, daß er motzt wenn ich oder unser Sohn kurz ausser Sichtweite sind.Folglich will er sein Rudel zusammenhalten. Mein Mann hatte die Situation aber sofort im Griff.Eine Decke liegt immer im Auto, wird benutzt wenn wir ein festes Ziel haben. Ich schleppe sie aber nicht 2 Stunden mit mir rum um in einer Hütte eine kurze Rast einzulegen.
Wenn er weiß, daß ich gleich das Haus verlasse nimmt er keine Ablenkung an. Die wird erst verspeist wenn ich wieder zuhause bin.Das hab ich abgestellt und bring ihm etwas mit wenn ich nachhause komme,freut er sich noch mehr.
Er hat gelernt,daß er nicht die Hauptperson in unserer Familie ist und wenn Besuch kommt benimmt er sich und geht auf seinen Platz.
Hundeerfahrung haben wir durchaus und dieses kleine Missverständniss zwischen Schnauzer und Familie bekommen wir auch noch hin.Er muss nicht das Rudel bewachen.
Das werden wir mit Liebe und Konsequens dem Schätzchen noch eintrichtern.
Signatur von »Susanne« Das Mittel gegen Stress und schlechte Laune
hat Fell und 4 Pfoten.
LG von Susanne und Leo

Riho

Erleuchteter

  • »Riho« ist weiblich
  • »Riho« ist ein verifizierter Benutzer

Beiträge: 21 157

Aktivitätspunkte: 106 420

Aktuelle Stimmung: Strahlender Sonnenschein - sehr gut

Hunde: Schnauzer pfeffersalz Hündin 9 Jahre

  • Private Nachricht senden
Benutzer
Mitglied

35

Sonntag, 7. Juli 2019, 10:31

Hallo Susanne,

du schreibst, dass du ihm etwas mit bringst, wenn du nach Hause kommst. Damit könntest du es ihm noch schwerer machen. Er ist ja eh in einer Erwartungshaltung und wenn er dann auch noch auf die "Belohnung" warten muss, kann er sich bestimmt in eurer Abwesenheit nicht entspannen.

Wir machen weder beim Verlassen des Hauses noch beim zurück kommen irgendwelches Gedöns. Wenn wir gehen sagen wir:"Bis gleich" und wenn wir zurück kommen, gibt es ein "Hi Julchen" und das wars. Das Kommen und Gehen ist somit etwas ganz normales, was in den Alltag integriert ist.

Grüße von
Rita

Susanne

Newbie

  • »Susanne« ist weiblich

Beiträge: 181

Aktivitätspunkte: 940

Aktuelle Stimmung: Strahlender Sonnenschein - sehr gut

Hunde: Mittelschnauzer schwarz geb.13.7.17

  • Private Nachricht senden
Benutzer
Mitglied

36

Sonntag, 7. Juli 2019, 11:10

Hallo Rita,
diesen Rat nehme ich mir zu Herzen, hab ich früher auch nicht gemacht.
Das hat sich eingeschlichen, nachdem Leo mir zwei Paar Hausschuhe in meiner Abwesenheit zerschreddert hat.Dann wurde er nur belohnt, wenn die Schlappen noch ganz waren :D Kann ich aber abstellen,ist heute kein Problem mehr. Bei Abschied und Begrüßung fasse ich mich immer kurz.
Er merkt ja immer schon wenn ich mich umziehe,daß etwas im Busch ist.
Signatur von »Susanne« Das Mittel gegen Stress und schlechte Laune
hat Fell und 4 Pfoten.
LG von Susanne und Leo

Riho

Erleuchteter

  • »Riho« ist weiblich
  • »Riho« ist ein verifizierter Benutzer

Beiträge: 21 157

Aktivitätspunkte: 106 420

Aktuelle Stimmung: Strahlender Sonnenschein - sehr gut

Hunde: Schnauzer pfeffersalz Hündin 9 Jahre

  • Private Nachricht senden
Benutzer
Mitglied

37

Sonntag, 7. Juli 2019, 11:50

Hallo Susanne,

ich merke immer wieder, dass du im Zusammenhang mit deinem Hund mehr menschlich als hündisch denkst. Sorry, wenn ich das so sage.

Du schreibst, dass er bei deiner Rückkehr nur eine Belohnung bekam, wenn die Schlappen noch heile waren. Diese Verknüpfung kann kein Hund im Kopf haben. Wenn man bedenkt, dass man nur wenige Sekunden Zeit hat, um einen Hund genau für das, was er gerade gemacht hat, zu belohnen oder zu regulieren, kannst du dir sicher vorstellen, dass er über den langen Zeitraum der Abwesenheit nicht im Kopf haben kann, dass er eine Belohnung bekommt, wenn er die Schlappen in Ruhe lässt. Wenn die noch heile waren, hatte er etwas anderes zu tun, als Schlappen zu schreddern oder gerade keine Lust darauf.

Grüße von
Rita

Colonia

Activ

  • »Colonia« ist männlich

Beiträge: 2 427

Aktivitätspunkte: 12 380

Hunde: Rolli,Cora,Max,Senta,Pascha,Denny, Ben,Yoda als Schattenhunde und nun Benno an der Seite

  • Private Nachricht senden
Benutzer
Mitglied

38

Sonntag, 7. Juli 2019, 13:09

dass er bei deiner Rückkehr nur eine Belohnung bekam, wenn die Schlappen noch heile waren. Diese Verknüpfung kann kein Hund im Kopf haben. Wenn man bedenkt, dass man nur wenige Sekunden Zeit hat, um einen Hund genau für das, was er gerade gemacht hat, zu belohnen oder zu regulieren, kannst du dir sicher vorstellen, dass er über den langen Zeitraum der Abwesenheit nicht im Kopf haben kann, dass er eine Belohnung bekommt, wenn er die Schlappen in Ruhe lässt

:thumbsup: -:- :thumbsup:
Signatur von »Colonia« Burkhard
Attitude Makes The Differenz
Die Haltung macht den Unterschied
www.working-dog.eu

Susanne

Newbie

  • »Susanne« ist weiblich

Beiträge: 181

Aktivitätspunkte: 940

Aktuelle Stimmung: Strahlender Sonnenschein - sehr gut

Hunde: Mittelschnauzer schwarz geb.13.7.17

  • Private Nachricht senden
Benutzer
Mitglied

39

Sonntag, 7. Juli 2019, 13:17

:exla: Ist ja gut,ich halte meinen Hund für so intelligent. Das Buch von Günter
Bloch "Wölfisch für Anfänger" ist schon bestellt :exla:
Signatur von »Susanne« Das Mittel gegen Stress und schlechte Laune
hat Fell und 4 Pfoten.
LG von Susanne und Leo

  • »Slimgirly« ist weiblich

Beiträge: 24

Aktivitätspunkte: 135

Hunde: Deutscher Pinscher, geb. 20.09.2016

  • Private Nachricht senden
Benutzer
Mitglied

40

Freitag, 12. Juli 2019, 20:21

.. aber die Menge an Info hat mich etwas erschlagen.


Susanne, alles ist gut. Aber du hattest nach Tipps gefragt und ich hätte da sogar noch mehr Ideen. :D :D :D
Signatur von »Slimgirly« LG,
Kathrin

Social Bookmarks