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1

Sonntag, 27. September 2015, 21:00

Hund beisst meinen durch den Gartenzaun

Meine Hündin ist gestern auf einem Feldweg an einem Haus vorbeigelaufen, in dem Hunde wohnen. Sie ist dicht an deren Zaun gelaufen, als die Hunde angestürzt kamen und einer schoss mit dem Kopf sofort durch den Zaun (riesiger Maschendraht) und biss meine Hündin ohne Vorwarnung ins Gesicht. Sie quiekte und sprang weg. Der Hund hat knapp ihr Auge verfehlt und oberhalb und unterhalb des Auges Fell blutig ausgerissen. Es wird verheilen, nicht soo schlimm. Was mich nun aber maßlos ärgert, ist der Besitzer. Er war nicht Zuhause, also habe ich ihn abends angerufen. Er ist Tierarzt und ich habe ihm abends auf seinen Notfallanrufbeantworter gesprochen. Heute, zwei Tage später, rief er an und beschimpfte mich, ich dürfte den Hund nicht ohne Leine laufen lassen, hätte ihn nicht in Griff und dürfte ihn gar nicht an seinen Zaun lassen, 1 m vor dem Zaun wäre auch noch sein Grundstück. Als ich meinte, ich verstehe seine Aggression überhaupt nicht, wollte nur darauf hinweisen, dass sein Hund gefährlich ist und das nächste Mal vielleicht ein kleines Kind erwischt, meinte er nur: "Ja, das könnte sein, wenn die Mutter nicht aufpasst..." Und dann kamen Anpöbelungen, wie falsch ich mich mit meinem Hund verhalte etc.

Ich finde diesen Mann, seine Einstellung und die Hunde wirklich gefährlich und frage mich, was oder ob ich etwas tun sollte? Meines Erachtens muss man doch seine (gefährlichen) Hunde so sichern, dass von ihnen keine Gefahr ausgehen kann, auch wenn sie auf dem eigenen Grundstück sind?!

2

Sonntag, 27. September 2015, 21:36

Mir ist schon mal ähnliches passiert. Ein Terrier hatte meine Rottihündin durch den Jägerzaun in die Nase gebissen. Sie war angeleint und wir liefen auf einem normalen Fußweg. Auch ich rief die Besitzer an und machte sie auf möglichen Ärger (nicht von mir) für ihren Listenhund aufmerksam. Sie entschuldigten sich und spannten "Kaninchendraht" hinter den Jägerzaun. Für mich war die Angelegenheit damit erledigt. Wenn ich allerdings so eine Reaktion wie fledi erleben müßte, würde ich mich an das OA wenden.
Signatur von »Rosko« "Wer A sagt, der muß nicht B sagen, er kann auch erkennen, daß A fasch war." Bertold Brecht

3

Sonntag, 27. September 2015, 22:10

Meine Hündin war zwar nicht angeleint, aber glücklicherweise habe ich mich schriftlich informiert, schon vor Wochen, ob in dem Ort Leinenzwang herrscht und ich habe die schriftliche Antwort vom Amt, dass der Hund auf Feldwegen frei laufen darf, aber die Wege nicht verlassen darf und jederzeit kontrollierbar sein muss. Das ist mein Hund. Mein Hund war völlig harmlos unterwegs, hat nicht gebellt oder provoziert. Kann ein Hausbesitzer überhaupt verlangen, dass man 1m Abstand zu seinem Zaun halten muss? Es ist dort nichts markiert o.ä.

Highlander

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4

Sonntag, 27. September 2015, 23:35

Ein Hundehalter haftet leider IMMER für die Schäden, die sein Hund verursacht. Egal ob schuldig oder nicht. In diesem Fall hat der HH vernachlässigt, sein Tier so unterzubringen, dass es ebend keine Schäden verursachen kann. --> grob fahrlässig.
Signatur von »Highlander« Viele Grüße Astrid

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Traudel

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5

Montag, 28. September 2015, 17:51

Unglaublich 8o und so jemand ist TA,
da kann ich nur sagen, traurig :!:
Signatur von »Traudel« Liebe Grüße, Traudel und alle meine Tierchen

Anke E.

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6

Montag, 28. September 2015, 22:03

@fledi wusstest du VORHER dass da Hunde wohnen? Kanntest du den Zaun?

Djamila

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7

Dienstag, 29. September 2015, 09:56

Natürlich ist das Verhalten des anderen Hundebesitzers falsch.
Ich lasse meine Hunde aber grundsätzlich nicht an fremde Zäune, da das beliebte Anpinkeln oder "vergessene" Hinterlassenschaften
somit ausfallen und auch jede Unterstellung somit konsequent abgewiesen werden können.

Meine sind auch nicht erfreut, wenn andere Hunde an unserem Zaun .... also halte ich sie in der Regel hinten.
Muss allerdings zugeben, nach 2 x Beobachtung ( ja, hinter der Gardine) einer Tusse mit Kleintier, die "selbstverständlich" wieder nicht beräumte,
durften meine Tiere lautstark verteidigen. Und ich bot an, ihr ihre schönen Sachen hinterherzutragen.
Hat geholfen.

Einen Rechtsanspruch auf "Abstand vom Zaun halten " gibt es natürlich nicht.

Freundliche Grüsse

Riho

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8

Dienstag, 29. September 2015, 15:19

Hallo Fledi,

in unserer Ortsgruppe hat mal ein Rechtsanwalt zu Hund und Recht einen Vortrag gehalten und er sagte zum Thema Zaun, dass der Hundehalter seinen Hund hinter einem Zaun so halten muss, dass von vorbeigehenden Menschen weder durch- noch drüber gegriffen werden kann. Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass die Hunde von innen weder ihre Nase durch den Zaun stecken können und vorbeigehende Menschen/Hunde auch nicht oben drüber erreichen können.

Der Hundehalter ist also eindeutig in der Haftung und könnte belangt werden. Außerdem müsste er an der Umzäunung etwas ändern oder die Hunde woanders auf dem Grundstück laufen lassen.

Grüße von
Rita

Frauke

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Hunde: zwergschnauzer weiss 5 und 3 Jahre alt , Riesenschnauzer schwarz 8 Jahre alt

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9

Dienstag, 29. September 2015, 20:29

Zaundiskusion

Ja ein abendfüllendes Thema,
Natürlich gibt es Gesetze, aber im Zusammenleben rennt man ja nicht gleich zum Anwalt und genau deshalb ist man irgendwie drauf angewiesen sich zu einigen.
Genau weil so etwas passieren kann , hab ich bei meinem Eckgrundstück, 650 qm2 ganze Grundstückslänge zum Gehweg 1m hoch eingezäunt plus 4m hohe Thujahecke, zusätzlich einen Kaninchenzaun ( echt häßlich anzusehen) noch vor die Hecke gesetzt.
Meine Riesenhündin hat nur gebellt , wenn fremde Hunde auf der anderen Zaunseite makiert haben oder gar gestänkert haben. Meine Zwerge aber, hatten in Null komma nix Lieblingsfeinde , die sie schon meilen im Vorraus witterten als wir neu hier eingezogen waren. Durch die Hecke direkt am Zaun wurden die " Feinde" lautstark attakiert. Ich hatte allerdings mehr Angst vor den passierenden Hunden tagtäglich, dass diese durch meinen Zaun meine Hunde beißen, die mit Leidenschaft und Begeisterung ihr Territorium verteidigten.
Da ich von meinen Zwergen wegen der Hecke immer nur die Hinterteile sehen konnte, und da konnte ich ja rufen und schimpfen wie ich wollte, die sahen mich ja nicht und da war ignorieren ihrerseits für sie natürlich leicht.
Also Kaninchenzaun von innen vor die Hecke und Ruhe war. Außerdem hatte ich auch Angst dass sich jemand vielleicht über das Gekläffe ärgern könnte und etwas durch den Zaun steckt was meinen Hunden schadet dass konnte ich ja dann auch nicht sehen. Trotzdem kein direkter Kontakt mehr möglich ist hörte ich neulich als ich Morgens im Garten war ein Pärchen zu Ihrem Hund sagen:" Paß auf jetzt gleich paß schön auf" der Hund wurde regelrecht angefeuert an meinen Zaun zustürzen. Der fremde Hund in Erwartung schnüffelte am Zaun, meine Zwerge parierten mit Gebell , der fremde Hund antwortete aggressiv mit Attacke und Anspringen meines Zauns schon eindeutig erlerntes Verhalten seinerseits. Ich war froh, dass die Hecke und ein zweiter Zaun dazwischen war. Ich rief meine Hunde zur Ordnung lief aus der Tür vorne und passte die überraschten Leutchen ab und stellte sie zur Rede. Meine Meinung: Natürlich sind meine Hunde revierscharf das erwarte ich auch !!! Ihrerseits erwarte ich in Zukunft, dass mein Zaun respektiert wird und ihr Hund zur Ordnung gerufen wird und nicht noch aufgestachelt wird.
Es gab zumindestens mit diesen Leutchen keine weiteren Auseinandersetzungen. Mein Rat dem Besitzer der obengenannten Hunde, die natürlich revierscharf sind am Zaun freundlich aber eindringlich auf die Sicherheitsmängel , dass die Hunde durch den Zaun beißen hinweisen. Auch anmerken dass es Menschen gibt die sich so gewaltig belästigt fühlen, dass sie sich zu schlimmen Dingen hinreißen lassen könnten, die diesen Hunden schaden, dass wäre schlimm, da die ja nur machen was möglich ist. Außerdem schon klar machen, wie schade und unnötig es ist, dass dein Hund hier zu Schaden gekommen ist. Das wäre ja wohl vermeidbar gewesen. Man kann von Glück sagen , dass nicht mehr passiert ist. Ich denke immer, versuchen zu sprechen ist die beste Lösung. Klingeln und sagen was Sache ist . Ruhig und bestimmt auf das eigene Recht der Unversehrtheit hinweisen und auf den vermeidbaren gesundheitlichen Schaden des eigenen Hundes . Liebe Grüße und viel Glück mit den augenscheinlich ignoranten Grundstücksbesitzern :thumbup:
Signatur von »Frauke« "Wenn mein Hund aufwacht, kann ich an seinem Blick erkennen, ob er von mir geträumt hat ."
Zitat James Gardener

10

Montag, 5. Oktober 2015, 16:00

Vielen Dank für die Antworten! Hatte "ein gespaltenes Verhältnis" zu meinem Computer und habe sie deswegen erst jetzt gelesen...

Ja, ich wußte, dass dort Hunde wohnen, da meine Hündin aber absolut neutral an Zäunen mit kläffenden Hunden vorbei geht und sich an dieser Stelle unserer Runde bereits ausgepinkelt hat und nicht dort markiert, habe ich sie nicht von dort weggerufen (wenn die Hunde bellen, springt sie eh zur Seite), um für sie gar nicht erst im voraus "ein Fass aufzumachen", sie in der Erwartung sich hochschaukeln zu lassen, dass gleich etwas passiert.

Mittlerweile habe ich erfahren, dass dieser Tierarzt auch Trophäenjäger ist und ehrlich gesagt bin ich mir bei so jemanden, der es auch in Kauf nimmt, dass seine Hunde Kinder beissen, wenn "diese selbst Schuld haben", nicht sicher, ob er meinen Hund nicht erschiesst, wenn ich ihn anzeige. Eigentlich hatte ich das vor. Ein Jäger aus unserer Gegend hat mir auch bestätigt, dass sein Hund bewußt scharf gemacht wurde.

Wirklich schlimm dass so ein Mensch Tierarzt ist!

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