Huhu,
melde mich mal kurz zu Wort, da ich den einem oder anderen Züchter der von Dir genannten Kennels ganz gut kenne. Sie haben kein Problem mit Ringeln ABER sie versuchen so zu verpaaren, das u.A. "gute" Ruten bei den Nachzuchten rauskommen. Wenn man zB Rüden einsetzt die bereits gedeckt haben und kann man deren Nachzuchten beurteilen. So kann man dann auch durchaus zB einen kupierten Rüden auf eine Hündin mit Ringel setzen oder umgekehrt. Wenn man eine Hündin hat die generell überwiegend "gute" Ruten vererbt muss man sich bei Auswahl des Rüden wiederum nicht so einschränken. Natürlich muss man experimentierfreudig sein und auch mal Risiken eingehen, aber wenn es nicht jedermans Sache ist und man ganz sicher gehen will, so what? Warum die Züchter verurteilen die Ringel hässlich finden, oder Angst haben solche Hunde nicht verkaufen zu können oder nie Ausstellungserfolge zu haben?
Grade bei Ausstellungen braucht man doch nur die Richter meiden, die nur Rute beurteilen und schon hat man kein Problem, siehe zB Worldwinner 2009 und 2011 bei den schwarzen MS, aber wenn man sich den Stress nicht antun will, why not?
Ich persönlich mag Hunde mit geiler Anatomie, super Wesen und einem TOP Gangwerk, daher ist für mich die aktuell beste Hündin der Welt eine Hündin, welche einen Ringel hat. Für andere ist es eine andere Hündin, aus welchen persönlichen Geschmackgründen auch immer. Soll doch jeder decken wie er mag und sich beschränken wie er will. Ist es nicht die Rute ist es die Entfernung zum DR, oder die Farbe, oder persönliche Abneigung zum Besitzer, oder das hören auf irtgendwelche Gerüchter gestreut von Neidern... Es ist immer irgendwas.
LG
Deni
Vorteil ist auch das sie sich bei dem ganzen Rutengewedle nie verletzt oder den Tisch abräumt