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Einsiedler

unregistriert

1

Donnerstag, 31. März 2005, 10:56

Lungenkrebs beim Hund?

Moin, moin!

Gestern abend rief mich ein Bekannter an, dass ein 10 Monate alter Rüde aus seinem letzten Wurf mit der Diagnose "höchstwarscheinlich Lungenkrebs" eingeschläfert werden musste. Leider wurde der Hund von den Besitzern nicht in die Pathologie gegeben.

Nun stellt sich für ihn die Frage, welche Ursachen Lungenkrebs bei Hunden haben kann und wie es mit der erblichen Komponente aussieht, sprich, ob es Sinn macht, seine Hündin weiterhin in der Zucht einzusetzen?

Symptome waren langzeitiges Husten, die Leukos waren angeblich 300x so hoch als normal und es wurde länger mit hochdosierten Antibiotika behandelt (ohne Erfolg). Dann wurde eine Aufnahme des Thorax gemacht und es war wohl schon der ganze Brustraum gefüllt mit Eiter (?) und Gewebeflüssigkeit. Laut seinen TÄ liess das Bild auf Lungenkrebs in fortgeschrittenem Stadium schliessen, woraufhin der Hund erlöst wurde.

Wäre dankbar, wenn mir jemand auch nur irgendetwas über diese Thematik sagen könnte, denn beim Googlen hab ich so gut wie nichts gefunden.

LG

Doris

2

Donnerstag, 31. März 2005, 11:36

Hallo Einsiedler,
das mit dem Krebs ist aus meiner Sicht ein zweischneidiges Schwert.
:( Genauso wie beim Menschen trägt jedes Tier Krebs in sich,
dieser Krebs muß nicht ausbrechen...kann aber!
Ich habe mich lange mit dem Thema befasst,
da meine jüngste Tochter....mit einem halben Jahr...einen Tumor an der Wirbelsäule
bekam und sich innerhalb von ein paar Tagen nicht mehr bewegen konnte.
So etwas kam in meiner Familie noch nie vor...alle anderen Kinder...von unserer Familie waren und sind gesund.Ich habe es verfolgt durch unseren Stammbaum.
Jedes Tier und jeder Mensch gibt natürlich ein gewisses Erbgut weiter,
aber wie willst Du feststellen...ob es an der Mutter...bzw am Vater gelegen hat?
Ob dieser Hund ein Einzelfall war...oder ob es wieder passieren kann?
Natürlich würde ich Nachforschungen anstellen und nachfragen
und mich darum bemühen,ob noch andere Tiere aus ihrem Stammbaum
jemals an Krebs erkrankt sind...bzw waren...oder daran gestorben sind.
Ich wünsche Euch dabei viel Glück...und hoffe es war nur ein Einzelfall.
Lieben Gruß Püppi

3

Donnerstag, 31. März 2005, 13:38

Hallo Einsiedler,

also Krebs an sich ist nicht erblich ,wohl aber die Anlage dazu .
Hat ein Lebewesen diese Anlage mitbekommen und kommen dann noch ungünstige Bedingungen dazu ,z.B. eine stark belastete Umwelt ,ist die Wahrscheinlichkeit groß ,das die Krankheit ausbricht . Meine erste Schnauzerin mußte auch mit sechs Jahren wegen Lungentumore eingeschläfert werden .Bei ihr waren die ersten Sympthome eine gewisse Kurzatmigkeit ,die immer schlimmer wurde .Später kam dann ein keuchender,trockerner Husten dazu .Leider gab es keine Therapie .Als die Lunge dann zu 2/3 vollsaß haben wir sie einschläfern lassen .
Zu dieser Zeit gab es in unsrere Nachbarschaft noch fünf weitere Hunde ,die Lungenkrebs hatten und letztendlich eingeschläfert werden mußten .Da liegt der verdacht doch sehr nahe ,das irgendetwas mit der Umwelt nicht stimmte .


Gruß Erika

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